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<channel>      <title>World of Armitage </title>
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>
<description>Urban Fantasy, Romantasy und mehr</description>
<language>de-de</language>
<copyright>2011</copyright>
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<title>World of Armitage </title>
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>
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<title>18. Mai 2012 - Neue Rezension: Gilde der Jäger. Engelsblut von Nalini Singh</title>      
<description>Verglichen mit dem uralten Erzengel Raphael, ist Elena noch eine "junge" Unsterbliche, kommt sie auch mit ihrem Dasein als Engel mittlerweile ganz gut zurecht. Ein grausamer Mord an jungen Mädchen erschreckt die Stadt und Elena wird hinzugezogen um bei den Ermittlungen zu helfen. Denn trotz ihres neuen Lebens kann sie ihre Arbeit als Jägerin nicht aufgeben. 
Die Spur führt zu außer Kontrolle geratenen Vampiren, die wild im Blutrausch getötet haben. Auch Raphael fühlt eine seltsame Störung und es scheint, als würde eine uralte Macht wieder auferstehen um die Erde in Angst und Schrecken zu versetzen. 

Dies ist der dritte Teil über den Erzengel Raphael und seine mutige Gefährtin Elena, und obwohl ich Nalini Singh als Autorin sehr verehre muss ich zugeben, dass mich dieses Buch gelangweilt hat. Es schien ein wenig so, als würde sich Frau Singh hier auf ihren Lorbeeren ausruhen und bietet ihren Fans (meiner Meinung nach) nichts weiter als vorhersehbares Geplänkel in einer dünnen Story. 

Anfangs war meine Begeisterung über den mächtigen, kühlen und ätherisch schönen Erzengel Raphael riesig, ich schwelgte in den Beschreibungen seines Äußeren und seinen glatten, überirdischen Sprache. Leider ertränkt Nalini Singh den Leser mittlerweile in Begriffen wie "mitternachtsschwarz", "glitzernd", "schimmern", "fließend" etc. Nichts kann mehr "normal" sein, alles ist in so unglaubliche Sphären entglitten, dass ich mir manchmal schon gar nicht mehr vorstellen WILL, wie schön Raphael wirklich sein muss. Die grenzenlose Ausuferung dieser Lobeshymnen schafft einen klinisch sterilen Charakter ohne Ecken, ohne Spannung, ohne Tiefe. Raphael ist wie ein glitzernder Edelstein, den man bewundert, der aber kalt und hart ist. Ich meine, die Autorin hat aus diesem Charakter bereits im ersten Teil der Serie alles rausgeholt, was ging und nun zehrt sie von dem Ruhm. Mit Elena verhält es sich ähnlich, auch wenn ich glaube, dass sie noch mehr Potential hat. Ihr Mut und ihre Handlungsfähigkeit werden aber ständig eingeschränkt durch Zweifel und das dominante Verhalten ihres Erzengels. Auch wenn sie darauf pocht, unabhängig zu sein, schwankt sie dennoch ständig in Angstzuständen und tut nichts, um ihren Geliebten zu erzürnen. Oft genug bekommen wir mit, dass jegliches Aufbegehren gegen Raphael zwecklos wäre. 

So stagniert diese Beziehung in jenem seltsamen Gleichgewicht aus erotischer Anziehungskraft und Einschüchterung, Misstrauen und Bewunderung. In zähen Passagen musste ich mir immer wieder das Gleiche anhören und die Gespräche der beiden drehen sich ständig im Kreis. Die Liebesszenen sind schön, aber sehr zahm. Bereits nach der Hälfte des Buches wurde ich des übertriebenen Einsatzes von Metaphern und Rückblicken in die Vergangenheit müde, und man kann getrost einige Seiten überspringen und verpasst rein gar nichts von der Handlung. Das ist wirklich schade, denn Nalini Singh hat ohne Zweifel erzählerisches Talent. Ich weiß auch nicht, warum sie hier auf so eine unspektakuläre Story zurückgreifen musste. Das gefürchtete Erwachen von Raphaels Mutter wird hier als Apokalypse gehandelt und man rechnet als Leser mit einem wahren Inferno an Konsequenzen und es passiert - ich will ja nicht vorgreifen - NICHTS. All die Spannung verpufft und ich fragte mich am Ende, wozu eigentlich dieses Buch geschrieben wurde. Im Grunde genommen müsste ich dem Buch ein "mehr schlecht als recht" verpassen, aber zwischendurch ist Nalinis Schreibstil eben sehr gefällig und rettet über so manche Lücke. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, wenn der nächste Teil immer noch von Elena und Raphael handeln würde, würde ich ihn nicht lesen.     
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<link>http://www.world-of-armitage.de/gildeengelsblut.php</link>      
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<title>18. Mai 2012 - Neue Rezension: Breeds. Callans Schicksal von Lora Leigh</title>      
<description>Die Reporterin Merinus Tyler ist einer aufregenden Story auf der Spur: sie will die den untergetauchten Callan Lyons aufspüren und an die Öffentlichkeit bringen, dass er ein Tier-Mensch-Hybrid ist. All ihre sieben Brüder, die teilweise militärische Ausbildung haben, stehen hinter Merinus und dem Projekt, die sogenannten Breeds vor der Verfolgung zu retten, in dem das Geheimnis aufgedeckt wird und sie im Schutz der Öffentlichkeit ein normales Leben führen können. 
Als Merinus Callan Lyons zum ersten Mal trifft, fühlt sie sich sofort von ihm sexuell angezogen und auch Callan kann die Finger nicht von ihr lassen. Er weiß zwar, dass Merinus ein Sicherheitsrisiko für ihn und seine Freunde ist, aber was er bei dieser Frau fühlt, war ihm bisher unbekannt. Eine starke erotische Spannung baut sich zwischen Merinus und Callan auf und inmitten der ständigen Bedrohung durch das Council können sie nicht anders, als ihrem Verlangen nachzugeben. 

Ich glaube, um diesen Roman gut zu finden, muss man ganz klar wissen, was einen erwartet. Sucht man nach einer originellen Story, individuell ausgestalteten Charakteren oder Tiefgründigkeit sollte man die Finger von Callans Schicksal lassen. Ich wusste, dass dieses Buch ein reiner Erotik-Fantasy Roman ist und genau das hat er voll erfüllt. Lora Leigh erschafft mit ihren Breeds eine Art Mensch-Tier-Hybrid, der sich aber nicht verwandeln kann. Durch DNA Vermischung wurden in Labors jene Hybride gezüchtet, die teilweise über tierische Eigenschaften verfügen. Callan wurde mit einem Löwen gekreuzt und erhielt dadurch eine wilde Mähne, starke körperliche Kräfte, eine rauhe Zunge (...) und nicht zu vergessen einen extrem tierischen Paarungstrieb. Zusammen mit einer Handvoll weiterer Hybriden muss er sich vor den Jägern des ominösen Council verbergen, die die gezüchteten Kreaturen als Kampf- oder Brutmaschinen missbrauchen wollen. 

Im Prinzip gibt es eine kurze Aufwärmphase, in der Callan und Merinus sich treffen und ein paar Mal miteinander reden, dann folgt eine Sexszene auf die nächste. Die 300 Seiten sind so randvoll mit heißer, gut geschriebener und animalischer Erotik, dass für viel mehr einfach kein Platz ist. Und man kann sich als Leser auf explizite Vokabeln (f..., Schw.... etc) und ein paar sexuelle Spielarten freuen (anal, ganz leicht SM). Lora Leigh arbeitet hier ganz streng nach dem Prinzip der "Paarung" und dem damit verbundenen "Sex-Zwang". Es ist schon etwas seltsam zu lesen, dass Merinus überhaupt gar nicht mit Callan ins Bett will, aber durch diesen Paarungstrieb dazu gezwungen wird. Daher entstehen vor allem zu Beginn viele mit Gewalt, manch einer würde es auch Vergewaltigung nennen, verbundene Situationen. Dieses Hin und Her von "ich will nicht aber ich bin so heiß" wird stellenweise sehr stark eingesetzt und überdeckt die kompletten restlichen Emotionen. Das fand ich etwas schade, aber die Autorin hatte nicht viel Platz, um ihren Figuren mehr Handlungsspielraum zu geben. 
Insgesamt war ich nicht ganz so begeistert, wie ich gehofft hatte, fühlte mich aber auf jeden Fall prächtig unterhalten. Die Tatsache, dass der Feind ein Regierungsinstrument ist, und die leicht militaristisch angehauchte Stimmung gefiel mir nicht so gut, und an mancher Stelle entbehrte die Handlung einfach jeder Logik. Es gibt aber durchaus Potential, denn ein paar Nebenfiguren werden kurz herausgestellt (und bekommen sicher ihre eigene Story) und die Welt der Breeds wurde von Lora Leigh ja bekanntermaßen riesengroß ausgebaut.     
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<link>http://www.world-of-armitage.de/loracallansschicksal.php</link>      
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<title>13. Mai 2012 </title>      
<description>GEWINNER!!!

random.org musste mal wieder als Glücksfee herhalten und hat folgende Gewinnerin ausgespuckt: Linda!!
Herzlichen Glückwunsch!! Bitte schick mir eine E-mail mit deiner Adresse.

Allen natürlich vielen Dank fürs Mitmachen und das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt :-)
Liebe Grüße
Armitage

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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>10. Mai 2012 </title>      
<description>Der Blick über den Tellerrand bzw. in die Vergangenheit: Welche Romane aus dem Urban Fantasy Bereich habe ich nicht gelesen bzw. auch nie auf meinen Wunschzettel genommen? Und wann hat diese Welle eigentlich angefangen? [...]
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>9. Mai 2012 - Neue Rezension: Stadt der Finsternis: Ruf der Toten von Ilona Andrews</title>      
<description>Letztlich hat Kate Daniels nun doch ihren Job als Kopfgeldjägerin des Ordens an den Nagel gehängt und sich als Privatermittlerin selbständig gemacht. Genauso frisch ist der Beziehungsalltag mit Curran, dem Anführer der Gestaltwandler Atlantas. Kate traut sich noch nicht so recht zu, eine "normale" Beziehung zu führen, befindet sie sich doch immer in Chaos und Gefahr. Es geht auch gleich los, als es direkt vor ihrer Haustür zu einem Gemetzel durch einen außer Kontrolle geratenen Vampir gibt. Selbst der mächtigste Nekromant der Stadt konnte nicht eingreifen, was auf eine seltsame Schwankung in der Magie zurückzuführen ist. 
Noch weiß Kate nicht, dass dieser Vorfall in direktem Kontakt zu ihrem nächsten Auftrag steht: dem Auffinden eines Wissenschaftlers, der eine Magie-Neutralisationsmaschine gebaut haben soll. Dieses Gerät kann alle magischen Wesen in einem bestimmten Umkreis vernichten, die ultimative Waffe in den Händen der Magiegegner. Auch wenn es Curran gar nicht gerne sieht, dass sich Kate mal wieder in Lebensgefahr begibt, steht doch das Schicksal der magischen Geschöpfe Atlantas auf dem Spiel. 

Kate Daniels undihre Abenteuer sind ein Garant für Spaß, Action und Fantasie. Als ich Ruf der Toten zur Hand nahm, hatte ich nichts anderes erwartet - und fühlte mich danach, als wären diese Erwartungen noch übertroffen worden. Ein gut durchdachter Urban Fantasy Roman (ein Kleinod mittlerweile in Deutschland), der den Fans alles bietet, was das Herz begehrt und durch den speziellen trockenen Humor der Protagonistin noch das Tüpfelchen auf dem i beisteuert. Der Schreibstil ist auf völlig unaufdringliche Weise spitzfindig, voller spritziger Dialoge und haarsträubender Details. Das Können der Autorin, ein fantasievolles, ausgeschmücktes Setting zu schaffen ohne langweile Beschreibungen runterzurattern ist phänomenal, teilweise kommt man als Leser förmlich aus dem Staunen nicht mehr heraus. 

Mal wieder muss Kate beweisen, dass sie stärker, schlauer und hartnäckiger ist als Andere und kann aber auf die tolle Unterstützung ihrer Freunde und ihres Gefährten Curran zählen. Ich mochte diese Entwicklung von der Einzelkämpferin weg sehr gerne, sie bringt andere Seiten von Kate zum Vorschein. Natürlich bleibt sie immer noch ultimativ kick-ass, muss jedoch Kompromisse mit Curran eingehen und sich mit den Gestaltwandlern abfinden, die jetzt, wo sie eine wichtige Stellung im Rudel einnimmt, ihr Leben beobachten und bewerten. Kates Eigensinn und Freiheitsdrang werden ab und zu gedämpft und ganz unterschwellig schafft es Ilona Andrews, zwischen all die Actionszenen ein paar Nachdenklichkeiten zu mischen. Das tut dem Roman sehr gut und auch die Episoden mit Julie waren gelungen. 
Ansonsten lehne man sich zurück und genieße dieses Meisterstück des Genres, ich habe das Buch extrem schnell durchgelesen und oft minutenlang über Kates schwarzen Humor geschmunzelt. Von mir aus könnte diese Serie noch lange lange so weitergehen, von Kates Abenteuern habe ich nie genug!     
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<link>http://www.world-of-armitage.de/stadtrufdertoten.php</link>      
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<title>9. Mai 2012 - Neue Rezension: Die Krieger der Königin: Falkenherz von L.J. McDonald</title>      
<description>Auf einer Reise in ein benachbartes Königreich wird die junge Lizzy, Leons Tochter, von Sklavenhändlern entführt. Nur in Begleitung des Jungen Justin und ihrer Freundin, war Lizzy hilflos den skrupellosen Piraten ausgeliefert. Da sie aus dem Reich Sylphental ist, das unter ihrer Königin Solie all Sylphen befreit hat, versprechen sich die Sklavenhändler von ihr und ihrem Wissen einen hohen Preis. Im fernen Reich Meridal allerdings wirft man sie in den Harem, nachdem sie als Kriegeropfer nicht taugte. 
Lizzys Vater macht sich schwere Vorwürfe, als er von der Entführung erfährt und bricht zusammen mit seinem Sylphenkrieger Ril und Justin sofort auf, um Lizzy zu befreien. Leon weiß nicht, dass Ril seit Lizzys Kindheit in sie verliebt ist und mit dem Mädchen eine besondere Verbundenheit teilt. So schafft es Ril, Lizzy aufzuspüren, doch da er seit einem schweren Kampf nicht mehr so stark ist wie andere Sylphenkrieger, müssen sie auf einen guten Plan vertrauen, um Lizzy zu befreien. 

Es ist selten, dass ich nicht genau weiß, was ich von einem Buch halten soll. Falkenherz ist die Geschichte von Ril und Lizzy und gleichzeitig ein orientalisch anmutendes Fantasie-Abenteuer mit einem interessanten paranormalen Element. Die Sylph sind Wesen aus einer Parallelwelt, die von den Menschen durch ein Portal geholt und zu ihren Diensten gezwungen werden. Hierbei werden die "Muster" der Sylphen an einen menschlichen Meister "gebunden", ein undurchschaubarer und esoterischer Prozess, der den Sylphen zum Sklaven aller Befehle des Meisters macht. Ein Sylph kann mehrere Meister unterschiedlicher Stufe haben, deren Befehle sich überlagern und widersprechen können. Die mächtigen Kriegersylphen sehnen sich nach einer Frau und kommen nur deswegen in die Welt der Menschen. Wenn eine Frau mit einem Kriegersylph schläft, macht sie sich damit zu einer Königin und kann einen sogenannten "Stock" gründen. 

Ich führe diesen Erklärungsansatz jetzt nicht weiter aus, für mich hat er nämlich zu viele Logik-Lücken und Stolpersteine. Ehrlich gesagt ist er auch das, was mich an L. J. McDonalds Büchern am meisten stört. Im Grunde genommen beweist sie nämlich ein Talent zum Schreiben, Erfindungsgabe und Originalität. Ihre gestaltwandelnden Fantasiewesen, die mal wie eine Wolke mit Blitzen, mal wie ein Monster oder ein Tier aussehen findet man sonst nicht in der paranormalen Welt und für eine Weile erlag ich der Faszination des Neuen. In der Story von Ril und Lizzy fühlte mich mich leider aber nur mäßig unterhalten und eckte oft mit den Sylph und ihren Eigenarten an. All die Regeln, die diese Wesen allein durch ihre Natur unterworfen sind, konstruieren ein komplziertes Geflecht an Bedingungen und Folgen. Demnach nehmen Passagen, in denen Ril und die anderen mit diesen Befehlen und Mustern hadern, extrem viel Platz ein. Ja, er darf ihr nahe sein, dann darf er sie aber wieder nicht lieben, dann werden alle Befehle neutralisiert, dann wieder neu aufgebaut, gelöscht, upgedated und vertieft etc. Die eigentliche Person des Ril löst sich im Laufe dieses Buches in ein waberndes Nichts auf, in einem Spielball all jener Muster und Befehle. Für mich blieb er so blass und unglaubwürdig, eine schwache Figur ohne Willen. 
Lizzy war ganz ok, ein wenig kindisch und unbeholfen, aber gradlinig und ehrlich. Durch den beschaulichen, leicht trägen und sehr gegenständlichen Schreibstil kommt man den Charakteren nicht sehr nahe und ich konnte mich kaum mit ihr identifizieren. Es wird viel Zeit dafür aufgewandt, Nebenfiguren, Schauplätze und eben jenes Sylphensystem zu erklären, aber all dies kommt ohne viel Emotionalität aus. Manchmal kam es mir so vor, als würde die Autorin einen extrem distanzierten Standpunkt einnehmen und alles wie eine Geschichte von vorgestern rezitieren. Was manche als ausgeglichene ruhige Erzählweise loben würden, empfand ich als gefühlsarm und fatalistisch. Um mal einen Vergleich zu ziehen: Nalini Singhs Stil ist das genaue krasse Gegenteil von L. J. McDonalds Schreibweise. 

Nun darf man nicht denken, in Falkenherz würde nichts passieren. Die Story ist voll von Ereignissen, Kämpfen, tragischen Schicksalen, Gewalt und diesem kühlen Hauch von Romantik. Dieses Abenteuer lief vor meinem inneren Auge ab wie ein bunter, toll zusammengestellter Film. Doch für mich fehlt dem Falken das Herz.     
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<link>http://www.world-of-armitage.de/sylphfalkenherz.php</link>      
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<title>4. Mai 2012 </title>      
<description>Angesichts dieses tollen Lesevergüngens habe ich ein kleines Gewinnspiel für euch!
Findet den Unterschied zwischen den beiden Covern und gewinnt ein nagelneues Exemplar von Engelsbrut!
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>4. Mai 2012 - Neue Rezension: City of Angels 01. Engelsbrut von Andrea Gunschera</title>      
<description>Eine Mordserie erschüttert Los Angeles. Jede Nacht sterben zwei Obdachlose in den Straßen von Downtown. Der Mörder geht mit außergewöhnlicher Brutalität zu Werk. Die Reporterin Eve Hess kreuzt bei ihren Ermittlungen die Fährte zweier Männer, die beide nicht menschlich zu sein scheinen. Da ist Kain, ein Killer, so schön wie skrupellos, getrieben vom brennenden Wunsch nach Rache. Und Alan, der mehr ist als der erfolgreiche Maler, der Szenen aus den Ghettos von L.A. auf seine Leinwände bannt. Der eine hat den Auftrag, sie zu töten, den anderen liebt sie gegen jede Vernunft. Bald muss sie sich fragen, wem sie noch trauen kann. Doch ganz gleich wie die Würfel fallen, dies können sie nicht aufhalten: Die Wiedergeburt eines gefallenen Engels. 

Die Inhaltsangabe des Verlags ist kurz und treffend, gibt einen kurzen Überblick ohne zu viel zu verraten. Und genau von Geheimnissen lebt die Spannung, die in diesem Engel-Thriller geschickt und langanhaltend aufgebaut wird. Da ist die mutige Reporterin Eve Hess, die einzige "greifbare" Hauptperson und um sie herum düstere, verschlossene Gestalten voller Hass, Machtgier oder Schuldgefühlen. In kurzen Abschnitten beleuchtet die Autorin die Story von Anfang an aus zahlreichen unterschiedlichen Blickwinkeln und steigert diese Episoden zum Ende zu einem atemberaubenden Blitzlichtgewitter. 

Der Schreibstil ist kühl, ohne Schnörkel, und Dialoge ziehen sich selten über mehrere Seiten. Oft haben die Personen auch nur wenig zu sagen. Taten zählen in diesem Roman und der Fokus liegt eindeutig darauf, eine Krimiartige Spannung aufzubauen, in der die Schicksale der Hauptfiguren miteinander verflochten werden. 
Ich muss sagen, ich hatte mir das paranormale Element "Engel" in diesem Buch ganz anders vorgestellt. Alan und Kain, mit denen der Leser hauptsächlich konfrontiert wird, sind nicht die ätherischen Himmelswesen mit Flügeln, sie verfügen zwar über besondere Kräfte, unterscheiden sich äußerlich aber nur kaum von den Menschen. Im ersten Moment enttäuscht mich so etwas generell, denn wenn ich einen paranormalen Roman lese, möchte ich auch "Kreaturen" als Hauptdarsteller. Andrea Gunschera schafft zwar einen mythologischen Hintergrund und ordnet Alan und Kain in die Hierarchie der Engelsnachkommen ein, kommt aber meiner Meinung nach nie von ihrem realistischen Krimi-Schreibstil weg. Das Paranormale Element war hier eher ein Bonus zu einer an sich gut durchdachten und fesselnden Verschwörungsgeschichte.
Und die fand ich durchweg gelungen, glasklar durchstrukturiert und von einer teils sehr brutalen Intensität, sowohl physisch als auch psychisch. Es spielen sich emotionale Dramen ab und die Figuren stehen vor existentiellen Entscheidungen. Andrea Gunschera gelingt es mühelos, mit wenigen Worten große Bedeutung zu schaffen und verstrickt sich niemals in Kleinigkeiten oder gar Füllpassagen. Die Grenze zwischen Gut und Böse ist hier nicht klar gezogen und lässt dem Leser viel Spielraum für Interpretation und Identifikation. Ehrlich gesagt habe ich sogar mit dem Antagonisten Kain eher sympathisiert als mit Alan. 

Engelsbrut ist ein Urban Fantasy Roman für Fans von zum Beispiel Jeanne C. Steins Anna Strong oder Lori Handeland. Starke Protagonisten geraten in schicksalshafte Verstrickungen und erleben - ein wenig am Rande - eine Liebesgeschichte. Der Romantikanteil in diesem Buch ist recht zurückhaltend, aber gut platziert und glaubwürdig. Bei all der triefgründigen Ernsthaftigkeit hätte ein überschwängliches Happy End mit Liebesschwüren, Heirat etc. überhaupt nicht gepasst. Man merkt als Leser recht schnell, dass die Geschichte mit diesem Band nicht zu Ende ist und ab der zweiten Hälfte wird auch konsequent auf einen Konflikt zwischen Alan, Kain und Eve hinausgearbeitet, der nach Ende von Engelsbrut keinesfalls gelöst ist. Ein schöner Cliffhanger zum nächsten Teil, den ich mir auf keinen Fall entgehen lassen werde.    
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<link>http://www.world-of-armitage.de/cityofangelsengelsbrut.php</link>      
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<title>2. Mai 2012 </title>      
<description>Beim Knaur Verlag werde ich in der Wintersaison nicht so viel Geld lassen. 
Die Vorschau kann auf der Verlagshomepage begutachtet werden.
Leider ist kein weiterer Lixa Hendrix mehr angekündigt.
...
</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>2. Mai 2012 </title>      
<description>Die Vorschau des Luebbe Verlags für Winter 2012/2013 ist jetzt auch auf der Verlagshomepage zu bestaunen. 
Besonders freut mich natürlich ein weiterer Band der Anita Blake Serie, und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Autorin noch mal die Kurve kriegt...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>2. Mai 2012 </title>      
<description>Neu im Mai im Original...
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<item>      
<title>30. April 2012 </title>      
<description>Fertig!
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<item>      
<title>29. April 2012 </title>      
<description>Bei Amazon kann man schon die Cover der Lyx Neuheiten bewundern. 
Meine Favoriten sind [..] 
</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
</item>


<item>      
<title>23. April 2012 </title>      
<description>Kurz bevor ich mich auf die Egmont Lyx Winter-Neuigkeiten stürze, noch kurz ein Hinweis auf eine neue Seite auf meiner Homepage: Alle Rezensionen zeigt euch eine Übersicht über alle meine Buch-Rezensionen, sortiert von Highlight bis Übel. Den Link findet ihr auch permanent im Menü auf der rechten Seite. 
Wie schon angekündigt (und halbwegs befürchtet), ist das Winterprogramm des Egmont Lyx Verlags sehr Romantic Fantasy lastig und bietet nicht mehr wie früher reine Urban Fantasy/Romantasy Literatur, sondern eine bunte Mischung aus historischen Liebesromanen, Romantic Thrill, klassischer Fantasy und den zuerst genannten altbewährten Genres. Es ist wohl notwendig, sich breiter aufzustellen um auch nach dem Abebben der ersten Boom-Welle überleben zu können. Aber nun gut, ich muss sagen, das Programm ist für mich attraktiver als das der Randomhouse Verlagsgruppe und es gibt langersehnte Fortsetzungen und einige Neustarts (aber allesamt aus der Romantasy-Ecke). Urban Fantasy Fans (wie ich!!!) sehen harte Zeiten vor sich. 

Ich liste jetzt nur die Urban Fantasy/Romantasy Titel auf, die restlichen Neuerscheinungen kann man auf der Verlagshomepage nachlesen. Cover sind noch keine vorhanden. 

 [..] 
</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>23. April 2012 - Neue Rezension: Schattentanz von Erin Kellison</title>      
<description>Durch einen Verräterkommt Adams bester Freund Custo Santovari ums Leben. Um jeden Preis wollte er die Organisation Segue beschützen, die sich dem Kampf gegen die Geister verschrieben hat. Custo kann es kaum glauben, dass er ein Engel sein soll, hat es doch in seinem Leben viele dunkle Seiten gegeben. Doch er kann sich mit seinem Schicksal nicht zufrieden geben, bevor er Adam über den Verräter in den eigenen Reihen informiert hat. Also überlistet er den Schattenmann vor den Himmelstoren und flieht in die Zwielichtlande. 
Währenddessen ist die Primaballerina Annabella fast auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt. Mit großem Talent ausgezeichnet, darf sie die Rolle der Giselle tanzen. Noch weiß sie nicht, dass sie durch ihren Tanz die Grenze zu den Zwielichtlanden übertreten kann. Als Custo die zarte Tänzerin zum ersten Mal sieht, ist er fasziniert und fühlt sich ihr sogleich verbunden. Doch schnell wird klar, dass sie durch ihre Kräfte zur Zielscheibe der Schattenwesen geworden ist, ein Schattenwolf heftet sich an ihre Fersen und kommt aus den Zwielichtlanden in die Welt der Menschen um Annabella zu holen. Custo kann gar nicht anders, als die Beschützerrolle zu übernehmen und nun wird Annabella auch in die gefährlichen Angelegenheiten von Segue verwickelt. 

Beim Start vonSchattentanz hatte ich die Faszination vom Vorgänger Schattentochter noch klar vor Augen. Ich stellte mich auf ein tiefgründiges, erotisches Liebesspiel mit Geister-Gruselfaktor ein, das vom Stil mit Nalini Singh mithalten kann. Leider kann der zweite Teil der Reihe von Erin Kellison nicht an den Erfolg des ersten anknüpfen. Sowohl die Charaktere als auch die Story haben mich nicht vollends überzeugen können und ich hatte mit einigen Längen zu kämpfen. 

Schattentanz spielt im gleichen "Universum" wie zuvor, knüpft fast an die Ereignisse aus Schattentochter an. Adam und Talia spielen wichtige Nebenrollen und die generelle Hintergrundhandlung über die Invasion der Geister und die Suche des Schattenmanns nach seiner Liebe Kathleen wird ein wenig vorangetrieben. Vorrangig bekommen wir aber den Engel Custo und die Ballerina Annabella präsentiert, die sich inmitten all dieser Gefahren begegnen und zusammenfinden. 
Custo war mir zu keinem Zeitpunkt wirklich sympathisch, auch wenn er "leichter" und zugänglicher ist als Adam. Als Märtyrer stirbt er und wird sofort ein Engel, was er aber eigentlich gar nicht sein will, denn er hält sich für zu schlecht dafür. Dieser Ansatz ist typisch für eine männliche Hauptfigur im Romantasy-Genre, wurde aber hier meiner Meinung nach nicht gut dargestellt. Die ganze Engel-Angelegenheit, von der Begründung über die Figuren bis hin zur Visualisierung ist für mich unglaubwürdig und schlampig. Ich mochte den "Weißen Turm" und die kämpfenden Engel nicht, die über undurchsichtige Fähigkeiten verfügen und so gar nicht engelsgleich sind. Sie wirken eher wie eine Spezialeinheit des FBI. Grässlich. Da mag ich die arroganten Machtspielchen der Engel von Nalini Singh wesentlich lieber. 
Custos Faszination für Annabella konnte ich nachvollziehen, ist sie doch eine feenhafte, zarte und doch starke Persönlichkeit. Dass er sich ständig davon abhalten will, ihr näher zu kommen und trotzdem mit ihr ins Bett geht...war nervig. 

Annabella war ganz ok, für Ballett habe ich im Grunde genommen einiges übrig und ich mochte die Tanzszenen und die vielen Details über das Stück Giselle. Trotzdem blieb Annabella die ganze Zeit über wenig einprägsam und meistens ein Opfer der Geschehnisse und dieses mysteriösen Wolfes. Jener Schattenwolf stellt eine immer wieder hervorbrechende Bedrohung dar, der Erin Kellison in kurzen Abschnitten den Erzählblickwinkel überlässt, aber niemals das Ruder. Trotz all seiner Macht ist der Wolf eine erbärmliche Nebenfigur, die zu viel Tier ist um Charisma zu entwickeln und zu viel Mensch wird, um missachtet zu werden. Ich schwankte zwischen Abscheu und Mitleid mit diesem "Bösen". 
Stilistisch ist Schattentanz nicht so stark wie der vorige Band, es gibt in die Länge gezogene Passagen und viele unnötige Wiederholungen, vor allem in Dialogen. Es kam mir stellenweise vor, als müsse die Autorin krampfhaft ihren etwas kümmerlichen Stoff auf 400 Seiten strecken. Überraschungen gibt es nicht viele und oft wird künstlich emotionalisiert durch rohe Gewalt oder explizite Darstellungen. Das kam mir eher billig vor als mitreißend und für die erotischen Szenen konnte ich mich auch nicht sehr begeistern. Ansatzweise kommt das Talent der Autorin durch, auf jeden Fall, und es gibt Strecken, die sehr unterhaltsam waren. Dann aber war phasenweise einfach die Luft raus und ich hatte keine Lust mehr auf Annabella und Custo. Zu Ende gelesen habe ich das Buch trotzdem, aber es ist im Vergleich zum ersten Teil nichts Besonderes. Schade eigentlich. Vielleicht wird der nächste Teil, in dem es endlich um Kathleen und den Schattenmann geht, besser.    
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<link>http://www.world-of-armitage.de/zwielichtlandeschattentanz.php</link>      
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<item>      
<title>22. April 2012 </title>      
<description>Jetzt ist es offiziell: Virginia Kantras Serie beim Knaur Verlag startet erst im Oktober. Die Namensänderung in Wellentraum ist auch bestätigt. 
 [..] 
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>22. April 2012 </title>      
<description>Auf der Homepage der Randomhouse Verlagsgruppe kann man sich die Neuheiten für Winter 2012/2013 ansehen. 
Ich muss sagen, die Zeiten, in denen ich mit angehaltenem Atem und "oh mein Gott, oh mein Gott" Gemurmel durch die Cover gescrollt habe, sind vorbei. Die große Welle der Urban Fantasy und Romantasy ist schon über uns hinweggerollt, jetzt ziehen noch diverse Ausläufer nach. Das Programm ist stark Young Adult lastig und bietet Fortsetzung nur noch von Topsellern wie Black Dagger, Alexandra Ivy und Jeaniene Frost. 
Aber seht selbst: 
 [..] 
</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
</item>



<item>      
<title>22. April 2012 </title>      
<description>Beim Stöbern im Netz bin ich auf einige kuriose Cover-Relikte aus dem Vampir-Bereich gestoßen...Ab September 1972 veröffentlichte der Erich Pabel Verlag eine Reihe mit Vampir-Groschenromanen aus der Grusel-Ecke. Der Autor Hugh Walter aka Hubert Straßl hat davon einige verfasst. Die Cover haben mir Momente lustiger Unterhaltung beschert :-) [..] 
</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>19. April 2012 </title>      
<description>Die Winter 2012/2013 Neuigkeiten des CORA Verlags haben schöne Cover bekommen, insgesamt hat man sich zum Glück sehr an die Original gehalten. 
</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>16. April 2012 - Neue Rezension: Zauber der Leidenschaft von Kresley Cole</title>      
<description>Die mächtige Sorceri Sabine lebt mit ihrer Schwester Melanthe im Königreich Rothkalina, welches sich Omort kriegerisch zu eigen gemacht hat. Omort hatte dem eigentlichen Dämonenkönig Rydstrom Woede das Reich streitig gemacht und ihn und seinen Bruder Cadeon verbannt. Doch jetzt will Rydstrom den Thron zurückerobern und den unsterblichen Omort mit einem Zauberschwert töten, das sein Bruder für ihn gefunden hatte. Obwohl sie von Omort unter Druck gesetzt wird, verfolgt Sabine ihre eigenen Machtpläne und ein Teil davon ist, sich mit Rydstrom zu verbinden und einen Erben von ihm zu empfangen. Dieses Kind soll dann mit großen Kräften ausgestattet sein und den Seelenbrunnen "erwecken", der in Omorts Burg steht. 
Also überfällt Sabine Rydstrom, als er gerade auf dem Weg zu seinem Bruder ist, und nimmt ihn im Kerker der Burg gefangen. Mit all ihren Verführungs- und Illusionskünsten versucht Sabine, den mächtigen Dämon dazu zu bringen, mit ihr zu schlafen, doch Rydstrom bleibt seiner Moral treu. In seinen Augen ist die lügende und egoistische Zauberin seinen Samen nicht wert, und erst recht nicht, seine ewige Gefährtin zu werden. Doch um ein Kind zu empfangen, braucht Sabine Rydstroms Gelübte... 

Normalerweise bin ich ein Riesen-Fan von Kresley Cole, doch von "Zauber der Leidenschaft" hatten mich einige nicht so begeistert klingende Rezensionen abgehalten. Vor allem Kommentare über die extrem zickige, unbelehrbare und moralisch üble Protagonistin stachen hervor und eigentlich kann ich solche überzogenen Charaktere gar nicht leiden. Dazu kommt, dass ich irgendwie ein Problem damit habe, wenn die Heldin so heißt wie ich :-)
Diese komische Gefühl hatte ich auch die ganze Zeit während des Lesens und dass ich mich so gar nicht mit dem Charakter der Heldin identifizieren konnte, machte es nicht leichter. Eher sehe ich mich als totales Gegenteil dieser Sabine (die hier übrigens "Sä-bien" ausgesprochen wird). Anmerkung am Rande: wie spricht man Rydstrom aus? "Raid-stromm"? oder "Ridd-strohm"? 

Jedenfalls ist dieser Roman angefüllt mit einem teils sehr heftigen Katz- und Mausspiel zwischen den beiden Helden, das nichts auslässt bezüglich des Mottos "Ich-hasse-ihn/sie-aber-will-trotzdem-mit-ihm/ihr-ins-Bett". Dieses Mal hält Kresley Cole den Leser sehr lange mit der Versöhnung hin und prügelt ihre Hauptcharaktere durch sexuelle Folter (anders kann man das nicht nennen), Lügen, Geheimnisse, Trotz, Rache und sämtlichen niederen Gelüste, bevor die beiden natürlich endlich einsehen, dass sie füreinander bestimmt sind. Rydstrom ist der typische ultramaskuline Held mit wohl zurechtgelegten Moralvorstellungen und dem sinnlichen Quentchen Aggression. Hierbei steht ihm Sabine allerdings in nichts nach und ihre Streitsüchtigkeit ist wirklich nicht jedermanns Sache. 
Auch wenn ich mich durch dieses Buch sehr gut unterhalten gefühlt habe, rutschte es doch streckenweise sehr ins Trashige ab. Saloppe Sprüche, Fäkalsprache und verrückte Nebencharaktere kennen wir ja schon aus den Vorgänger-Bänden (man nehme allein die allwissende Nix), bei Zauber der Leidenschaft jedoch kommt noch dieser arge Dauerstreit zwischen den Protagonisten hinzu. Meine Nerven wurden schon etwas strapaziert und ich war froh, als die beiden endlich einen Weg gefunden hatten, halbwegs miteinander auszukommen. 

Die vielen vielen erotischen Szenen sind prickelnd, leicht BDSM geprägt und passen einfach in die abgefahrene Geschichte. Schön finde ich auch, dass die Autorin immer wieder zu ihren alten Figuren zurückfindet und ihnen kleine Szenen reserviert. So treffen wir auch Cadeon wieder, der ja mit Holly seine Geschichte bereits hatte. 
Auch wenn das hier nicht der stärkste Teil der Serie war, so werde ich ihr dennoch treu bleiben.   
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<link>http://www.world-of-armitage.de/colezauberderleidenschaft.php</link>      
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<title>11. April 2012 </title>      
<description>Auch in diesem Jahr werden wieder die RITA Awards vergeben für die besten Liebesromane diverser Kategorien. 
Hier die Finalisten für den Unterbereich Paranormal Romance: [...]
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<title>9. April 2012 </title>      
<description>Dies war mein Debüt in der deutschen Urban Fantasy/Romantasy und ich muss sagen: Gerne mehr davon!
Besonders toll ist es, dass man natürlich an deutschen Autoren "näher dran" ist, als an den Kolleg(inn)en aus fernen Ländern und anderen Sprachräumen. Denn oftmals ist es so, dass ich ein Buch lese und während dessen Fragen aufkommen, die aber meist unbeantwortet bleiben müssen. 
Umso mehr hat es mich gefreut, dass Jennifer Benkau bereit war, etwas zu den beiden kurzen Fragen zu schreiben, die mir beim Lesen von Nybbas Träume eingefallen sind: 

 1. Warum ausgerechnet ein Dämon? Warum kein Vampir, Werwolf oder Engel? 

Ich kann schwer erklären, warum Nicholas ein Dämon geworden ist. Der kam einfach so zu mir. Er würde jetzt sicher sagen, weil Vampire lispeln und Werwölfe nach Hund riechen - aber in meinen Augen hatte das keinen bestimmten Grund, es war eben so. 

2. Weshalb hat sich J. Benkau dafür entschieden, auch in den folgenden Teilen den Fokus auf Nicholas und Joana zu behalten, war es nicht verlockend, eine Story über die anderen Charaktere zu schreiben? 

Die Geschichte um Nicholas und Jo geht weiter, weil sie im ersten Band noch nicht zu Ende erzählt ist. In Nybbas Träume lernen sie sich kennnen und lieben, aber das wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.:-) 
Endlose Reihen mit wechselnden Helden sind einfach nicht mein Ding, da beginne ich lieber einen komplett neuen Roman. 

Vielen Dank an Jennifer Benkau! 

Und weil ich den Dämon Nicholas durch die Beschreibung der Autorin so gut im Kopf habe, hier ein bisschen Foto-Spielerei fürs Auge :-)
[...]
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<title>9. April 2012 - Neue Rezension: Nybbas Träume von Jennifer Benkau</title>      
<description>Seit dem Todihres geliebten Partners lebt die Taxifahrerin Joana ein zurückgezogenes Leben voller Trauer und Schmerz. Es scheint keine Freude, keine Perspektive mehr für sie zu geben. Da begegnet sie eines Tages dem charismatischen und gutaussehenden Nicholas Nyrr, der von Anfang an eine große Faszination auf Joana ausübt. Nicholas schert sich nicht um gesellschaftliche Regeln oder Zurückhaltung, er gibt Joana klar zu verstehen, dass er sie will. Sie ahnt nicht, dass er ein Dämon ist, der Nybbas, der sich von den Emotionen der Menschen nährt und ihnen so viel entziehen kann, dass nur noch willenlose Hüllen zurückbleiben. 
Für die Menschen ist Nicholas ein reicher Unternehmer in der Forschung, doch in Wirklichkeit sucht er zusammen mit den anderen Dämonen nach weiteren Gebannten, um sie aus der Starre zu befreien. Für die Dämonen ist klar, die Herrschaft Luzifers und seiner mächtigen Untertanen muss wieder erstarken. 

Doch als Nicholas Joana näher kennen lernt, merkt er, dass sein Leben vorher leer und bedeutungslos war. Irgendetwas an ihr fesselt ihn und er muss ein großes Risiko eingehen, um ihr wirklich nahe zu sein, denn auch Joana ist nicht nur die, die sie zu sein scheint. 

Auf dem Streifzug durch die Dämonenwelt der Romantasy und Urban Fantasy begegnen dem Leser viele unterschiedliche Sorten dieser Höllengeschöpfe. Ich war gespannt, was Jennifer Benkaus Dämonen so besonders macht und muss sagen, dass sich der Nybbas und seine Gefährten kaum mit den Dämonen vergleichen lassen, die man sonst so kennt. 
Obwohl ich um Gottes willen niemandem die Schreibkunst aberkennen will, war ich doch bei deutschen Autoren dieses Genres bislang immer sehr skeptisch. Der Boom kam nun mal eben aus den USA zu uns und heimische "Trittbrettfahrer" schossen bald wie Pilze aus dem Boden. Ob nun der amerikanische Stil kopiert werden sollte oder ganz neue Töne angeschlagen wurden, ich bezweifelte, dass die deutschen Autoren diesen besonderen "Romantasy-Stil" hinbekommen. 

Doch auch wenn die Pioniersarbeit längst vorbei ist und einige deutsche Autoren sich gut etabliert haben - es gibt immer noch einen Unterschied. Nur bin ich nach Nybbas Träume der Meinung, dass dieser Unterschied kein schlechter sein muss. 
Die Geschichte von Nicholas und Joana spielt im Hamburg der Gegenwart, und auch wenn die Autorin bewusst (?) keine deutschen Vornamen für ihre Protagonisten gewählt hat, reichte das schon, um einen kleinen Kulturschock bei mir auszulösen. Sonst spielt sich immer alles in New York, Boston oder New Orleans ab...Jennifer Benkaus Schreibstil zeichnet sich durch gute Formulierungen, eine straffe Erzählweise mit klugen Szenenwechseln und ein feines Gespür für emotionale Situationen aus. Besonders anfangs fand ich manche Sätze noch etwas hölzern oder fehl am Platz, andere waren überladen mit Metaphern und schwer von Tragik und (un?)gewollter Schwülstigkeit. Eine psychisch labile, vom Leben betrogene und depressive Frau trifft auf einen Gefühle trinkenden Dämon - das hätte auch schief gehen können. Doch Jennifer Benkau hat es geschafft, mich von dieser Konstellation zu überzeugen. 
Joana ist ein vorsichtiger, verhangener Charakter mit großem Leidenspotential. Ihre Welt wird in grauen Farben dargestellt und es dauerte ein wenig, bis ich sie mochte. Unter all der Hoffnungslosigkeit und dem Irren durch ein verkorkstes Leben steckt nämlich eine willensstarke, mutige Person, die sich Gefahren stellen kann und muss. Dachte ich anfangs, dass sie ein devotes Opfer des mächtigen Dämons ist, wendet sich bald das Blatt und Joana lernt ihre Stärken einzusetzen. Dennoch finde ich, wirkt sie trotz allem gegen die Figur des Nybbas unschein- und ersetzbar. 

Vom blasierten und wohlhabenden Frauenheld wandelt sich der Dämon Nicholas zu einer vielschichtigen und durchaus verletzlichen Figur, dessen Faszination auf mich mit jeder Seite wuchs. Er ist selbst nach seiner "Läuterung" kein weichgespülter ultramaskuliner Held und behält auch immer eine fremdartige Moral, die manchem Leser wohl nicht so gefallen wird. Er ist nun mal kein Mensch und hat diese auch ewig als untertan angesehen. Das kann selbst eine Joana nicht gleich ändern. Ich schätze diese Geradlinigkeit im Charakteraufbau, dieses Aufeinanderprallen von starken Charakteren. Hier geht die Autorin nicht den leichten Weg des vorprogrammierten Happy Ends und hier lösen sich auch nicht alle Probleme mit dem ersten "Ich liebe Dich" in Luft auf. Eher das Gegenteil. Joana und Nicholas' Liebesgeschichte bietet Konflikte, heiße Liebesszenen, tragische Momente und große Emotionen. Es gibt ein, zwei Szenen, die sind absolut fantastisch, vor allem, wenn es um Nicholas wahre Gestalt geht. Die Dramatik dieser Momente ist grandios! 
Ansonsten läuft parallel die Story um die Dämonenjäger, genannt Clerica, und Joanas Rolle dabei. Weiterhin haben die Dämonen und damit auch diejenigen, die Nicholas befehligen, einen düsteren Plan und versuchen alles, die Beziehung zu Joana zu zerstören. Diese Geschichte ist geschickt erzählt, mit guten Szenenwechseln und Rückblicken aufgelockert und bis auf die Schwülstigkeit mochte ich die anderen Dämonen. Was mir nicht so gefallen hat, war der ganze Aspekt um die Clerica. Wie aus dem Nichts erfährt Joana auf einmal von ihrem Schicksal und ihre Mutter und Tante sind ganz seltsam darin verwickelt und nehmen die Rolle der "bösen Menschen" ein. Zwischendurch gelingt es der Autorin nicht, eine neutrale Haltung einzunehmen und ich mag es nicht, wenn die Menschen auf einmal "die Bösen" sind, weil sie Paranormale Wesen jagen. Die auf ein Mindestmaß zusammengeraffte Episode über die Clerica verkompliziert die Story ohne jedoch - meinem Gefühl nach - wirklich Bestandteil zu sein. Nur ein zusätzliches Element, das die Autorin handhaben muss, und es gibt wahrlich schon genug. Über all diese Ebenen hinweg muss die Glaubwürdigkeit von Joanas und Nicholas' Story aufrecht erhalten werden und gegen Ende überschlägt sich das alles ein wenig. Natürlich bringt das Tempo in die Handlung, aber verlangt auch von den Figuren große Tiefe und Authentizität. Joanas Entwicklung von der ängstlichen Depressiven zur kämpferischen Dämonenliebhaberin über familiäre Bindungen und Existenzangst hinweg ist erzählerisch ein großer Anspruch. Und obwohl die Geschichte von Anfang an KEIN lapidarer Liebesroman sein soll, scheitert sie meiner Meinung nach am Ende ein wenig an diesen Hürden. 

Im Prinzip jedoch haben wir hier eine absolut gute, unterhaltsame Geschichte mit prickelnder Erotik und außergewöhnlichen Figuren. Mal sehen, was Joana und Nicholas im zweiten Teil so erwartet.    
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<link>http://www.world-of-armitage.de/nybbastraeume.php</link>      
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<title>5. April 2012 </title>      
<description>Außerdem ist mir grade aufgefallen, dass die Veröffentlichung von Virgia Kantras Children of the Sea Serie auf Oktober 2012 verschoben wurde. Meeresleuchten ist auch eventuell nicht der endgültige Titel, denn auf der Knaur Verlagshomepage steht parallel auch "Wellentraum". [...]
Vielen Dank auch für den Hinweis, dass die October Daye Serie von Seanan McGuire vielleicht weitergeführt wird. Jedenfalls wird sie in kleinerem Format und mit neuem Preis neu aufgelegt. Ich hoffe jedenfalls, dass damit auch der Weg für neue Bände geebnet ist! 
[...]
Das Cover zum neuesten Teil der Elder Races Serie von Thea Harrison ist veröffentlicht, kurioserweise ist es ein "Klappcover", bei dem man die obere Hälfte aufblättern kann um in den vollen Genuss des Portraits zu kommen...
Lustige Idee, aber ich glaube für den deutschen Markt zu teuer um sie umzusetzen. 
Inhaltlich geht es ja wieder um Pia und Dragos, aber meine Befürchtungen, es handle sich um Babystories und allgemeine Langeweile haben sich nicht bestätigt. Pia und Dragos werden ihre eigenen Abenteuer bewältigen müssen und sich auch räumlich dazu trennen. Pia hat doch noch eine Rechnung mit den Feen offen...
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<title>5. April 2012 - Neue Rezension: Hexenzirkel von Linda Robertson</title>      
<description>Es ist kaum Ruhe eingekehrt in Persephones Leben, nachdem die verbrecherische Hohepriesterin des Hexenzirkels Vivian verschwunden ist. Persephone muss mit ihrem Stigma des Vampirmeisters Menessos zurechtkommen und ihre Beziehung zu dem Werwolf Johnny ist auch noch nicht geklärt. Vor allem kann sie mit ihrem Schicksal als "Lustrata" nichts anfangen. Da kommt es ungelegen, dass Persephone ausgerechnet noch für das Amt der nächsten Hohepriesterin kandidieren soll. 
Um zu verhindern, dass ihre skrupellose Konkurrentin Hunter den Posten erringt, willig Seph schließlich doch ein und findet sich in einem anspruchsvollen Kontest wieder, in dem nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Als die erste Teilnehmerin ermordet wird, bricht Panik aus.

Ich wollte der Serie um die Hexe Persephone Alcmedi nach dem durchwachsenen ersten Band ja noch eine Chance geben. Leider kann Hexenzirkel noch weniger überzeugen und macht mir die Entscheidung leicht, nichts weiter von Persephone wissen zu wollen. 
All die Schwächen des Vorgängers sind hier meiner Meinung nach intensiviert und trotz vieler recht guter Ansätze schafft es die Autorin zu keiner Zeit, Tempo aufzubauen. Mein Lichtblick war ja die Entwicklung der Beziehung zwischen Seph und Johnny, hier wurde im ersten Band viel angedeutet und nichts ausgeführt. In Hexenzirkel ist es aber noch schlimmer, denn hier gibt es endlich "Butter bei die Fische" aber danach nur noch Zickereien und unlogisches Verhalten. Es scheint, als wolle die Autorin krampfhaft alle harmonischen Aspekte zerschlagen und zwingt ihre Figuren zu gemeinen Handlungen und Gedanken, die diese im Grunde gar nicht wollen. Mehrere Male habe ich enttäuscht den Kopf geschüttelt. 

Die Hauptperson Seph war mir weiterhin sehr unsympathisch, ich mag ihre flatterhafte, unkoordinierte und vorurteilsbehaftete Art nicht. Sie scheint sich mal mit vollem Elan auf eine Sache zu konzentrieren nur um im nächsten Moment alles hinzuschmeißen und fluchend zu proklamieren, dass das alles Unsinn war. Bis zur Mitte das Buches war sie für mich endgültig unglaubhaft und mehr oder weniger egal. Es interessierte mich nicht, ob sie den Kontest um das Amt der Hohepriesterin gewinnt oder nicht und was da alles für unwichtige Dinge nebenher passieren. Unfassbarerweise zieht sich die Handlung des Wettstreits über drei Viertel des Buches und verläuft sich zähen Dialogen und seitenlangen Beschreibungen von Prüfungen, Gegenständen und Zauberformeln. Was Atmosphäre schaffen soll, hat mich grenzenlos gelangweilt und auch der Auftritt des charismatischen Menessos hat daran nichts geändert. 
Ich weiß nicht, auf wie viele Teile die Autorin diese Serie angelegt hat, aber wenn man nach der Langsamkeit geht, in der die Story präsentiert wird, rechne ich mit ca. 30 Bänden. Was wäre denn so schlimm daran gewesen, wenigsten einen Bruchteil der Handlung aufzulösen oder weiterzuführen? Persephones Status als Lustrata bleibt ungeklärt, ihr Liebesleben liegt brach und diesen Kampf um den Posten der Hohepriesterin hätte man sich sparen können, er bringt rein gar nichts. 

Insgesamt war das Buch jetzt nicht wirklich grottenschlecht, aber gegen Kracher wie z.B. Rachel Morgan von Kim Harrison geht Persephone Alcmedi sang- und klanglos unter.   
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<link>http://www.world-of-armitage.de/persephonehexenzirkel.php</link>      
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<title>5. April 2012 - Neue Rezension: Die Geliebte des Vampirs von V.K. Forrest</title>      
<description>Finn Kahill hat seiner Mutter versprochen, bei seinem drogensüchtigen Bruder einzuziehen um dessen Entzug zu überwachen. Beistert ist Finn nicht, doch er geht während seines Aufenthalts dem Job des Polizisiten nach und sorgt für Recht und Ordnung bei dem Clan der Kahills. Die eingeschworene Vampirgemeinde war aus der alten Welt nach Clare Point geflüchtet und verbirgt sich seit Jahrhunderten vor den Menschen. Umso schlimmer ist es, wenn Aufmerksamkeit erregt wird, und genau das passiert als ein junger Mann tot aufgefunden wird. Da der Polizeichef aufgrund der erst kürzlichen Mordserie in Clare Point labil ist, muss sich Finn um die Aufklärung des Verbrechens kümmern. Der Tote hat seltsame Bisswunden und starb wohl durch Blutverlust. Ein Zeichen dafür, dass ein Vampir den Mord begangen hat? 
Gleichzeitig macht Finn die Bekanntschaft der attraktiven und geheimnisvollen Elena, die mit ihrer Familie in Clare Point Urlaub macht. Schon vom ersten Augenblick an signalisiert sie ihm, dass sie an einer Affäre interessiert ist und obwohl es den Kahills verboten ist, sich auf Menschen einzulassen, will Finn das Risiko eingehen. 

Im Grunde genommen kann ich die Rezension über dieses Buch relativ kurz halten, denn es hat mich überhaupt nicht bewegt. Die Geliebte des Vampirs ist ein schlichter, spannungsarmer Krimi mit ein paar Spritzern Erotik dazwischen. In gemächlicher Art und Weise erfahren wir viel Unnützes über die Gemeinschaft der Kahills, die "brave" Vampire sind und auch sonst eher zurückgezogen leben. Keine Skandale, keine großen Auseinandersetzungen, es herrscht so etwas wie dörflerische Einigkeit. In der letzten Zeit ist mir der Begriff "Cozy Mystery" des öfteren begegnet und eventuell passt er genau zu diesem Buch. 

Da gibt es den harmlosen, netten Burschen Finn Kahill, der zu einem Mord wie die Jungfrau zum Kinde kommt und sich auch sonst für einen 1600 Jahre alten Vampir ziemlich naiv anstellt. Es passieren fröhlich weitere Morde und dennoch wird rumlamentiert, gerätselt und sich dem Techtelmechtel gewidmet, als wäre das alles nur ein Spiel. Ich fand Finn viel zu blass um sympathisch oder interessant zu sein und alle weiteren Kahills, allen voran das nervige Teenie-Girl Kaleigh, blieben unwichtige Randfiguren. Die tolle, geheimnisvolle Elena hat ein paar halbwegs prickelnde Szenen mit Finn, die aber völlig aus der Story losgelöst zu sein scheinen und in einem frustrierenden Ende gipfeln. "Die Geliebte des Vampirs" ist trotz dieses bemühten Titels kein Liebesroman - und aber leider auch nichts anderes. Für einen ordentlichen Krimi fehlt Spannung, für Drama die Tiefe. Außerdem waren die Vampire derart auf Harmlosigkeit getrimmt, dass ich zwischendurch fast vergessen habe, dass Finn kein ganz normaler Mensch ist. 
Mann kann sich mit diesem Buch ein paar Stunden totschlagen, zum Beispiel beim Arzt im Wartezimmer, wenn man eh nichts anderes zu tun hat. Aber es ist nicht mehr und auch nicht weniger als ein netter, nichtssagender Zeitvertreib.  
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<link>http://www.world-of-armitage.de/eternaldiegeliebtedesvampirs.php</link>      
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<title>3. April 2012 </title>      
<description>Manche von euch, die mich besser kennen, bzw. meine Lesegewohnheiten, wissen, dass ich mich bisher nicht an Urban Fantasy und Romantasy aus deutscher Hand herangewagt habe. Als es vor ca. 10 Jahren losging mit C. Feehans Karpathianern und Anita Blake, hat man deutsche Kreationen höchstens als Nischenprodukte angesehen. Ich muss zugeben, ich habe auch viele Titel belächelt, sicher auch verspottet und verkannt. 
Aber mit den Jahren haben sich doch so einige Autoren und Verlage etabliert und sind nicht schon nach der ersten Welle des Booms wieder verschwunden. In den letzten Tagen haben mich einige Nachrichten der großen Verlage gefrustet und der allgemeine "Serien-Abbruch-Trend", vor allem im Bereich Urban Fantasy, lässt mich umdenken in Richtung Horizonterweiterung. Und da habe ich mich beim Durchstöbern der geplanten Neuerscheinungen von diesem Titel hier reizen lassen... 
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>1. April 2012 </title>      
<description>Während ich die letzten Tage voller Spannung auf die Bekanntgabe der Neuigkeiten für Herbst/Winter 2012/2013 der Verlage warte, beschäftige ich mich mit meinem neuen Bild: [...]Außerdem ist nun der erste Fall eingetreten, in dem ein Buch, welches mich interessiert, ausschließlich für den Kindle erscheint *grrrrrrrrrr* 
Die Rache der Jägerin
von Kelly Meding
Der zweite Teil der Evangeline Stone Serie, die ich eigentlich schon tot geglaubt hatte, ist wohl noch lange nicht tot (fieses Wortspiel, ich weiß). Danke an Claire für den Hinweis, dass der Titel ab dem 2. April bei Amazon als Download zu haben sein wird. Will ich mir deshalb jetzt einen Kindle kaufen? Nein, da braucht es schon einige Titel mehr, die nur als ebooks veröffentlicht werden. 
Preis EUR 4,99 
Unter dem Label "Neobooks" bei Amazon erhältlich. 
Evangeline ist eine der besten Jägerinnen von übersinnlichen Kreaturen – und sie dachte immer, dass sie auf der richtigen Seite kämpft. Das ändert sich, als ihre ehemaligen Verbündeten einen friedlichen Clan von Gestaltwandlern töten und auch die Jagd auf Evangeline eröffnen. Niemand glaubt, dass sie das lange überleben kann. Aber eine Frau wie Evangeline sollte man niemals unterschätzen … [...]

Und schließlich noch eine Neuigkeit von J.R. Ward: Auf ihrer Facebook Seite kann man erfahren, dass der nächste Black Dagger Teil von Qhuinn und Blay handeln wird. Es ist wohl doch keine Novelle über die beiden geworden, sondern ein Hardcover in voller Länge. Für mich nicht von Interesse...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>31. März 2012 </title>      
<description>Gewinner!!!
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<title>29. März 2012 </title>      
<description>Im April neu im Original...
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<title>26. März 2012 - Neue Rezension: Nachtkrieger Ewige Begierde von Lisa Hendrix</title>      
<description>Seit der vor Jahrhunderten von der Hexe Cwen verflucht worden war, zieht Steinarr zusammen mit seinem Freund Torvald durch die Lande. Zur Unsterblichkeit verdammt und jede Nacht in Gestalt eines wilden Löwen, muss er sich von den Menschen fernhalten. Schon lange hat er aufgegeben, sowohl sein heiliges Symbol als auch die Frau, die ihn liebt zu finden um den Fluch zu lösen.
Eines Tages trifft er im Sherwood Forest auf eine Frau und ihren Begleiter, die in Bedrängnis geraten sind. Zuerst will Steinarr mit den beiden nichts zu tun haben, doch die junge Frau hält ihn auf und stellt sich als Marian vor. Sie sei zusammen mit ihrem Cousin auf einer Pilgerreise und bräuchte seine Hilfe. Trotz seiner augenblicklichen Zuneigung zu der hübschen Frau, scheut Steinarr den Kontakt und reitet weiter. Ein Auftrag eines Edelmannes lockt Steinarr, er soll die flüchtige Adelstochter Mathilda finden, die zusammen mit ihrem Bastard-Bruder aufbrach um dessen Herrschaftsanspruch in einer lächerlichen Rätselraterei zu festigen. Mathilda soll unverzüglich heimkehren und verheiratet werden, der Junge soll verschwinden. 
Obwohl ihm der Mann unsympathisch ist, nimmt Steinarr den Auftrag an und reitet los. Bald bemerkt er, dass es sich bei den beiden um Marian und ihren Begleiter handeln muss, die ihn belogen hatten. Doch kann er wirklich den Jungen töten und das Mädchen abliefern, das ihm augenblicklich den Kopf verdreht hat? 

Ich hatte mich nach meiner Begeisterung über den ersten Teil dieser Serie durchaus gefragt, ob das nur so eine Phase war, schließlich bin ich sonst kein Fan von Historischen Liebesromanen. Umso gespannter war ich auf die Fortsetzung und muss sagen, Ewige Begierde ist einfach nur schön. Erneut bin ich aber der Überzeugung, dass das zu mindestens 60 Prozent dem wunderbaren Schreibstil von Lisa Hendrix zu verdanken ist. Schlicht und dennoch emotional, ausgeschmückt ohne langatmig zu sein, der Epoche angepasst ohne aufgesetzt zu wirken. Ausgewähltes Vokabular umschreibt wohldurchdachte Situationen und die Figuren sind von solcher Lebendigkeit, dass man unweigerlich in die Geschichte hineingezogen wird. 

Wir erleben die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Steinarr und Mathilda (die er so gut wie die ganze Zeit Marian nennt) vor dem Hintergrund einer abenteuerlichen Suche und einer Robin Hood Adaption. Die Autorin wollte ihrer eigenen Aussage nach schon immer etwas über den legendären Rächer schreiben und hat diesen zweiten Teil der Serie so "hingebastelt", dass er in die Story passt. Es ist ganz lustig zu lesen, wenn Figuren wie Will Scarlett und Bruder Tuck auftauchen und überhaupt habe ich bei Robin Hood irgendwie immer Kevin Costner vor Augen...
Die Romanze zwischen dem vereinsamte, in sich zurückgezogenen Steinarr und der dickköpfigen, mutigen Marian ist wunderbar beschrieben, voller Gefühl und Spannung. Natürlich hat er Angst, sie durch seinen Löwen zu gefährden, aber natürlich hofft er auch insgeheim, dass sie ihn vom dem Fluch erlösen könnte. Immerhin gibt es schon einen der insgesamt neun Ritter, der seine Liebe gefunden hat. Doch es wird den beiden nicht einfach gemacht und die Autorin erhält die Spannung den ganzen Roman über. Besonders angetan war ich von den sinnlichen und romantischen Momenten zwischen den Protagonisten, die niemals derb oder langweilig sind. Trotz der "keuschen" Wortwahl wird eine erotische Stimmung erzeugt, die mit der aus Black Dagger und Singh's Gestaltwandlern locker mithalten kann. Ansonsten ist die Handlung absolut gradlinig und bewusst aneinandergereiht, greift manchmal vor auf mögliche Entwicklungen (nächste Helden, Plan der Hexe etc.) oder verweilt in aufklärenden Rückblicken. 

Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn ich ein Buch die ganze Zeit mit mir rumschleppe um in jeder freien Minute lesen zu können. Die Neugier auf die Auflösung der Situation und wie Marian auf Steinarrs Verwandlung reagiert, steigert sich von Seite zu Seite und am Ende habe ich richtig mit den beiden mitgefiebert, auf dass sie ihr Glück finden. 
Im nächsten Teil lesen wir über Eleanor und Gunnar, der tagsüber ein Stier ist.   
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<link>http://www.world-of-armitage.de/nachtkriegerewigebegierde.php</link>      
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<title>24. März 2012 </title>      
<description>Ich nutze diesen Beitrag, um den wirklich interessanten Meinungsaustausch über die Zukunft von Urban Fantasy "aufs Tablett zu bringen". Ich würde (euer Einverständnis vorausgesetzt) ein paar Auszüge aus euren Kommentaren hier wiedergeben: 

Nachdem ich überlegt habe, dass die toughen Heldinnen und deren oft unromatisches Verhalten der Grund für die Ablehnung der Leserschaft sein könnte, gab es von euch noch weitere gute Ansätze: 
von Sabrina: 

[...]Aber ich denke viele Menschen haben genau in diesem Bereich, also Erotik und Liebe, die grössten Fantasien, wodurch sicher eher jemand zu so einem Roman greift. Sie aber einen "normalen" Fantasyroman oder eben jetzt Urban Fantasyroman nie lesen würden, da es Fantasy ist in die sich nicht jeder hineinversetzen kann. Ich sehe das schon nur in meinem Umfeld. Viele können damit einfach nichts anfangen, sobald aber das Wort Liebe oder Erotik fällt, es doch interessant sein könnte.
Andersrum kann es vielleicht auch einfach mit dem Alter der Lesen zusammenhängen (will jetzt hier niemand beleidigen) aber für ein Teenager ist Erotik einfach interessanter als Action. Und ich denke die meisten Leser von diesem "Boom" sind wohl Teenager. 

Nun ja, was hatte ich als Teenager im Kopf...Jungs, Liebe, Erotik...ähem ja stimmt, liebe Sabrina :-) 
Bin ich jetzt mit meinen 32 Jahren ein Oldie in diesem Genre? Ich hoffe doch nicht. Eigentlich habe ich den Eindruck, dass viele dieser Titel von Frauen zwischen 20 und 40 gelesen werden (oder täusche ich mich da??). Aber ich gebe dir sehr Recht, dass Urban Fantasy für einen Teenager nicht so interessant sein könnte wie Romantasy, wobei viele es bestimmt einfach nicht ausprobieren. Es ist doch auch immer so, dass man vielleicht als Teenager die Bücher aus dem Regal der Eltern liest. Und wenn da nur Liebesromane stehen...

von Melanie: 

Ich glaube, zusätzlich erschwert wird es diesen Büchern durch diese Masse an Neuerscheinungen, die es aktuell gibt. Ich habe das Gefühl es gab noch nie zuvor so viele Neuerscheinungen auf einmal, wie es jetzt der Fall ist und da ist es für ein Buch immer schwieriger sich aus der Masse abzusetzen. Ich glaube jeder sucht sich dann die Bücher aus, von denen er glaubt, dass sie ihm am besten gefallen könnten und da verlassen sie sich auf alt bewährtes, anstatt was Neues auszuprobieren, was wiederum aber sehr schade ist. Wobei ich glaube, dass dieses Genre doch noch mehr hätte beworben werden können, wenn ich es so vergleiche mit anderen Büchern, die schon lange vor Erscheinen hoch gelobt werden. Wo sind all die Aktionen, Trailer, Interviews etc. zu den Urban Fantasy Büchern? Am deutschen Markt jedenfalls nicht

Auch wahr. Und ich glaube, die deutschen Verlage wissen oft gar nicht, wie sie so einen Urban Fantasy Titel richtig bewerben sollen. Schließlich ist das Genre bei uns relativ neu. Und meiner Meinung hat man oft versucht, die Liebesromanleser zu locken, indem man Urban Fantasy Titeln (zu Unrecht) einen "sexy Klappentext" verpasste. Wie viele Urban Fantasy Romane habe ich gelesen, deren Inhalt so gar nicht den Schlagworten auf der Rückseite entsprach... 
Speziell Liebesromanleser halte ich für ein sehr genretreues Publikum und es ist sicher nicht einfach, so einen eingefleischten Romantik-Fan für Urban Fantasy und starke Frauen zu begeistern. Aber wozu hat man den Marketingexperten? :-) Ich weigere mich einfach zu glauben, dass man es hinnehmen muss, dass auf dem amerikanischen Markt so was super läuft und bei uns nicht. 

von Suzanne: 

Nun vielleicht kommen die Urban Fantasy Romane der Realität zu Nahe, ich könnt mir zum Beispiel eine Maggie Thatcher "die eiserne Lady" gut als Urban Fantasy Heldin vorstellen. Beispiele für Urban Fantasy Roman- Helden/Heldinnen finden sich oft in der Welt,vielleicht nicht mit Handgranaten und Feuerwaffen, jedoch mit kühler Rhetorik und Ellenbogen sich ihren Weg nach Oben erkämpfen. 
Wer möchte sich nicht beim Lesen kurz aus der realen Welt hinausträumen, Romantasy sind Märchen für Erwachsenen, nicht mehr und nicht weniger. 
Liebe Suzanne, dein Kommentar bringt mich auf psychologische Überlegungen... Ist es so, dass sich die heutige moderne Frau nach einem Rollentausch zurück in die Vergangenheit sehnt? Möchte die arbeitende, starke und unabhängige Frau wieder zurück zu dem schwachen und hingebungsvollen Liebchen, das sich an die starke Schulter eines Ritters schmiegt? Liegt wohl die Faszination des historischen Liebesromans und all der "Alphamännchen" Lovestories hierin begründet?
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>22. März 2012 </title>      
<description>Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich schon auf Hawke und Sienna freue! Im übernächsten Teil (Tangle of Need) geht es dann um Riaz und Adria, die wir ja auch schon in Wilde Glut kennen gelernt haben.

Da momentan leider wieder einige Serieneinstellungen der Verlage in der Luft liegen, dachte ich, ich bündele mal eure Kommentare und meine Meinung ein bisschen.
Los ging es mit 
Ute: "[...] Neues Beispiel ist die Skinwalker Reihe von Faith Hunter. Kaum ist der 2. Band draußen, wird die Reihe schon wider eingestellt."

Zum Nachdenken gebracht hat mich 
Tanyas Beitrag: "[...]Skinwalker mag ich. Den ersten habe ich gelesen und der 2. wartet hier schon auf meinem Stapel. ABER: Ich finde das Buch ist schon etwas "speziell". An die Erzählweise des Raubtiers muss man sich auch erst gewöhnen und ich habe da auch im ersten Moment zwischen "gefallen" und "Quatsch" geschwankt.
Es hat mich etwas an Glennkill, diesen hochgelobten Schafskrimi, erinnert - und den fand ich schrecklich. Die Geschichte aus der Sicht der Tiere zu erzählen kann ja ganz witzig sein, aber gerade bei den Schafen tat sich für mich da eine riesige Lücke auf: Manche Sachen kapieren sie einfach nicht, weil es eben Schafe sind und in anderen Dingen sind sie so klasse in ihren (eher menschlichen) Überlegungen, dass sie einen Krimi lösen. Das macht die Sache unglaubwürdig.

Bei vielen anderen Gestaltwandler-Büchern wird zwar auch aus der ICH-Perspektive geschrieben wenn die Erzähler in Tiergestalt sind. Aber es ist fast immer der "Mensch" der denkt und handelt, auch wenn er in Tiergestalt stark vom Tierverhalten und den Tierinstinkten beeinflußt wird. Das erste Kapitel in "Wilde Glut" ist hier sehr typisch - und total schön. Bei Skinwalker aber agiert und denkt ein ganz eigenständiges Tier. Der Mensch ist nicht Teil des Tieres, sondern in dem Moment eher "binder Pasagier", der so gut wie keinen Einfluß nehmen kann. Ich finde, dass man dabei sehr aufpassen muss, dass man nicht unglaubwürdig wird, wie bei Glennkill. Denn einerseits versucht man die Instinkte und das Handeln des Tieres darzustellen, andererseits gibt man dem Tier aber auch eine mehr oder weniger rational denkende Seite, die auftomatisch von unserem menschlichen Denken geprägt ist. Faith Hunter ist es hier - wie ich finde - gelungen, eben nicht unglaubwürdig zu werden.
Persönlich finde ich es deshalb schade, wenn die Serie eingestellt werden sollte, kann aber verstehen, dass diese Serie vielen nicht zusagt und deshalb vielleicht die Verkaufszahlen nicht so sind, wie erwartet.

Boo: "Noch eine Hiobs Botschaft. Habe gerade bei Facebook gelesen, dass es bei Lyx für die Fortsetzung der Chess Putnam Serie "nicht so gut aus(sieht)". Das wird langsam echt frustrierend. Obwohl mir zugegebenermaßen noch das Hintertürchen namens "Original" offen steht. Keine Ahnung, ob ich den Slang überhaupt verstehe ..."

Tja, es sieht wohl ganz so aus, dass sich "spezielle" Serien, vor allem aus dem Urban Fantasy Bereich, nicht gut verkaufen lassen. Aber warum? Und was ist eine "spezielle" Serie? 
Mit Skinwalker und Chess Putnam sind wir da glaube ich auf dem richtigen Weg. Beide Protagonistinnen passen nicht in einen vorgefertigten Heldinnen-Rahmen und verkörpern auch nicht die klassische weibliche Rolle dieses Genres. Chess mit ihrer Drogensucht und die starke tierische Seite der Heldin in Skinwalker sind sicher nicht jedermanns Sache. Aber was mich daran besonders enttäuscht ist der ausbleibende Erfolg bei der Leserschaft. Gibt es wirklich so viel mehr Fans der klassischen Rollenverteilung bzw. des paranormalen Liebesromans? Haben solche "Randgruppen" wie Chess und Skinwalker denn gar keine Chance?

In die gleiche Kerbe hauen dann Schicksale von Marla Mason (eingestellt), Jill Kismet (eingestellt), Evangeline Stone (eingestellt) und vielen anderen. Da kann ich ja noch von Glück reden, dass es wenigstens meine Favoritin Dante Valentine bis zum Serienende geschafft hat. Heutzutage wäre sie wahrscheinlich auch nicht über den zweiten Band hinausgekommen. Alle diese Heldinnen haben nicht nur eine eigenwillige und kämpferische Lebensart gemeinsam, sondern auch eine gewisse Unabhängigkeit vom männlichen Geschlecht. Vielleicht ist es auch das, was die Leser abschreckt?? 
Denn selbst die zickigsten und misstrauischsten Heldinnen aus erfolgreichen Romanen von Nalini Singh oder J.R. Ward erliegen irgendwann der Dominanz und/oder dem Charme des Mannes. Nicht selten liest man eine Charakterentwicklung, die eher eine 180-Grad-Drehung ist. Aus einer Frau, die vehement sagt "Kein Mann für mich - nie mehr" wird nach der ersten Begegnung mit Mr. Right im extremsten Fall ein TSTL (too stupid to live). Wunderbar harmonische Auflösungen dieser Herausforderung können nur wenige Autoren produzieren. 

Bin ich jetzt feministisch, nur weil ich die "geächteten" Einzelkämpfer Dante Valentine etc. mag? Natürlich werden sich irgendwann die Verkaufszahlen durchsetzen und dann gibt es eben auf dem deutschen Markt nur noch Romantasy und Erotic Fantasy, aber schade finde ich es trotzdem, dass ein ganzes Genre - Urban Fantasy - so untergeht. Eigentlich kann man den Verlagen auch nicht vorwerfen, sie hätten es nicht versucht, immerhin gab es zahlreiche Serien, die gestartet (und leider abgebrochen) wurden. Es würde mich wirklich interessieren, was bei einer deutschlandweiten Umfrage über Urban Fantasy und Romantasy herauskommen würde und ob die Leser wirklich viel lieber Romantik lesen. Leider wäre eine Umfrage auf meiner Homepage wohl nicht repräsentativ :-) 
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>22. März 2012 - Neue Rezension: Wilde Glut von Nalini Singh</title>      
<description>Im Rudel der SnowDancer Wölfe hat Drew Kincaid eine besondere Position inne: er ist der Fährtensucher und Bindeglied zwischen den rangniedrigeren und ranghöheren Mitgliedern. Das setzt ihn ein wenig außerhalb der Hierarchie, und eine Annäherung an die dominante und eigenwillige Offizieren Indigo gestaltet sich schwierig. Schon immer war Drew von der schönen und mutigen Wölfin fasziniert, doch er weiß, dass sie ihn aufgrund seines niederen Ranges nur schwer akzeptieren könnte. Dennoch kann er das Werben um sie nicht sein lassen und Indigo zeigt sich schon bald angetan von den verspielten und charmanten Annäherungsversuchen. 

Währenddessen planen die Medialen weiter die krampfhafte Erhaltung von Silentium und der Rat der Medialen spaltet sich immer mehr. Es scheint, als würde die Konditionierung keine Zukunft haben und Auseinandersetzungen sind an der Tagesordnung. Allen ist klar, dass die Gemeinschaft durch die machtvollen Wölfe und Leoparden aufrecht erhalten wird, also bilden sie das vorangige Ziel der Silentium-Anhänger. Plötzlich finden sich Drew und Indigo mitten im Kampfgeschehen wieder...

Im Grunde genommen brauche ich über diesen Titel - wie über manch anderen von Nalini Singh - überhaupt keine Rezension schreiben, die mehr als das Wort "WOW" enthält. Wilde Glut liefert alles, was man von der Romantasy erwartet und noch mehr. Drew ist ein faszinierender, charmanter und aufregender Mann, dessen Hartnäckigkeit und Charakterstärke auf jeder Seite beeindrucken. Indigo ist der beherrschte, aber dennoch emotional weit gefächerte weibliche Part und eine perfekte Ergänzung zu Drew. Nalini Singh schreibt ihnen Dialoge und Liebesszenen, die wie die Faust aufs Auge passen und sich lesen wie "wenn ein Messer durch weiche Butter gleitet".. man verzeihe diesen - ähm - ups bildhaften Vergleich, aber diese Lektüre geht wohl jedem Liebesromanfan runter wie Öl. 

Ganz stark wird sich hier auf die Entwicklung von Drews und Indigos Beziehung konzentriert und nur kurz unterbrechen Kapitel mit Infos über die Medialen und den drohenden Krieg. Ich mag es, wie diese Hintergrundgeschichte völlig unaufdringlich wie ein roter Faden von Buch zu Buch weitergeführt wird und auf sehr angenehme Weise die Lovestory bereichert. Alle Fans von Hawke und Sienna werden mit ein paar Andeutungen auf kommende Ereignisse geködert und wir freuen uns über Wiedersehen mit Judd, Brenna, Lucas, Sascha und anderen liebgewonnenen Charakteren. Ich sage nur: man nehme einen Roman von Nalini Singh und fühle sich wie Zuhause. Einfach darin versinken und schwärmen...  
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<link>http://www.world-of-armitage.de/psiwildeglut.php</link>      
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<title>19. März 2012 </title>      
<description>Nach langem Überlegen und vielen gelesenen Rezensionen habe ich mich nun entschieden, die Alien Serie von Gini Koch nicht weiterzulesen. 
Auch werde ich der Versuchung widerstehen und den ersten Teil der Shadowdwellers Serie von Jacquelyn Frank NICHT kaufen. Normalerweise reizt mich eine neue Serie immer zum Kauf von Band 1, doch Jacquelyn Frank konnte mich mit ihrer anderen Serie schon nicht wirklich überzeugen. 

Damit streiche ich die Shadowdwellers auch komplett aus meiner Übersicht (hier noch ein letztes Mal die Infos):
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>18. März 2012 - Neue Rezension: In den Fängen der Dunkelheit von L.A. Banks</title>      
<description>Damali Richards lebtein Doppelleben, seitdem sie denken kann. Zusammen mit ihrer Ziehmutter und Mentorin Marlene und einer Handvoll harter Kerle leitet sie eine Band. Doch das Musikerdasein ist nur Tarnung, in Wirklichkeit jagt Damali Vampire. Ihre Bandmitglieder sind ausgebildete, talentierte Jäger, die ihren Schützling mit purer Waffengewalt umgeben. Doch Damali hadert mit ihrem Schicksal, wünscht sich ein normales Leben und Liebe. Sie weiß noch nicht, dass es ihr bestimmt ist, die Neteru zu sein, die mächtigste Vampirjägerin der Welt. 
Und während New Orleans von einer Reihe blutiger Vampirangriffe erschüttert wird, begegnet Damali ihrem alten Freund Carlos Rivera wieder, der sie als Kind aus der Gosse geholt hatte. Carlos hat sein Geld mit Drogen und Kriminalität gemacht, was Damali abschreckt. Doch niemals konnte sie ihn wirklich vergessen und als Carlos Verwandte grausam ermordet werden, will Damali alles daran setzen, den dämonischen Feind niederzustrecken. 

Mit dieser Inhaltsangabehabe ich schon das Beste rausgeholt, was dieser Roman zu bieten hat. Ich hatte ja mit allem gerechnet: Ghettoslang, brutalste, sinnlose Gewalt, eine Anita-Blake-Kopie, rassistische Phrasen (gegen Weiße)...doch nie hätte ich damit gerechnet, L-A-N-G-E-W-E-I-L-E vorzufinden. Den Schreibstil der Autorin kann ich nur als absolut grauenhafte Zeitverschwendung beschreiben. Haltlos, planlos und in unendlichen Wiederholungen taumelt der Leser durch einen Abriss einer Story, die krude, nichtsnutzig und uninteressant ist. Aus einer neutralen Erzählperspektive heraus lernt man Damali und ihre Band kennen, beobachtet ihr Verhalten in endlosen, leeren Dialogen. Lange Kapitel umhüllen mehrere, seitenlange Kammerspiele, in denen die Personen sich über Nichtigkeiten unterhalten und wirklich banalen Smalltalk machen. Damali will endlich Tacos essen, und Chips auch und der arme Joe hat seine Dee Dee an die Vampire verloren. Und es müsste mehr Bier geben und man sollte sich mal bei einem lockeren Fick vergnügen...

Vom Slang, der im Original so vorherrschend ist, merkt man in der deutschen Übersetzung gar nichts mehr. Die Sprache ist zwar nicht gehoben, man erkennt aber keinesfalls, dass die Personen aus dem Ghetto kommen sollen. Trotz all des wortreichen Geschwafel bleiben alle Figuren unnahbar, künstlich und starr. Ich konnte mir überhaupt keine Namen merken, weil alle - außer Damali und Carlos vielleicht - komplett austauschbar sind. 
Die Geschichte, in der sich Damali und ihre Band befinden, beginnt wie eine normale Vampirjagd, hat mich irgendwie an 28 days later oder Will Smith's I am Legend erinnert. Vampire sind hier mordende, mutierte Bestien, die ihre Opfer regelrecht zerfleischen und auffressen. Trotzdem können sie auch wie normale Menschen aussehen. Ihr wahres Äußeres ist jedoch grauenhaft, sie sind verwesende, klauenbewehrte Monster, die ihre Kiefer aushaken und mit haifischartigen Zähnen zuschlagen. In diesem Buch bleiben die Vampire aber trotz ihrer Macht und Grausamkeit schattenhaft am Rand. Im Laufe des Buches werden einige okkulte Ansätze erläutert um die ganze Vampirlegende mit einem Hintergrund zu versehen, doch ich fand alles an den Haaren herbeigezogen und höchst uninteressant. Ab ca. Seite 60 habe ich quergelesen, ab Seite 200 ging auch das nicht mehr und ich habe ganze Passagen übersprungen. Das letzte Drittel des Buches ist aus der Sicht von Carlos geschrieben und lässt erkennen, dass die Autorin die Story immer weiter verkompliziert und in die Länge zieht. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, was mich aber nicht sonderlich frustriert hat, da ich ohnehin nicht vorhabe, jemals wieder einen Roman dieser Autorin in die Hand zu nehmen. Ich bezweifle auch ganz stark, dass die folgenden 12 Bände der Reihe um Damali Richards übersetzt werden. 

Die Schlagworte auf dem Klappentext "Gefährlich, sinnlich, unwiderstehlich", sind meiner Meinung nach Schall und Rauch, vor allem in Bezug auf "sinnlich". Es gibt keine Liebesszene in diesem Buch, keine romantische Situation, keinen Moment, wo ich emotional berührt wurde. Zwischen Carlos und Damali war wohl mal etwas, doch das ist so zerhackt und schwierig, dass es glaube ich der Autorin selbst entglitten ist. Damali verfährt sich in Zweifeln, Selbstvorwürfen, irrealen Wünschen und einem drogenartigen Wahn, der zwischen Blutgier und Trauma schwankt. Sie ist ein labiler, gefährdeter und unsympathischer Charakter, mit dem ich mich zu keinem Zeitpunkt identifizieren konnte. All ihr doch so großartiges Schicksal wird zu einem zerredeten Nichts, einer blutigen, sinnlosen Banalität. Und ich schlug das Buch zu und hatte nichts erlebt, keine Spannung, keinen Nervenkitzel, keine Emotionen. 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/huntresslegendindenfaengenderdunkelheit.php</link>      
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<title>18. März 2012 - Neue Rezension: Gesetz der Nacht von Jeanne C. Stein</title>      
<description>Solangsam ist esan der Zeit für die Vampirin Anna Strong, die Hintergründe ihrer Bestimmung als "Die Eine" kennen zu lernen. Durch ihr neues Talent, das Böse zu fühlen, verwirrt und gleichzeitig mächtiger als zuvor, muss sie erkennen, dass ihr alter Freund und früherer Mentor Williams geschickt die Fäden gezogen hat, um Anna zu lenken. Er wollte immer, dass sie am Jahrestag ihrer Verwandlung endlich ihre Bestimmung als die "Eine" anerkennt. Doch Anna wehrt sich gegen dieses Schicksal und will ihr Leben zusammen mit ihrem Freund Lance weiterleben. Als sie sich in sein Domizil zurückziehen, gerät Anna an den uralten, mächtigen Vampir Julien Underwood, Lances Schöpfer. Es scheint, als hätte dieser eigene Pläne mit Anna. 

Jetzt wird esernst, was mit Verführung der Nacht und Lockruf des Blutes wie ein Vampirthriller im FBI-Format anmutete, wird immer mehr zum brutalen Fantasy-Roman. In Gesetz der Nacht bekommt der Leser enthüllt, dass Anna viel mehr ist als nur eine einfache Vampirin, dass vielmehr das Schicksal der gesamten Menschheit (!) in ihren Händen liegt. Auf einmal kann sie das Böse in den Menschen und anderen Wesen spüren und entdeckt auch immer weitere mächtige Kräfte in sich. Dennoch wehrt sie sich mit all ihrer eigensinnigen Sturheit gegen das Schicksal und die schier unumgängliche Bestimmung. 
Alle um sie herum scheinen sie dahingehend zu manipulieren, zu verwirren und auszunutzen. Das Umfeld um Anna wird extrem hart und feindlich und ich fand es stellenweise sehr erschöpfend und ernüchternd zu lesen, wie sie immer und immer wieder enttäuscht wird und auch selbst alle und alles zurückstößt. Ich will nicht zu sehr vorgreifen, aber was mit der Beziehung zwischen ihr und Lance passiert, hat mir überhaupt nicht gefallen. Je mehr Erfahrungen Anna sammelt, desto härter und kälter wird sie meiner Ansicht nach und durch ihre außergewöhnlichen Kräfte hebt sie sich immer mehr von allen anderen ab. 

Die Ereignisse in Gesetz der Nacht überschlagen sich, Anna wird hin- und hergerissen, entführt, betrogen, benutzt und muss schwerwiegende Entscheidungen treffen. Der Ernst der Sache ist über allem vorherrschend und die Grundstimmung ist gehetzt und pessimistisch. Natürlich ist auch dieses Abenteuer von Anna und Co. super spannend, gut durchdacht und nicht vorhersehbar. Die Nebenfiguren haben große Darstellungskraft und überzeugen wirklich. Nicht zufrieden bin ich jedoch mit der Richtung, in der Jeanne Stein ihre Heldin Anna schickt. Fast der gesamte zweite Teil des Buches handelt von Annas neuer Rolle als "Die EINE" und was diese Bürde beinhaltet. Verstrickte hierarchische Feindseligkeiten und die globale Wichtigkeit, die auf einmal alles hat, liegen schwer auf der Anfangs doch recht banalen FBI-Story. Und ich frage mich: was soll nun aus Anna werden? Wie wird die Geschichte enden? Wird sie sich als Vampirmeisterin auf den Thron über die gesamte Welt schwingen? Ich schwanke zwischen ungläubiger Belustigung und kritischem Misstrauen...kann die kühle, leistungsorienterte Anna das darstellen? 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/annastronggesetzdernacht.php</link>      
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<title>18. März 2012 - Neue Rezension: Blutrotes Verlangen von Jeanne C. Stein</title>      
<description>Seit fast einemJahr ist Anna nun eine Vampirin. Dennoch will sie an ihrem menschlichen Leben festhalten und übt weiterhin den Job als Kopfgeldjägerin aus, mit ihrem Partner David verfolgt sie Kautionsflüchtige. In der übernatürlichen Gemeinde vertraut sie nur ihrem Liebhaber Lance, dem Barbesitzer Culebra und ihrem alten Freund Frey. 
Doch nicht nur eine seltsame Prophezeihung verunsichert Anna, auch scheint eine alte Feindin von ihr wieder aufgetaucht zu sein. Die mächtige Hexe Belinda Burke verfolgt einen finsteren Plan und versucht, ihre Gegenspieler aus dem Weg zu räumen. Mit einem gefährlichen Zauber setzt sie Culebra außer Kraft. Anna ist wütend und macht sich sofort auf die Suche nach der Hexe. Anscheinend wollte diese sich bereichern, in dem sie eine kosmetische Creme herstellt und verkauft, die mittels Vampirblut ewige Jugend verspricht. Doch dieses Produkt fordert grausame Opfer und Anna ist der Hexe dicht auf den Fersen.

Ein weiteres Abenteuerder toughen und kompromisslosen Anna Strong auf dem Weg zu ihrer wahren Bestimmung, deren Details sich in diesem Band ein wenig mehr enthüllen. Obwohl ich die Protagonistin eigentlich seit dem ersten Teil der Serie nicht sehr mag, sind alle Bücher dennoch wirklich ordentlich geschrieben, super spannend und absolut temporeich. Der Schreibstil ist faktenorientiert, aus einer kühlen, rationellen Ich-Perspektive und hält sich nirgendwo mit Romantik oder langen Monologen auf. Das ist es auch, was mich vorrangig bei dieser Reihe hält, denn für eine mitreißende Thriller-Unterhaltung sind sie in jedem Fall perfekt geeignet. 

Anna selbst ist auch in Blutrotes Verlangen eine sture, ehrgeizige, ungeduldige und leicht reizbare Person, deren geringe Emotionalität mir oft Schwierigkeiten bereitet. Man hat als Leser ziemlich Distanz zu ihr und es gelingt mir auch nach 5 Bänden nicht, mehr als durchschnittliche Sympathie zu ihr aufzubauen. Ungemein zielstrebig und nahezu unaufhaltsam kämpft sie sich durch die Handlung, überall ist der Feind und jeder hat irgendwelche Hintergedanken. Sie verkörpert die starke Einzelkämpferin und die Autorin stattet sie auch immer mehr mit übermächtigen Kräften aus. Die mehrfachen Andeutungen über eine Prophezeihung und die entscheidende Rolle, die Anna darin spielen soll, heben sie weiter heraus 
Auch wenn mit Lance ein männlicher Part auftaucht, der den Hauch einer Romanze liefert, gerät das Buch niemals auch nur an die Grenze eines Liebesromans. Im Vordergrund steht die gut zusammengestellte, spannende Handlung, die mit Überraschungseffekten, blutigen Kämpfen und schaurigen Szenen aufwartet. Anna Strong ist nichts für schwache Nerven und man sollte sich schon an expliziteren Thrillern erfreuen um hier Spaß beim Lesen zu haben. Insgesamt mochte ich diesen Teil, auch wenn ich am Ende leicht den Eindruck hatte, dass sich die Geschichte um Anna in eine Richtung entwickelt, die nicht ganz so optimal ist. 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/annastrongblutrotesverlangen.php</link>      
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<item>      
<title>16. März 2012 </title>      
<description>Mein SUB stellt sich vor.

Nun, eigentlich ist mein "Stapel ungelesener Bücher" eher ein RUB - Regal ungelesener Bücher. Sie stehen über meinem Bett und sind natürlich strengen Regeln unterworfen :-) 
Reihenfolge: Alphabetisch nach Nachname der Autorin. 
Maximale Anzahl: 50. - Wenn ich diese Obergrenze nicht hätte, würde ich wohl unendlich viele Bücher kaufen... 
Von einer Serie dürfen maximal 2 Bände dort stehen, denn selbst wenn mir eine Reihe sehr gut gefällt, kann sich das in wenigen Bänden ändern. Ich kaufe niemals sofort alle erschienen Teile einer Reihe auf einmal.
Meine Bücher MÜSSEN neu sein. Das ist ein ziemlicher Tick von mir, denn natürlich wären gebrauchte Bücher wesentlich günstiger. Aber ich liebe es eben, wenn ich die ERSTE bin, die ein Buch aufschlägt, liest, knickt etc. 

Nun, hier kommen sie: 


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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>08. März 2012 - Neue Rezension: Dunkles Universum 01. Sonnenfeuer von Ann Aguirre</title>      
<description>Nach dem schrecklichen Absturz des Raumschiffs, das die Navigatorin Sirantha Jax zusammen mit "ihrem" Piloten gesteuert hatte, landet sie in der psychologischen Abteilung des Konzerns, für den sie arbeitet. Von Gewissensbissen und Trauer um ihren Piloten geplagt, fragt sich Jax immer wieder: bin ich an dem Unglück schuld? Da wird sie überraschenderweise befreit von Marsch, einem entschlossenen Kämpfer für die Freiheit. Er will Sirantha für seine Projekt anheuern, das die Bevölkerung von manipuliertem Handel und gesellschaftlichen Zwängen durch den Konzern befreien will. Zuerst eckt Jax durch ihre rauhe Art bei der gesamten Besatzung an und hat nicht viel übrig für deren Ziele. Hauptsache ist, dass sie ihre Freiheit wieder erlangt hat. Doch bald kann sie sich der düsteren Faszination, die von Marsch ausgeht, nicht mehr entziehen...

Der Einstieg in die Welt von Sirantha Jax ist mir nicht leicht gefallen. Urplötzlich wird man als Leser in eine komplexe, mit technischen Fachbegriffen angefüllte Science-Fiction Welt geworfen und auf den ersten Seiten hatte ich wohl zwei große Fragezeichen in den Augen. Ich fühlte mich überrumpelt von der starken, oft groben und abgehackten Ich-Erzählerin, die teilweise recht emotionslos rüberkommt. 
Man gewöhnt sich aber recht bald daran und schnell lernte ich den präzisen, abwechslungsreichen und schnörkellosen Schreibstil der Autorin zu schätzen. Ann Aguirre verschwendet keine Zeit mit zu viel Prosa, langen Dialogen oder gar Erklärungen. Sie erzählt extrem spannungsorientiert und in atemberaubender Geschwindigkeit. Es gibt zahlreiche Raffungen und Zeitsprünge, die es ermöglichen, dass sehr viel passieren kann während der ca. 450 Seiten. Am Ende war ich fast ein wenig irritiert darüber, wieviel tatsächlich in diesem einen Roman geschehen ist. Wahnsinn. 

Vor "Dunkles Universum" hatte ich erst einen Sci-Fi Romantasy gelesen und das war Aliens in Armani. Unterschiedlicher könnten zwei Bücher kaum sein. Dieser erste Teil der Sirantha Jax Serie ist ein actiongeladener, vielschichtiger und schlau komponierter Sci-Fi Thriller mit einer dominanten und interessanten Heldin. Hier wird die eigene Welt nicht albern aufs Korn genommen wie bei Gini Koch, vielmehr wird das Szenario sehr ernsthaft präsentiert und mit vielen Hintergrundinfos untermauert. Nach einiger Zeit steigt man gut durch und versteht auch komplexere Handlungsmotive und die vielen Rückblenden in die Vergangenheit von Jax. Trotz aller fehlenden Leichtigkeit gibt es einen feinen, zynischen Humor, der zwischendurch regelrecht in Situationskomik ausartet - herrlich, genau mein Geschmack. 
Meiner Ansicht nach lebt die Story vorrangig von den tollen Charakteren und deren absoluter Individualität. Es gibt keine stereotypen Figuren bei Ann Aguirre und man sucht vergeblich nach einem Muster oder Klischee. Jax ist psychisch angeschlagen, oft labil, stur, eigensinnig, uneinsichtig, aufbrausend und ungeduldig. An einigen Stellen habe ich mit diesem Charakter angeeeckt und den Kopf geschüttelt, aber niemals war mir langweilig. Marsch ist eine verschlossene, düstere Person mit ungekannten Fähigkeiten und viel Sex Appeal. Ich mochte seine verbissene, mutige und selbstlose Art und die Entwicklung einer schwierigen aber besonderen Romanze zwischen ihm und Jax. Nichts wird diesem Paar leicht gemacht und es gibt mehr disharmonische Szenen als romantische. Aber das stört eventuell nur den Romantasy-Fan. Als Liebesroman würde ich Dunkles Universum auf keinen Fall bezeichnen, dafür nimmt dieser Part einfach zu wenig Platz ein. 

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich nicht durch abgefahrenes Sci-Fi-Vokabular abschrecken lässt und gerne temporeiche Abenteuer aus der Sicht einer charakterstarken Heldin liest. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es mit Sirantha Jax weitergeht.      
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<link>http://www.world-of-armitage.de/universumsonnenfeuer.php</link>      
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<item>      
<title>6. März 2012 </title>      
<description>Noch ein paar Details zu Elder Races Serie von Thea Harrison: 

Band 5 Lord's Fall wird nochmal von Dragos und Pia handeln!!! Wir können gespannt sein. Ein sechster Teil ist auch schon in Planung, es wird sich um einen Helden namens Arya drehen...

So, außerdem gibt es heute noch ein ziemlich großes Gewinnspiel, bei dem ich ein Paket von 8 (gebrauchten) Büchern verlose. Dieses Mal müsst ihr dafür aber errätseln, um welche Bücher es sich handelt :-)

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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>04. März 2012 - Neue Rezension: Im Bann des Drachen von Thea Harrison</title>      
<description>Ihr ganzes Lebenlang ist es Pia Giovanni gelungen, unauffällig und unentdeckt zu bleiben. Halb Mensch, halb Werwesen, verbirgt sie ein großes Geheimnis: ihre wahre Identität. Ihre Mutter hatte sie zeitlebens vor Entdeckung bewahren wollen und Pia mit Schutzzaubern, Selbstverteidigung und einem großen Misstrauen ausgestattet. 
Doch dann macht sie einen Fehler und vertraut einem Mann, der sie verrät und erpresst. Pia soll nun aus dem wie Fort Knox gehüteten Hort des Wer-Drachen Dragos Cuelebre einen Gegenstand stehlen. Da sie über besondere Fähigkeiten verfügt, gelingt es Pia, dort einzubrechen, doch sie stiehlt nur eine einzige kleine Münze. Ab sofort besteht ihr Leben nur noch aus Flucht. Sie weiß, dass der herrische und auf seinen Besitz fixierte Dragos vor Wut wahnsinnig sein wird und eigentlich kann sie schon mal mit ihrem Leben abschließen. Es gelingt ihr nicht, weit zu kommen, bis Dragos sie findet. Doch als er urplötzlich Gnade walten lässt und Pia als "sein Eigentum" mit in seinen Tower nach New York nimmt, wendet sich das Blatt. Dragos ist fasziniert von der schlagfertigen und geheimnisvollen Schönheit, deren wahre Identität ungelüftet ist.

Was für einwundervolles, wundervolles Buch! Am liebsten würde ich es gleich nochmal lesen. Im Bann des Drachen kann absolut mithalten mit meinen Spitzenreitern aus dem Romantasy-Bereich: Nalini Singh, J. R. Ward (die frühen Teile), Lara Adrian. Tatsächlich sind sich Thea Harrison und Nalini Singh stilistisch sehr ähnlich. Manchmal hätte ich nicht unterscheiden können, ob das Buch nun von der einen oder anderen Autorin geschrieben wurde. 

Es ist eine mitreißende, gefühlvolle und ergreifende Liebesgeschichte zwischen der verschlossenen - aber gleichzeitig mutigen - Pia und dem tyrannischen, eifersüchtigen und absolut faszinierenden Dragos Cuelebre (ich liebe ihn). Man entschuldige meine unprofessionellen Groupie-Zwischenrufe, aber dieser Mann hat sich in die Top 10 meiner Superhelden katapultiert..*seufz*
Fast 90 % des gesamten Umfangs handelt direkt von Dragos und Pia, in wechselnden Perspektiven bekommt der Leser ihre Achterbahnfahrt der Gefühle hautnah mit. Pia war mir von Anfang an sympatisch, ich mochte ihre frische, leicht naive Art und die lockeren Kommentare, die sie bringen kann. Ganz selten passte ihre Albernheit nicht ganz so, meistens war sie aber eine witzige Randerscheinung und vor allem sind es keine Zoten, die sie von sich gibt, sondern charmante, sexy Anmerkungen. Und dann Dragos (seufz), er ist unfassbar maskulin, extrem mächtig (und reich) und hat unter dieser ganzen harten Schale einen weichen Kern. Wie Romantasy-Fans schon erkannt haben, wird hier das Rad nicht neu erfunden. Genau genommen handelt es sich um eine extreme Rollenklischee-Situation, in der das Alphamännchen von der weiblichen Heldin sozusagen gezähmt wird. Aber es kommt ja auf das WIE an. Und da hat Frau Harrison meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Sprachlich ist alles einwandfrei, es gibt emotionale Dialoge, tolle fantasievolle Beschreibungen und witzige Einfälle. Ich liebe die Art, wie sie den Dragos in ihrer Drachenform erdacht und beschrieben hat. Die paranormale Welt ist erfüllt von interessanten Details und spannenden hierarchischen Strukturen. Alle Nebencharaktere fand ich gelungen, angefangen beim Assistent Rune bis hin zur quirligen Fee Tricks. 

Richtig intensiv jedoch widmet sich Thea Harrison nur ihren beiden Helden und das ist auch gut so. Beide sind ein fantastisches Paar, das sich natürlich streitet, misstraut, Katz und Maus spielt, näher kennen lernt und --- im Bett landet. Für die Liebesszenen braucht man dringend einen Fächer oder sonstige Abhilfen um hinterher nicht komplett - ähem - heiß dazuliegen und sich Dragos herbeizuwünschen *seufz*. 
Gegen Ende des Buches fällt der unfassbare Unterhaltungswert ein wenig, und ACHTUNG SPOILER: eine Heirat und Nachwuchs hätte ich jetzt auch nicht gebraucht SPOILER ENDE. 
Das schmälert aber das Leseerlebnis in keinster Weise und ja, was soll ich sagen: ich liebe dieses Buch (habe ich schon erwähnt, dass ich Dragos liebe??!!).      
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<link>http://www.world-of-armitage.de/elderracesimbanndesdrachen.php</link>      
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<item>      
<title>01. März 2012 - Neue Rezension: Herzenssünde von Eve Silver</title>      
<description>In der Unterweltherrscht Sutekh, Gott über Chaos und Verderben. Die Welt der Menschen wird von den Isistöchtern behütet. Aber die ewige Ordnung gerät in Gefahr … Er ist ein Jäger: Auf der Suche nach schwarzen Seelen für Sutekh streift Dagan Krayl durch die Welt. Doch als er vom Tod seines Bruders erfährt, kennt er nur ein Ziel: die Leiche finden, ihn ins Leben zurückholen, und das schnell. Denn die Isistöchter wollen, dass er scheitert. Roxy Tam ist eine von ihnen, eine Frau mit einem unerklärlichen Blutdurst, geheimnisvoll und schön. Als Dagan ihr jetzt wieder begegnet, erinnert er sich. Sie ist die Einzige, die je sein Gesicht gesehen hat und nicht gestorben ist, damals vor elf Jahren. Weil er sie begehrt … In ihren Augen liest er die eigenen verwirrenden Gefühle: Loyalität oder Leidenschaft? Hass oder eine verzehrende Liebe zwischen ihren Welten?

Der Klappentext reichtvöllig um den Inhalt zu beschreiben, ergänzend kann man noch hinzufügen, dass Sutekh vier Söhne hat, von denen Dagan der Älteste ist. Sie alle sind halb menschlich und wandeln in mehr oder weniger menschlicher Gestalt auf Erden um böse Seelen zu holen, die dann von Sutekh verspeist werden. Das Buch bietet zudem einen fröhlichen Rundumschlag über alle möglichen Gottheiten, seien sie römischer, griechischer oder ägyptischer Mythologie entsprungen und mischt diese auch gerne. Im Prinzip hat die Autorin ein recht komplexes Setting aufgebaut, das eine Parallelwelt der Götter über die Welt der Menschen baut und diverse Vermischungen aufweist. So können Götter wie Isis, Osiris und Sutekh nur im Reich der Götter wandeln, ihre Söhne und Anhänger mit göttlichem Blut aber dürfen die Menschenwelt betreten. Die Menschen, die erwähnt werden, sind aufgesplittet in diverse Sekten, die den einen oder anderen Gott fanatisch anbeten und ihm nahe sein möchten. Roxy Tam ist eine Isistochter und wurde von den anderen Isistöchtern "rekrutiert", da sie durch Dagans Blut besondere Kräfte (und einen vampirischen Hunger) entwickelt hat. Da Sutekh und Isis verfeindet sind, können Roxy und Dagan auch nichts anderes als Gegner sein. Also ergibt sich hieraus das bekannte Spiel "Töten wir uns oder gehen wir ins Bett?"

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, war ich doch so begeistert von Dark Future. Herz aus Eis, das die Autorin unter dem Pseudonym Eve Kenin veröffentlicht hat. Was mir besonders positiv auffiel, war die ausformulierte Sprache und der angenehme, treffende Schreibstil. Leider scheint sich Eve Silver für die Otherkin Reihe einen komplett neuen Stil zugelegt zu haben, worüber ich erst völlig entsetzt und dann komplett enttäuscht war. Herzenssünde strotzt vor geltungssüchtigen, flapsigen und überflüssigen Passagen, lieblosen Dialogen und Wiederholungen. Eve Silver erwähnt viele Namen, Gottheiten und Szenarien, schafft aber keine glaubhaften Hintergründe und ihre Personen spielen ein künstliches Schauspiel ohne Herz und Verstand. Sutekh und alle andere Götter sind in ihren extremen Haltungen völlig überzogen und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Gott so sein kann. Dagan und seine Brüder sind trotz ihres jahrtausendelangen Daseins naiv-menschlich und hängen schrulligen Angewohnheiten nach. Ein uralter unsterblicher Seelenjäger in Jeans, Cowboystiefeln und Lolli-lutschend...da schüttelt es mich. 

Ich hatte permanent das Gefühl, die Autorin wollte mal so richtig aus dem Vollem schöpfen und alles was geht in ein Buch packen - und hat dabei das Wesentliche aus den Augen verloren. Unter all den Bergen von hierarchischen Zusammenhängen und apokalyptischen Handlungen befinden sich unausgereifte, klischeehafte Charaktere, die armselig eine vorhersehbare Romanze leben sollen. Dagan ist ein machohafter, ultra-maskuliner Held, der so glatt und betont sexy ist, das ich ihn nach kurzer Zeit nicht mehr ertragen konnte. Seine Einstellung zu Roxy wandelt von sexueller Anziehung zu Misstrauen, von lässigem Desinteresse zu besitzergreifender Gier. Emotional berührt hat er mich zu keinem Zeitpunkt. Ähnlich ging es mir mit Roxy Tam. Die freche, mit anzüglichen, dämlichen Kommentaren um sich werfende zickige Heldin taumelt durch ein seltsames Abenteuer und geilt sich an Erinnerungen an Dagan auf. Als die beiden sich treffen, passiert jedoch - entgegen meiner Erwartungen - lange überhaupt nichts. Sie streiten sich, sie kämpfen Seite an Seite, sie reden, reden, reden. Die erste Liebesszene ist erst im letzten Drittel des Buches und ach, was hatte ich doch für Aufregendes in diesem Roman erwartet - nichts davon wurde erfüllt. Ständiges lapidares Gerede um Schwanzgröße, feucht werden etc. ist doch keine Erotik! 

In wechselnden Erzählperspektiven (Dagan, Roxy, die anderen Brüder, diverse Bösewichte...) erfährt der Leser von einer Verschwörung unter den Göttern, deren Schauplatz ausgerechnet die Menschenwelt ist. Es gibt wohl ein kleines Mädchen, das von ultimativer Bedeutung in diesem Krieg sein soll und ständig entführt bzw. gerettet werden muss. Außerdem ist ja Dagans jüngster Bruder verschollen (und totgeglaubt) und stellt den Anfang einer Attentatsreihe auf die anderen Brüder dar. Roxy und Dagan merken irgendwie, dass sie doch auf der selben Seite stehen und es geht den pädophilen Entführern an den Kragen. Dabei schreckt Eve Silver auch vor expliziten, ekelhaften Gewaltdarstellungen nicht zurück und es wird gefoltert und gedroht. All das fand ich sehr unappetitlich und unpassend. Vor allem Roxys Blutdurst war komplett denaturiert und überflüssig. Warum musste diese vampirische Eigenart noch dazu kommen? Wieso ausgerechnet von Dagan? Das wird nie geklärt. 
Für mich war Herzenssünde eher ein abgedrehter, zu brutal gewordener Fantasyverschnitt als eine Paranormale Romanze. Keine der offen gelassenen Storyelemente hat mich fesseln können und ich bin null interessiert am Schicksal von Dagans Brüdern. Was das Buch vor "Übel" rettet, ist die halbwegs beeindruckende Energie, mit der Eve Silver ihre Welt geschaffen hat und die eine oder andere nette Szene zwischen Dagan und Roxy.      
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<link>http://www.world-of-armitage.de/otherkinherzenssuende.php</link>      
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<title>1. März 2012 </title>      
<description>Ich muss sagen, nach Herzenssünde bin ich ein wenig in die Romantasy-Krise gestürzt. So ein hochgelobtes und preisgekröntes (RITA Award) Buch, welches bei Amazon und sonstigen einschlägigen Portalen fast nur sehr gute Kritiken bekommen hat...und ich schaffe es kaum bis zum Ende durchzuhalten (nur mit Querlesen und Überspringen).
Warum ist das so? Bin ich etwa mittlerweile überkritisch? Vielleicht auch übersättigt was Paranormal Romance betrifft. Noch nie zuvor habe ich so viele Serien schon nach dem ersten Band mit dem Kommentar "werde ich nicht weiterlesen" zur Seite gelegt. 

Ich glaube aber (nach ziemlich viel Nachdenk-Zeit), dass ich mich einfach in den Jahren weiterentwickelt habe und nach der schieren Menge an Büchern aus diesem geliebten Genre weiß ich nun ganz genau, was mir gefällt und was nicht. Früher habe ich auch einige Titel bzw. Serien gelesen, die mir nicht so gefallen haben, einfach weil es nichts Anderes oder Besseres auf dem Markt gab. Heute ist die Auswahl viel größer und man kann mehr Vergleiche ziehen. Vielleicht habe ich auch früher gedacht "dieses Buch ist so hochdotiert, dass KANN ich doch einfach nicht schlecht finden". Aber so eine vorgefertigte bzw. manipulierte Meinung möchte ich heute nicht mehr haben und "traue" mich auch, ein von vielen gelobtes Buch "in Grund und Boden" zu kritisieren. 

Nichtsdestotrotz hat es mich persönlich leicht fertig gemacht, dass Herzenssünde so gar nicht passte und ich habe gleich zum nächsten Romantasy-Titel gegriffen: Im Bann des Drachen von Thea Harrison. Und ich kann nur sagen: ich bin nicht übersättigt. Dies wird wohl das beste Buch 2012 werden, wie es aussieht.


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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>28. Februar 2012 - Neue Rezension: Roter Fluch von Jaye Wells</title>      
<description>Nachdem Sabina Kaneden Domninae und damit auch ihrer vampirischen Großmutter den Rücken zugekehrt hat, führt ihr Weg sie zu den Magiern und ihrer Zwillingsschwester Maisie. Sabina hatte ihr ganzes Leben lang nichts von ihr gewusst und so fällt das Wiedersehen etwas zurückhaltend aus. Noch kann Sabina ihr vampirisches Erbe nicht verdrängen, auch wenn sie zu gleichen Teilen Magierin ist. Der Magier Adam war ihr eine große Stütze, doch gleich bei ihrer Ankunft wird er auf eine Mission geschickt und Sabina ist auf sich allein gestellt. Nun soll sie ihre magischen Kräfte finden und ausbilden. Skeptisch lässt sie sich darauf ein, sinnt aber gleichzeitig auf eine Möglichkeit der Rache an ihrer Großmutter. Bald bekommt Sabina mit, dass sich ein Krieg zwischen den Vampiren und den Magiern abzeichnet und sie könnte eine entscheidende Rolle darin spielen...

Irgendwie habe ichin letzter Zeit kein Glück und greife nur die schlechten Bücher aus meinem Regal. Nachdem der erste Teil schon seit über einem Jahr gelesen im Schrank steht, war für mich dieser zweite Band wie ein neues Kennenlernen von Sabina Kane und ihren Freunden. Leider erschöpfte sich dieses Zusammentreffen bereits auf ca. Seite 100 und endete qualvoll in Querblättern und Überspringen. 

Wenn man mal nicht schlafen kann oder aufgeregt ist, sollte man zu diesem Buch greifen. Es ist mir im Nachhinein fragwürdig, wie man 430 Seiten mit so wenig Handlung füllen kann ohne es als Autorin selbst zu merken, dass ABSOLUT NICHTS Interessantes passiert. Natürlich gibt es eine Art Story: Sabina wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, Sabina erfährt von dem drohenden Krieg, Sabina fragt sich, ob sie in Adam verliebt ist. PUNKT. Vergeblich wartet man auf eine Art Pointe, Spannungsbogen oder auch nur Richtung der Geschichte. In zäher Langsamkeit irrt die Protagonistin durch eine zusammengestückelte Story und durch die Ich-Form sind wir extrem auf sie begrenzt. Gefühlte Ewigkeiten trainiert sie ihre magischen Fähigkeiten und wir beobachten ganz arg tolle Kämpfe ihres albernen Dämons Giguhl in der Arena. Wo ich anfangs eine Romanze zwischen Adam und Sabina vermutete, geriet ich abrupt in eine Sackgasse als die Autorin Adam ganz einfach mir nichts, dir nichts, verschwinden lässt. Er taucht dann auch erst am Ende des Buches wieder auf. Also romantischer Inhalt passée. Es gibt keinen Nervenkitzel, keine flotten Dialoge, keine interessanten Nebenfiguren, nichts. Wenn man 50 Seiten überblättert findet man in einer Sekunde wieder in die Handlung, das kann es doch nicht sein. Lose zusammengestückelte Reflexionen der Hauptfigur bremsen jeglichen Ansatz von Action aus und man kann nach dem zehnten Mal Selbstverleugnung nicht mehr hören, dass sie ja üüüüüberhaupt nicht in Adam verliebt ist.

Sabina Kane ist eine zänkische, ungeduldige Person, die keine Ahnung hat, was sie will. Von niederen Emotionen geleitet, kann sie keine Entscheidungen treffen und wirkt meistens wie der Elefant im Porzellanladen. Guten Willen kann sie kaum erkennen und ist auch nicht bereit, sich groß zu ändern. Sturheit und Dummheit sind eine üble Kombination für eine Hauptperson, die auch noch mehrere Bände einer Serie füllen soll. 

Ich bin grade am Überlegen, warum ich das Buch nicht in die "ÜBEL" Kategorie versetze, aber im Vergleich mit z.B. Nicole Peeler oder Chloe Neill war es noch halbwegs erträglich. Grottenlangweilig eben.      
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<link>http://www.world-of-armitage.de/sabinakaneroterfluch.php</link>      
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<title>28. Februar 2012 - Neue Rezension: One Way Ticket in die Hölle von Jackie Kessler</title>      
<description>Ex-Sukkubus Jezebelführt mit ihrem Freund Paul eigentlich ein wunderbares menschliches Leben. Ihre Brötchen verdient sie durch den Job als Erotiktänzerin im Stripclub und seit sie eine Seele hat, braucht sie sich um Angelegenheiten der Hölle nicht mehr zu kümmern. Doch so ganz lässt sie ihre Vergangenheit nicht los. Eines Tages bekommt Jezebel (nun Jesse Harris) Besuch von der Furie Alekto, die sie unbedingt mit in die Hölle nehmen will. Jesse's jahrtausendelange Freundin Meg wurde gefangen genommen und seither gefoltert. Doch kann Jesse ihr verzeihen, dass sie sie in den Tod geschickt hat? Ein anderes Problem ist Lilith. Die Königin der Unterwelt hat es weiterhin auf Jesse abgesehen und schreckt auch nicht davor zurück, unschuldige Menschen in Gefahr zu bringen. Als Jesse merkt, dass auch Pauls Leben bedroht wird, muss sie eine Entscheidung treffen: sie muss zurück in die Hölle.

Der zweite Teilder Serie um die heiße Sukkubus-Tänzerin Jezebel (Jesse) setzt direkt an den Ereignissen des ersten Bandes an. Leser ohne Vorwissen könnten ein wenig planlos über die ersten Seiten irren, die Story ist aber nicht sehr kompliziert und man findet schnell in das lockere Geschehen hinein. Wie auch schon zuvor, schlägt Jackie Kessler einen flapsigen, freizügigen Ton an, lässt ihre Figuren wortreiche, oberflächliche Dialoge führen und macht an einigen Stellen ordentlich Tempo. Ich glaube, diese flotte Erzählgeschwindigkeit und einige halbwegs überraschende Wendungen waren es, die das Buch noch in die "Durchschnittlich" Kategorie gerettet haben. 

One Way Ticket in die Hölle strotzt nur so vor sexuellen Anspielungen, Erotikszenen und anzüglichem Getue. Jezebel selbst präsentiert in der Ich-Erzählform dem Leser all ihre lustbetonten Neigungen und Gefühle und man erfährt haarklein, wie geil sie bei dem und jenem Anblick wird etc. Ganz Sukkubus (obwohl sie ja eigentlich ein Mensch ist), kann sie kaum einem männlichen Reiz widerstehen und kann auch schon mal eine wichtige Aufgabe (oder lebensgefährliche Bedrohung) vergessen, wenn es heiß wird. Dadurch wird die Ernsthaftigkeit der gesamten (teilweise durchaus spannenden und mitreißenden) Story ziemlich herabgesetzt. Ein etwas müder, billiger und auf Gossenjargon bauender Humor macht es auch nicht sehr viel besser. "Fuck you" und sonstige Aussprüche finde ich nach wie vor einfach nur grässlich, gibt es da auf Deutsch nichts Besseres? 
Jezebel ist ein anstrengender, herumwuselnder und unfertiger Charakter mit unzähligen Schwächen und wenig Entwicklungspotential. Ihre Naivität ist mal lustig, mal nervig. Es scheint, als hätte die Autorin ihre Figur in jeder Situation gerade so handeln lassen, dass es der Originalität der Handlung zuträglich sein soll. Leider wird dadurch Jezebels Charakter total schwammig und austauschbar. Eigentlich könnte sie durch jedes halbwegs sexy weibliche Wesen verkörpert werden und als ich das Buch zuschlug, hatte ich schon quasi die Hälfte ihrer Persönlichkeit vergessen, weil sie so nichtssagend war (sexuelle Neigungen zählen bei mir nicht als Charakterzug). 

Ihr Konterpart Paul ist ein nichtsahnender Softie, der - trotz weniger Anwandlungen - sämtliche Marotten seiner geliebten Jesse duldet. Man muss als Leser schon akzeptieren, dass Jesse durchaus auch mit anderen Herren (oder Dämonen) intim wird. Monogamie ist nicht unbedingt ihre Stärke. Man muss es auch mögen, dass sich die Protagonistin ständig selbst reflektiert und sich an ihrer anziehenden Wirkung auf Männer aufgeilt. Innere Werte? Wer braucht die schon...
Bleibt noch zu sagen, dass alle Nebenfiguren entweder total überzogen oder einfach nur klischeehaft sind. Die Darstellung der Hölle und ihrer Bewohner ist... fantasievoll. Total unglaubwürdig, aber amüsant. Die Art, wie die Autorin durch die abenteuerliche Geschichte führt, ist auch nicht verkehrt, würde man die Sexszenen abziehen, käme man auf ein Drittel weniger Seiten. Insgesamt kann dieser zweite Teil der Serie ganz gut unterhalten, hinterlässt bei mir aber nicht das Bedürfnis, Jezebels Geschichte weiter zu verfolgen.     
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<link>http://www.world-of-armitage.de/hellonewayticketindiehoelle.php</link>      
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<title>27. Februar 2012 </title>      
<description>Im März neu im Original...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>23. Februar 2012 </title>      
<description>Mit Bedauern habe ich auf Fantasy-news.com erfahren, dass der PAN Verlag (Sublabel des Knaur Verlags) seine Tore schließen wird. Für die meisten Young Adult Paranormal Romance Serien heißt das wohl das Aus, manche werden evtl. unter anderem Label weitergeführt. Ist das ein allgemeiner Trend, der sich bereits abzeichnet? Vielleicht ist der deutsche Markt was YA Romantasy betrifft, schon zu stark gesättigt. Ich beschäftige mich eher nicht damit, aber solche Trends könnten irgendwann auch auf die Romane für Erwachsene überschwappen. 
Ich selbst habe von PAN nur wenig gekauft...
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<title>20. Februar 2012 - Neue Rezension: Die Chroniken der Jägerin: In den Armen der Finsternis von Marjorie M. Liu</title>      
<description>Maxine Kiss hat ihr Leben auf der Flucht eingetauscht gegen eines zusammen mit dem geheimnisvollen und mächtigen "Lichtbringer" Grant. Im Obdachlosenheim versorgen sie zusammen arme Seelen und Maxine widmet sich des Nachts zusammen mit ihren kleinen Dämonen der Jagd nach bösen Gestalten. Eigentlich weiß sie, dass ihr ein friedliches Leben niemals beschieden sein kann, denn die Schleier zwischen der Menschenwelt und der Hölle lüften sich immer mehr und ein Krieg steht bevor, in dem die Menschheit droht, unterzugehen. Dann eines Tages lässt Maxine bei einem geschickten Anschlag beinahe ihr Leben und gleichzeitig taucht ein alter Freund von Grant auf, der ihn mit einem Problem aus der Vergangenheit konfrontiert. Grant soll nach China reisen um dort jemandem zu helfen, der von einem Dämon besessen ist. Maxine bleibt vorerst im Obdachlosenheim, doch auch sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. 

Leider war eswohl für mich und dieses Buch der falsche Zeitpunkt, denn ich habe von Anfang an nicht in die Geschichte hineingefunden. Marjorie M. Lius Stil, den ich früher wohl exotisch und fesselnd fand, wirkte auf mich konstruiert, langatmig und unnötig. Dies wird auch keine richtige Rezension darüber werden, denn ich habe ab ca. Seite 100 nur noch quergelesen und gegen Ende ganze Seiten übersprungen. 

Die Hauptfigur Maxine kannte ich noch aus dem ersten Teil und irgendwie ist sie schon faszinierend mit ihren Tattoos, die sich des Nachts in lebende kleine Dämonen verwandeln. Auch ihr Konterpart Grant ist ein interessanter Charakter mit unzähligen Geheimnissen, die zu keiner Zeit gelüftet werden. Dann gibt es da noch das höchst verschachtelte und komplizierte Setting um das Ende der Welt, Maxines Vergangenheit und ihre Bestimmung. In zahlreichen Rückblicken, Monologen und Zeitsprüngen stilisiert die Autorin die - an sich - banale Story zu einer epischen Heldengeschichte hoch, in der Depressionen, Selbstzweifel und Weltschmerz das Bild prägen. Maxine hadert mit allem, mit sich, ihrer Aufgabe und ihren Gefühlen. Permanent wird jeglicher Sinn und die Realität an sich in Frage gestellt und die Seiten sind nur so angefüllt mit Angstvisionen, Erinnerungsfetzen und Storyfragmenten. In dieser völlig zersplitterten Handlung geriet ich als Leser niemals an die Figuren heran und der kühle, von Adjektiven überquellende Schreibstil mit laaaaaaangen Schachtelsätzen erschwerte das noch. 

Irgendwann war ich nicht mehr bereit, mich anzustrengen um mitzubekommen, in welche Vergangenheit Maxine jetzt genau katapultiert wurde, und die kryptischen Anspielungen aller möglichen Wesen ergaben keinen direkten Sinn. Natürlich kann so eine verschlungene Story interessant und spannend sein, ich bin durchaus ein Fan von komplexer Urban Fantasy. Aber die Autorin verliert sich hier in ihrem eigenen esoterischen Universum und alles ist so dermaßen am Leben vorbei, dass ich vergeblich nach einer "normalen" Passage suchte. Immer ist alles von überragendem Ausmaß, komplett mit Metaphern ausformuliert und eiskalt glänzend wie ein Diamant. Maxines ständig beschriebenen Sinneseindrücke oder wie ihre kleinen Dämonen auf ihrem Körper herumwandern, all das erreicht nach wenigen Seiten höchst nervige Ausmaße. Das, was ich z.B. an Dante Valentine so bestechend fand: wie ihr Schmuck oder ihre Aura beschrieben wird, das kann Frau Liu hier in diesem Buch nicht leisten. Ernüchtert habe ich aufgegeben und obwohl augenscheinlich wohl viel passiert ist in diesem Buch kam es mir so vor, als wäre rein gar nichts geschehen. Ein Stillstand mit Millionen von Füllworten, ein gekünstelter Hauch einer Liebesgeschichte und eine Protagonistin, die sich in zermürbender Selbstreflexion verliert. Auf Wiedersehen, Maxine, deine Geschichte werde ich nicht weiterverfolgen.    
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<link>http://www.world-of-armitage.de/jaegerinindenarmenderfinsternis.php</link>      
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<title>14. Februar 2012 </title>      
<description>Lange ein Must-Have, nun runter von meiner Wunschliste: Schattenpakt von Lee Roland
Als der Roman vor ein paar Tagen erschien, hat mich der Preis von EUR 13,00 ein wenig vom Spontankauf abgeschreckt und ich habe ein wenig länger nachgeforscht, was die Kritiken zum Original so sagen. 
Leider ist das Buch als allererstes thematische eine Mogelpackung: keinesfalls ist Schattenpakt ins Urban Fantasy Genre einzuordnen, sondern eher ins Fach Romantasy. Sowohl das Originalcover als auch das deutsche Titelbild finde ich hier irreführend. Die deutsche Leseprobe fand ich sprachlich eher unteres Mittelmaß, ein ziemlich einfacher Jargon aus der Ich-Perspektive. 
Letztendlich hat dann die Masse an enttäuschten Kritikern bei mir den Ausschlag gegeben, das Geld für diese Buch zu sparen. Eine "Jägerin", die entflohene Kinder "jagt", eine Liebesgeschichte aus dem Klischeehandbuch mit einer heiratswilligen Heldin nach 5(!) Tagen und viel Gerede um wenig Handlung. Da gibt es mittlerweile weit Besseres. Der zweite Teil der Serie von Lee Roland handelt dann auch nicht mehr von der gleichen Protagonistin, die Cassandra Palmar heißt (wohl bei Karen Chance abgeguckt??!!).

Wie Kaugummi zieht sich auch mein aktuelles Buch In den Armen der Finsternis. Die Chroniken der Jägerin Teil 2 von Marjorie M. Liu. 
Das wird mein letzter Band dieser Reihe sein, dann habe ich noch "Der Ruf der Sirene" im Regal stehen und damit ist glaube ich mein Bedarf an Büchern von dieser Autorin für den Rest meines Lebens gedeckt. 

Dritter Rauswurf aus der Must-Have-Liste: Blutwelten. Alles über die Welt von Rachel Morgan. Den unfassbaren Preis von EUR 19,99 für 320 Seiten Paperback bin ich nicht bereit zu zahlen. Für farbige Abbildungen oder Hochglanz Hardcover vielleicht. Aber so muss ich als Rachel-Fan ohne dieses Merchandise auskommen.. ich werde es überleben.
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>13. Februar 2012 </title>      
<description>Der Mira Taschenbuch Verlag startet Ende des Jahres mit der Royal House of Shadows Serie.
Es ist eine Reihe von 4 lose zusammenhängenden Romantasy-Geschichten, die allesamt auf unterschiedlichen Märchen basieren. Gena Showalter macht im Oktober 2012 den Anfang mit Der Vampirprinz, inspiriert von Alice im Wunderland....
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>08. Februar 2012 - Neue Rezension: Vampire Empire. Schattenprinz von Clay und Susan Griffith</title>      
<description>Wir schreiben dasJahr 2020, vor 150 Jahren hatten sich die Vampire in großen Clans erhoben und einen schrecklichen Krieg gegen die Menschheit geführt. In diesem "Großen Morden" wurde ein Großteil der Menschen vernichtet und der Rest musste sich auf die Südhalbkugel der Erde zurückziehen, denn die Vampire bevorzugen ein kälteres Klima. Nun aber soll die Macht der Menschen endlich wieder bewiesen werden und dazu soll sich Prinzessin Adele vom Königreich Equatoria mit dem amerikanischen Schlachtenheld Clark verheiraten. Aus dieser Allianz könnte dann eine gewaltige Streitmacht hervorgehen, die den Norden der Erde endlich wieder in Menschenhand bringen soll. 

Doch auf ihrer Reise zum Grenzland wird Prinzessin Adele von Vampiren entführt und nur knapp gerettet. Ihr Retter ist der kampferprobte und geheimnisvolle Greyfriar. Ein legendärer Krieger gegen die Vampire, der maskiert und alleine seinen Kampf gegen die Blutsauger führt. Mit ihm zusammen gelingt Adele die Flucht vor den Vampiren, doch bald soll sie erfahren, dass auch Greyfriar ein dunkles Geheimnis hat.

Nachdem ich dasBuch zu Ende gelesen hatte, musste ich erst einige Tage warten, bis ich diese Rezension angefangen habe, denn gleich im Anschluss hätte ich mich wahrscheinlich nur in Ausrufen wie "Fantastisch!", "Mitreißend!" und "Mehr davon!" ergangen. Dazu muss auch gesagt werden, dass ich dem Steampunk Genre sehr skeptisch gegenüber war und auch immer noch bin. Der erste Teil der Vampire Empire Serie ist jedoch meiner Ansicht nach nicht nur ein Steampunk Abenteuer. Er ist auch ein Stück klassische Fantasy, eine zarte Liebesgeschichte, ein poetisches Epos. 

Alle, die an charmante, sexy (und sexhungrige) Vampire à la Black Daggger gewöhnt sind, werden mit einer ganz anderen Art Vampire konfrontiert: bei Clay und Susan Griffith sind (die meisten) Vampire kulturlose, räudige Bestien, die nichts antreibt außer der Hunger nach Menschenblut. Von schrecklichen Herrschern angeführt streben sie nach der Weltmacht und totalen Unterjochung der Menschen, die zu willenlosen Blutsklaven gemacht werden. Sonnenlicht macht Vampiren nicht viel aus, eher Wärme. Sie können ihre Materiedichte ändern und so fliegen, verfügen über hoch entwickelte Sinne und grausame Waffen in Form von spitzen Klauen und Zähnen. Diese können sie auch kaum verbergen, ebenso ihre leuchtenden Augen. Die Vampire sind ein primitives, kriegerisches Volk, das streng hierarchisch angeordnet ist und dem König absolute Treue schwört. Leider kann ich an dieser Stelle kaum auf die vampirischen Protagonisten eingehen ohne zu viel von der Story zu verraten. Es sei nur gesagt, dass ich anfangs etwas angewidert von diesem Vampirbild war. Diese Meinung schlug aber recht schnell in absolute Faszination um und ich finde die Art Vampire, die hier beschrieben wird, einfach nur faszinierend. 

Dann gibt es noch die zurückgedrängten Menschen, die in einer ziemlich frühen Epoche der Entwicklung hängen geblieben sind. In vielen Stellen wird erläutert, wie es historisch dazu kam und die Erklärungen sind recht plausibel, auch wenn ich den Gedanken an ein mit Heliumballons in der Luft gehaltenes Schiff irgendwie seltsam finde. Es gibt "chemische Lampen" und rudimentäre Waffen. Die Menschen haben wohl der Religion abgeschworen und sich ganz dieser primitiven Technik verschrieben. Doch dieser Steampunk Aspekt bleibt zurückhaltend und stellenweise fand ich die gut platzierten Erläuterungen ganz amüsant. 
Und dann gibt es noch die mutige, facettenreiche und absolut tolle Heldin Adele. Für mich ein wunderbarer, toll ausgearbeiteter Charakter ohne Künstlichkeit und den üblichen leidigen Schwächen oder andersherum überzogenen Stärken. Völlig klischeefrei bekommen wir eine handlungsfähige, selbstständige und gefühlvolle Person präsentiert, die sich in dieser Welt fantastisch einfügt und das Abenteuer wirklich LEBT. Die neutrale Erzählperspektive bleibt oft bei Adele, schwenkt aber regelmäßig zu Greyfriar, Clark und den Vampiren. Gekonnte Szenenwechsel erzeugen hohe Spannung und ich war oftmals so was von versucht, vorzublättern, aber das ist hier tödlich! Man nimmt sich damit so viele tolle Überraschungen! 

Der Schreibstil ist angelehnt an klassische Fantasy, etwas altmodisch, aber flott und nicht blumig. Die Wortwahl ist durchdacht, passend und niemals aufdringlich. Das erzählerische Talent der Autoren in Bezug auf Stimmungen, Landschaften und Figuren ist einmalig. Ich konnte mir jederzeit gut vorstellen, wie Adele aussieht, wo sie gerade ist und was passiert. Das Erlebnis, das man gleichzeitig beim Lesen einen Film im Kopf hat, wird hier vollkommen. Der Text ist nicht sehr dialoglastig, ich finde, es wird vergleichsweise wenig gesprochen. Dennoch hat das Gesagte große Kraft und am meisten gefiel mir das "Ungesagte". In diesem Roman kommt man ganz ohne explizite Gefühlsdarstellungen aus, es gibt kein Heulen, Kreischen, Stöhnen oder mit superlativen überfüllte Monologe. Man kann diesen Stil als kühl bezeichnen, ich empfand es aber nicht so. Liebesromanleser finden hier wenig Futter, es gibt nur einen Hauch davon und wo ich diesen vielleicht als genau passend bezeichne, könnten andere enttäuscht sagen, das Buch sei nur ein brutales Abschlacht-Abenteuer. Nun, Gewalt gibt es einige, auch gruselige oder brutale Kampfszenen. Aber nichts ist sinnlos und alles hat seinen Platz in dem großen Krieg zwischen Menschen und Vampiren, der heranzieht. Leider endet das Buch in einem Cliffhanger! Wie soll ich die Wartezeit bis zum nächsten Teil überbrücken? Ich bin verzweifelt. Schattenprinz ist ein großartiger Roman, einer, den ich durchaus noch ein paar Mal lesen könnte.     
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<link>http://www.world-of-armitage.de/vampireempireschattenprinz.php</link>      
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<item>      
<title>02. Februar 2012 - Neue Rezension: Das Buch der Vampire: Sanfte Finsternis von Colleen Gleason </title>      
<description>Es ist so weit:die Dämonen erheben sich aus der Hölle und versuchen die Welt zu unterjochen. Selbst die mächtige Vampirmeisterin Lilith fürchtet sich vor dieser dunklen Macht und flieht mit ihrem Volk aus London. Nur Victoria und ihre Freunde bleiben und sehen sich einer schier unbesiegbaren Bedrohung gegebenüber. Mittendrin stellt sich dann auch für Victoria die Frage: kann sie überhaupt ihren persönlichen Gefühlen folgen oder muss sie sich immer nur für das Wohl der Menschheit entscheiden? Kann so eine mächtige Vampirjägerin überhaupt ein Liebesleben haben? Die Beziehung zu Max und Sebastian spitzt sich zu, die Dreiecksgeschichte muss zu einem Ende finden. Bald sieht Victoria ein, dass sie ohne Hilfe die Dämonen nicht vertreiben kann und so es das Schicksal will, gibt es nur eine einzige, die Unterstützung bieten kann: Lilith.

Hätte ich gewusst,dass diese Serie sich so steigert und dermaßen überragend endet, hätte ich viel früher zum vierten und fünften Band gegriffen. Ich will auch gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen um den Lesern nicht den Spaß zu verderben. Denn die Bücher leben insbesondere von der Entwicklung der Figuren und den Entscheidungen, die sie (oftmals überraschenderweise) treffen. Hier läuft nichts in geregelten, abgemilderten Bahnen, hier winkt das Happy End nicht von Beginn an zu und man kann sich nicht ab der Hälfte des Buches zurücklehnen und die Worte dahinplätschern lassen. Bis zum Schluss muss man mit Victoria bangen, um ihre Liebe, ihr Leben und das ihrer Freunde.

Dieser letzte Teil ist auch der beste der Serie und ist eine herausragende Mischung aus Vampiraction, Liebesroman und historischem Abenteuer. Auch wenn die Handlung manchmal banal wirkt (eine Gruppe von Vampirjägern muss die Vampirmeisterin besiegen und die Welt vor Dämonen schützen), kommt es hier wirklich darauf an, WIE diese präsentiert wird. Sie wird nämlich "gelebt" von den Charakteren, die sich in der Geschichte bewegen und nichts daran wirkt konstruiert. Ich stelle es mir sehr schwierig vor, Figuren zu schaffen, die authentisch sind und ihre Motive glaubhaft dem Leser rüberbringen. 
Und bei Colleen Gleason sind die Charaktere alle überzeugend, angefangen bei der mutigen und etwas sturen Victoria, weiter mit dem verschlossenen, tiefgründigen Max und dem leichtlebigen, charmanten Sebastian, bis hin zu all den liebenswerten Nebencharakteren, die der Story Tempo und ab und an etwas Witz verpassen. Sehr angenehm finde ich, dass es kein überflüssiges Geschreibsel gibt, keine langen Situationsbeschreibungen, keine zähen Monologe, kein Redeschwall über fiktive Themen. Selbstreflexion ist den Figuren bei Colleen Gleason nicht fremd, dennoch kommen sie immer wieder zurück zum Kernpunkt des Romans: der Handlung. Diese wird unermüdlich voran getrieben und steht weit vor dem Romantik-Anteil. Auch wenn das für den letzten Teil der Serie am allerwenigsten gilt. Hier kann auch die harte und kampferprobte Victoria einmal ihre gefühlvolle Seite zeigen und die Autorin, dass sie durchaus auch heiße Szenen schreiben kann. 

Das Ende ist toll, nicht das, was ich erwartet habe, aber völlig zufriedenstellend. Diese Serie kann ich auf jedem Fall jedem Fan von historischen Krimis und Vampirjagden empfehlen. Im ganzen Wust von zusammengeschluderten Romantasy Veröffentlichungen ist Das Buch der Vampire eine erfrischend bodenständige und handwerklich fantastische Reihe, die in sich geschlossen ist. Kein Cliffhanger Ende, keine Anspielungen auf Spin-offs mit Nebencharakteren. Alles scheint von Anfang an so geplant worden zu sein und beim Beenden von Sanfte Finsternis hatte ich das angenehme Gefühl, ein Abenteuer miterlebt zu haben, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.    
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<link>http://www.world-of-armitage.de/buchdervampiresanftefinsternis.php</link>      
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<item>      
<title>02. Februar 2012 - Neue Rezension: Das Buch der Vampire: Brennendes Zwielicht von Colleen Gleason </title>      
<description>Nachdem sie die Vampirmeisterin Lilith erst einmal zurückgeschlagen hat, sollte für Victoria Gardella eigentlich Ruhe einkehren. Zurück in London muss sie ihrer Mutter erklären, dass sie nicht sofort nach einem zweiten Ehemann Ausschau halten will. Als am hellichten Tage Vampirangriffe geschehen und Unschuldige getötet werden, hat Victoria auch anderes zu tun als sich auf Bällen zu verlustieren. Doch wie kann es sein, dass ein Vampir unter der Sonne wandeln kann? Victoria erfährt von einem geheimnisvollen Elixir, das den Vampiren solche Kräfte verleiht. Von nun an gerät jeder unter Verdacht, der Mörder zu sein und Freunde werde zu Feinden. Mittendrin ist Victoria, hin und hergerissen zwischen dem charmanten Sebastian und dem schweigsamen Max, und plötzlich richten sich die Mordanschuldigungen gegen sie selbst...

Mit Brennendes Zwielicht geht die Serie um Victoria Gardella in die vorletzte Runde. Es hat ein wenig gedauert, bis ich wieder in die Geschichte gefunden hatte und nach wenigen Seiten habe ich mich gefragt, wieso ich die Reihe eigentlich so lange habe ruhen lassen. Das Buch ist ein mitreißendes, spannendes und vor allem unvorhersehbares Vampir-Abenteuer mit einer fantastischen Heldin. Wie schon bei den vorherigen Teilen kann ich das Talent der Autorin, Spannung zu erzeugen, nur bewundern. Dabei bedient sie sich keinerlei Effekthascherei oder besonderer Grausamkeit, expliziter Darstellungen oder ähnlichem - die geschickt geführte Story und die undurchschaubaren Charaktere reichen völlig. 

Die Erzählperspektive wechselt ständig, gibt aber niemals so viel preis, dass es langweilig wird. Auch wenn ich nicht unbedingt ein Fan von Dreiecksliebesgeschichten bin, mochte ich die Zerrissenheit der Hauptfigur zwischen zwei interessanten und völlig verschiedenen Männern. Der galante und verführerische Sebastian vermag ganz andere Seiten an Victoria anzusprechen als der mürrische, verschlossene und starke Max. Mein Favorit war und ist letzterer und ich habe jede Minute zwischen ihnen genossen. Der Schreibstil ist klar, flüssig und nüchtern, manchmal ein ganz klein wenig selbstironisch. Als Leser fühlt man sich manchmal vom Autor direkt angesprochen, das erinnert ein wenig an Moderation. Die Distanz zu den Figuren, die dadurch entsteht, schadet aber nicht, sondern bringt den Leser immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich hatte nicht dieses Gefühl, in die Geschichte hineingezogen zu werden wie bei Black Dagger oder Dante Valentine. 
Wohl vermisst der Romantikfan Passagen mit Liebesschwüren oder ausgedehnte Bettszenen. Hier ist Colleen Gleason sparsam aber nicht zugeknöpft. Ich ziehe ihre wohlplatzierten, prickelnden Dialoge jeder klischeehaften Sexszene aus anderen Büchern vor. Jede Figur lebt ihre Individualität und es kommt ständig zu Konflikten und Auseinandersetzungen. Besonders begeistert bin ich von den Überraschungen, die die Autorin fast wie beiläufig einfügt und während des Lesens dachte ich mir ab und an:"ups, das hätte ich nicht gedacht, dass Person XY so denkt etc.". 

So blättern sich die Seiten ohne Mühe durch und ich fühlte mich hervorragend unterhalten. Jegliche Schwärmerei für Vampire sollte man aber zu Beginn der Serie ablegen (oder ganz weit irgendwo im Hinterkopf verstecken), denn die von uns so geliebten Nackenbeißer sind bei Colleen Gleason alle böse, blutrünstig und verdorben. Genau genommen handelt es sich hier auch um keinen Paranormalen Liebesroman, denn keine paranormale Figur hat eine romantische Beziehung zu irgendjemandem. Die Protagonisten sind alle menschlich. Langweilig? Nicht beim Buch der Vampire. 

Übrigens finde ich weder das Originalcover noch die deutsche Version davon in irgendeiner Form passend. Das verkitschte Originalcover spiegelt genauso wenig den Ton des Buches wider wie die dahingewischte und unpersönliche Aquarellmalerei auf dem deutschen Titelbild. Leider ist diese Serie bei uns so ein wenig am Rande der allgemeinen Aufmerksamkeit geblieben.    
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<link>http://www.world-of-armitage.de/buchdervampirebrennendeszwielicht.php</link>      
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<title>28. Januar 2012 </title>      
<description>Im Februar neu im Original...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>24. Januar 2012 </title>      
<description>Wunschliste aufräumen
Es ist mal wieder an der Zeit, meine überquellende Wunschliste auszumisten. Generell neige ich dazu, nach der Bekanntgabe der Verlagsvorschauen in einen regelrechten "Muss-ich-haben"-Wahn zu verfallen. Erst hinterher werfe ich dann mal einen kritischen Blick auf die Bücher, die ich "unbedingt" haben muss. Die meisten Wackelkandidaten gibt es für mich zur Zeit im Bereich Romantasy. Hier habe ich in den letzten Monaten so viele Enttäuschungen erlebt, dass ich vorsichtiger geworden bin. Also mal nachgeforscht...
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<title>19. Januar 2012 - Neue Rezension: Darkyn. Dunkle Erinnerung von Lynn Viehl</title>      
<description>Die Polizistin Samantha Brownermittelt in einem Mordfall, in dem der Täter ein seltsames, antikes Kreuz bei seinem Opfer hinterlassen hat. Ihre Spur führt Samantha in den nahegelegenen Nachtclub Inferno und zu dessem Besitzer Lucan. Sein reserviertes und zugleich anzügliches Verhalten verwirrt und fasziniert Samantha, gleichzeitig ist er aber einer der Hauptverdächtigen. Lucan selbst ist ein Darkyn, der vormalige Scharfrichter des Highlord und nun seit geraumer Zeit im Exil lebend. Eine tiefe Feindschaft trennt ihn von Michael Cyprien, der nun seinerseits mit der Chirurgin Alexandra seine Gefährtin gefunden hat. Lucan hat seine Liebe an die junge Francis verloren, die vor vielen Jahren jedoch unerwidert blieb. In Samantha glaubt Lucan beim ersten Treffen die Reinkarnation seiner verstorbenen Geliebten zu sehen. Auch wenn er weiß, dass es gefährlich sein wird, Samantha von seiner dunklen Existenz zu erzählen, geht er das Risiko ein um ihr nahe zu kommen...

Lange lange habeich die Darkyn Reihe ruhen lassen, weil ich nach den ersten beiden Bänden irgendwie einen faden Nachgeschmack hatte. Nun habe ich mich durch Lucan und Samanthas Geschichte gelesen und ich fühlte mich gut unterhalten. Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich zu diesem Fazit kam. Meistens bildet sich meine Meinung über ein Buch sofort nach wenigen Seiten und bleibt dann auch so. Bei Darkyn Dunkle Erinnerung jedoch durchlief ich schon während des Lesens die verschiedenen Stadien von "Ach du liebe Zeit, was für ein Schund" bis hin zu "Wow, irgendwie prickelnd". Der Schreibstil von Lynn Viehl gefällt mir nach wie vor nicht so besonders, das sprachliche Niveau schwankt zwischen - für meine Verhältnisse - zu salopp und explizit bis hinzu extrem. Sie schafft es, auf eine Seite völlig banale Dialoge neben schockierend blutige Szenen zu setzen. Das kreiert ein unterschwelliges Auf und Ab und lässt niemals Ruhe in der Story aufkommen. 

Stellenweise kommt mir alles sehr konzeptlos vor, da reihen sich Szenenwechsel aneinander, da gibt es Nebencharaktere- und handlungen, die unnötig aufgeblasen werden, da verschwendet sie mal viele Worte an langweiligen Details und platzt an anderer Stelle mit Überraschungen nur so heraus. Ich stellte mir das so vor, dass Lynn Viehl sich erst nach jedem Absatz überlegt hat, worauf sie jetzt gerade Lust hat, zu schreiben. Mit der Erzählperspektive verhält es sich ähnlich: sie ist immer in der dritten Person, allerdings kann man mal in Samantha, mal in Lucan und mal in andere Charaktere hineinschauen. Die Autorin lässt jeden seine Monologe vorbeten und bedient sich dieses Stilmittels, um ihre Figuren näher zu beleuchten. 

Und jetzt ist es schon wieder passiert: ich frage mich beim Schreiben dieser Rezi, warum ich das Buch gut fand. Nun, trotz aller Oberflächlichkeiten und der klischeehaft aufgemachten Lovestory zwischen Lucan und Samantha, die wir in dieser Form schon zigmal hatten, ist das Buch flüssig zu lesen und stillt wohl eine gewisse Sensationslust bei mir. Lynn Viehl treibt es nämlich gern auf die Spitze mit ihren Figuren, lässt sie aufeinander prallen, sich streiten, schlagen, verletzen, betrügen, belügen etc. Alle menschlichen (und vampirischen) Abgründe kommen ans Tageslicht und werden nicht beschönigt. Das gibt dem Ganzen Ehrlichkeit und Direktheit. Die Charaktere benehmen sich manchmal zwar wie Elefanten im Porzellanladen, können so aber viel Stimmung rüberbringen. Es ist mir jedenfalls beim Lesen nicht langweilig geworden und man kann über die Vorhersehbarkeit der Handlung hinwegsehen und sich einfach nur gut amüsieren. Die erotischen Szenen sind interessant, außergewöhnlich und nicht unbedingt immer romantisch. Die Autorin kann auch Mann und Frau ohne Romantik zusammenbringen und auch bereits situierte Paare (wie Michael und Alex) geraten durchaus in krisenhafte Situationen. 

Insgesamt sind mir die Darkyn sympathisch, ich mag die hierarchische Struktur und die vielen Details, die sich die Autorin darum ausgedacht hat. Wenn jetzt die Erzählweise noch etwas strukturierter und fortgeschrittener wäre, könnte diese Serie durchaus mit Lara Adrian und J. R. Ward mithalten.   
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<link>http://www.world-of-armitage.de/darkyndunkleerinnerung.php</link>      
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<title>17. Januar 2012 - Neue Rezension: Der Kuss der Ewigkeit von Kalayna Price</title>      
<description>Kita Nekai stammt aus einer Familie von mächtigen Gestaltwandlern. Ihre Geschwister verwandeln sich in Löwen, Tiger oder Panther. Nur Kita wird eine gefleckte Hauskatze. Als wäre das noch nicht schlimm genug, wird sie auch noch von einem Vampir gebissen, dann taucht ihr Exfreund wieder in ihrem Leben auf, und schließlich macht eine Magierschülerin sie zu ihrem Abschlussprojekt. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, wird Kita zum Tode verurteilt. Wie soll sie nur das Chaos ihrer Gefühle bewältigen und aus alldem wieder lebend herauskommen? 

Die Inhaltsangabe habeich so vom Verlag übernommen, so bleibt sie wenigstens das einzig wertungsfreie an dieser Rezension - oder soll ich sagen das einzige, was nicht verrissen wird?
Mein Fazit vom "Kuss der Ewigkeit": eeeeewige Langeweile. Mit Ach und Krach habe ich es bis Seite 100 geschafft ohne das Querlesen zu beginnen. Dann aber war es vorbei und ich habe den Rest der zähen, mit Nichtigkeiten vollgestopften Seiten überflogen (und dabei absolut nichts verpasst). 

Kita Nekai ist eine Gestaltwandlerin, die sich von den anderen ihrer Art abhebt: sie kann in ihrer Zwischengestalt bleiben und sie ist die Dyre ihres Volkes. Was wohl so etwas wie Thronerbin ist. Ihre Tiergestalt ist eine kleine Hauskatze, was wohl ziemlich ungewöhnlich ist, denn andere verwandeln sich meist in mächtigere Tiere. All das ist und bleibt aber die gesamte Story über unwichtig und unaufgeklärt. Kita ist auf der Flucht vor den Jägern, die sie nach Hause bringen wollen, damit sie ihre rechtmäßige Position antritt. Kita möchte das aber nicht, also hat sie sich für das Leben als Streuner entschieden. 
Als Leser platzen wir mitten in ihr chaotisches Leben und werden auf den ersten Buchseiten von einer wahren Ereignisflut überschwemmt. Kita wird angegriffen, fast getötet, in einen Vampir verwandelt, trifft ihren Exfreund und wird von einem seltsamen Richter, der aus dem Nichts auftaucht, zum Tode verurteilt, wenn sie es nicht schafft, in 2 Tagen einen mordenden Einzelgänger ihres Volkes aufzuspüren. Und als wenn das nicht schon reichen würde, kommt auch noch eine kleine, nervige Gestalt namens Gil, die sich Kita als Forschungsobjekt (!) ausgesucht hat. Klingt alles abstrus, könnte amüsant sein, ist es aber nicht. Der Schreibstil von Kalayna Price ist zwar recht locker, die Dialoge gespickt mit Umgangssprache und frechen Sprüchen, die allgemeine Erzählweise ist jedoch leider grottenlangweilig und unspektakulär. 

Meiner Meinung nach hat die Autorin überhaupt kein Gefühl für ihre Charaktere, für Stimmungen und Atmosphäre. Keine der haarklein beschriebenen Gegenden oder Möbel, Outfits etc. vermochte mich fesseln, alles versinkt nach wenigen Seiten im Einheitsbrei. Scheinbar ziellos lässt die Autorin ihre Protagonistin (die übrigens in der Ich-Form schreibt), in der konstruierten Story umherirren und versucht, eine kleine Krimihandlung aufzubauen mit der Suche nach dem Serienmörder. Das jedoch scheitert völlig an ständig wiederholten Dialogen, sinnlosem Rumgelatsche in der Stadt und einer schier nicht endenden Masse an gesichtslosen Nebenfiguren, deren zweisekündiger Auftritt mit 10 Seiten ausgeschmückt wird. Dabei hätte es auch interessante Aspekte geben können: der Vampir Nathanael verwandelt Kita in seinesgleichen (über die Motive sage ich lieber nichts, ich bekomme sonst einen Anfall) und weicht fortan nicht von ihrer Seite. Danach kann Kita wohl ihre Gestalt nicht mehr wechseln und gerät immer mehr in den Blutrausch. Die Beziehung Kita-Nathanael hätte intensiv, emotional und erotisch sein können, bleibt aber höchst oberflächlich und alles Potential unausgeschöpft. Es gibt keine Liebesszenen in diesem Roman, keinen "Kuss der Ewigkeit", kein Prickeln, keine Spannung. Ich hatte mich auf eine Dreiecksgeschichte eingestellt, als klar wurde, das Bobby Kitas Exfreund ist, aber das wird nur ganz kurz angerissen. Kita selbst gibt sich auch so kratzbürstig und streitsüchtig, dass ich jeden Mann verstehen kann, der sich ihr nicht auf einen Kilometer nähert. 

Doch genug der bösen Worte, bleibt zu sagen, dass dies eine Geldverschwendung erster Güte für mich war und die Serie ist damit vorzeitig beendet. Ob ich der bald erscheinenden Alex Craft Serie von Kalayna Price eine Chance geben werde, steht seit dieser Enttäuschung wieder in den Sternen. Ach und apropos Sternchen: ich habe nicht vergessen, dem Buch Sternchen für Romantik etc. zu geben...hier gibt es einfach nichts zu verteilen, beim besten Willen nicht.   
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<link>http://www.world-of-armitage.de/havenderkussderewigkeit.php</link>      
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<title>16. Januar 2012 </title>      
<description>Gewinner!!!
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>13. Januar 2012 - Neue Rezension: Succubus Revealed von Richelle Mead</title>      
<description>Nun, da Georgina und Seth endlich vereint zu sein scheinen, greift die Hölle persönlich ein und versetzt Georgina nach Las Vegas. Ausgerechnet jetzt, wo sie ihren Job im Buchladen aufgegeben und sich trotz ihres Succubus-Daseins voll auf den Mann ihres Lebens eingelassen hat. Doch gegen die Befehle der Hölle gibt es kein Veto und Georgina ist am Boden zerstört.
Ihre Freunde, vor allem Roman, sind verwundert und es kommt der Verdacht auf, dass die Hölle diese Versetzung arrangiert hat, um etwas zu vertuschen. Was aber kann an Georginas Leben so besonders sein, dass so ein Aufwand betrieben wird? Als sie Nachforschungen beginnt, gerät sie bald sehr unter Druck und die Leute um sie herum in Gefahr. Der Tod eines guten Freundes scheint erst sinnlos, doch dann wird Georgina bald endgültig misstrauisch: warum will man sie von Seth trennen? Was ist hier wirklich passiert? 

Was für ein grandioses Buch, was für ein fantastisches Ende einer Serie! In Succubus Revealed wird nochmal alles in die Wagschale geworfen und Richelle Mead liefert einen mitreißenden Showdown. Hätte irgendjemand geahnt, was für eine große Sache das mit Georgina und Seth wirklich ist? Ich jedenfalls nicht. Ich möchte auch nichts genaueres darüber sagen um die Spannung und vor allem Überraschung nicht zu verderben. Ich habe mich hier ertappt, wie ich beim Lesen innehalten musste oder "ach du Scheiße" in dem Raum gerufen habe, weil es einfach so aufregend war. Es ist lange her (zu Anfangszeiten von Black Dagger), dass ich ein Buch so rasend schnell "verschlungen" habe. Und zu Tränen gerührt hat mich auch schon lange kein Buch mehr.
Hier gibt es einfach alles, was man zur perfekten Unterhaltung braucht und dieser Teil ist WIRKLICH das Ende, kein Cliffhanger, keine Andeutungen, keine Fortsetzung. Es brachte mich zum Lachen, zum Weinen, zum Nachdenken, zum Schwärmen... es hat Romantik, Erotik, Spannung und Herzschmerz pur. 
Dies wird eine kurze Rezension, denn ich merke schon, wie mir die Worte ausgehen und ich jedem nur raten kann, in Georginas emotionale Welt einzusteigen und zu FÜHLEN, was sie erlebt. Es lohnt sich.  
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<link>http://www.world-of-armitage.de/succubusrevealed.php</link>      
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<title>13. Januar 2012 - Neue Rezension: Succubus Shadows von Richelle Mead</title>      
<description>Auch nach der Trennung von ihrem Geliebten Seth muss für Georgina das Leben in Seattle weitergehen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beobachtet sie die Hochzeitsvorbereitungen von Seth und Maddie und versinkt selbst immer mehr in Trostlosigkeit. Auch der Nephilim Roman, der jetzt mit Georgina zusammenwohnt und ihre Freunde können sie kaum aufmuntern. Dass die Hölle mit dem Sukkubus Simone wohl jemanden nach Seattle schickt, der nach dem Rechten sehen soll, passt Georginas Boss, dem Erzdämon Jerome, überhaupt nicht. Also muss sich Georgina jetzt auch mit einer Konkurrentin herumschlagen, die bald nichts Besseres zu tun hat, als Seth anzugraben. 
Richtig gefährlich wird es, als Georgina immer öfter von seltsamen Visionen heimgesucht wird, während sie in Selbstmitleid versinkt. Es scheint, als würde ihr jemand Rettung versprechen und unterbewusst ihre Sehnsüchte erkennen. Und dann passiert es: Georgina wird in eine Traumwelt gezogen aus der es scheinbar kein Entrinnen mehr gibt.

Im vorletzten Teilder Serie wird es nochmal richtig spannend und der Leser erfährt hier ganz viel über Georginas Vergangenheit. War die Geschichte anfangs mehr eine lockere Lovestory mit paranormalem Einschlag, wird immer klarer, dass es eher ein Liebesdrama werden wird. Richelle Mead lässt viele ernste, kritische Töne einfließen und entwickelt Georgina als eine nachdenkliche und eher pessimistische Person.
Natürlich ist klar, dass allen Ereignissen immer die Liebesgeschichte zwischen Seth und Georgina zugrunde liegt. Von Anfang an war etwas Besonderes zwischen den beiden und es hörte auch nicht auf, nachdem sie sich getrennt haben. Georgina kann und will nicht loslassen, und auch wenn es manchmal echt hart ist, darüber zu lesen, wie sehr sie sich quält, hat es auch etwas Realistisches. Es geht nun mal im Leben nicht alles so, wie man es gerne hätte, und niemand kann das besser nachvollziehen als Georgina. In Succubus Shadows muss sie einiges an Leid ertragen und die Episode in der Traumwelt geht sehr nahe, da sie dort viele Ereignisse in ihrer Vergangenheit verarbeiten muss. Eigentlich lernt man sie hier erst richtig kennen und erhält einen Einblick in die durchlebten Jahrhunderte.
Natürlich ahnt man es schon, dass Georgina und Seths Schicksal irgendwie miteinander verbunden sein muss. Und die beiden kommen sich auch wieder näher... Viel darf man aber hier nicht verraten, denn ein Großteil des Lesespaßes begründet sich eben auf dieser immerwährenden Spannung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat Tempo, Witz und Tiefgang. Ich mag Georgina und ihre Gefühlsausbrüche, ihre Spontanität und ihre deprimierte Seite. Sie umgibt sich mit interessanten Personen und die Engel und Dämonen um sie herum geben dem Leser ordentlich Rätsel auf. Seth ist ein wunderbarer Charakter, der trotz aller Vernunft und Ehre viel riskiert, um Georgina an seiner Seite zu haben.
Das Buch war in rasender Geschwindigkeit zu Ende gelesen und ich habe sofort zum letzten Teil gegriffen. 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/succubusshadows.php</link>      
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<item>      
<title>13. Januar 2012 </title>      
<description>[...]Das habe ich auch zum Anlass genommen, meine Topliste der besten Serien zu überarbeiten...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>10. Januar 2012 </title>      
<description>Vor einigen Tagen habe ich mit Succubus Revealed die Serie um Sukkubus Georgina Kincaid fertig gelesen. Das Ende war so wundervoll und mitreißend, wie man es nur erleben kann, wenn einem die Hauptfigur über viele Bände (und Jahre) ans Herz gewachsen ist. Rezension folgt natürlich noch in den nächsten Tagen. Aber als ich das Buch fertig gelesen hatte, habe ich mich gefragt, wie viele Serien ich überhaupt schon beendet habe. Unzählige habe ich angefangen, das stimmt, aber wirklich den Abschlussband gelesen? Das ist eher selten vorgekommen. Und manchmal gibt es ja auch Serien, die nur lose zusammenhängen und immer andere Protagonisten pro Band behandeln. Theoretisch kann man solche Reihen bis ins Unendliche fortsetzen - aber ist das tatsächlich notwendig bzw. gut? Hier mal ein kleines Fazit ausgewählter Serien: ...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>6. Januar 2012 </title>      
<description>Wie bereits kurz angekündigt, gibt es mal wieder eine kleine Bücher-Verschenk-Aktion...

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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>6. Januar 2012 - Neue Rezension: Dark Swan Feenkrieg von Richelle Mead</title>      
<description>Nach dem Toddes Prinzen aus dem Vogelbeerland durch Dorians Hand, droht ein schrecklicher Krieg aufzuziehen. Eugenie hat noch schwer an der Vergewaltigung zu knabbern und ist kaum über die Trennung von Kiyo hinweg. Schon muss sie zusammen mit Dorian, mit dem sie jetzt liiert ist, Vorbereitungen für einen Krieg treffen. Es scheint jedoch so, als gäbe es auch eine andere Möglichkeit, die Streitigkeiten zwischen den Königreichen beizulegen: die Dornenkrone. Dieses mächtige Artefakt bringt dem Träger die Kraft, sich ein Land untertan zu machen. Wenn sie diese Krone besäße, könnte Eugenie so einschüchternd auf die Königin des Vogelbeerlandes wirken, dass jeglicher Krieg vermieden werden könnte. Die Krone ist jedoch an einem sicheren und weit entfernten Ort versteckt und es heißt, Monster und gefährliche Fallen würden sie beschützen. Eugenie beschließt dennoch, die Suche zu wagen und auf Dorians Rat hin nimmt sie Kiyo als Begleiter mit. Zuerst ist Eugenie skeptisch, immerhin sind sie und Kiyo im Streit auseinander gegangen. Auf der Reise zur Krone jedoch kommen sie sich wieder näher...

Solangsam wird esernst für Eugenie: ihre Rolle als Königin nimmt sie immer mehr ein und ihr steht die schwere Aufgabe bevor, ihr menschliches Leben mit dem der Tochter des Sturmkönigs zu vereinen. Die Vergewaltigung im zweiten Teil der Reihe kam für mich überraschend und brint ein neues, spannendes Element in die Story. Mehr als zuvor geht die Autorin auf Eugenies innere Zerrissenheit ein und man merkt, dass sie sich entwickeln muss um ihren neuen Aufgaben gerecht zu werden. Leider heißt das nicht, dass sie es auch in allen Belangen tut. Eugenie fühlt sich schnell überfordert, wird sie mit Regierungsangelegenheiten oder Zukunftsperspektiven konfrontiert. Sie will einerseits am liebsten alles von sich schieben und wieder ein normales menschliches Leben führen, andererseits kann sie ihr Königreich und die zahlreichen Einzelschicksale nicht vergessen. Manchmal hätte ich mir von ihr ein erwachseneres Verhalten gewünscht und weniger Affekthandlungen. 

Trotzdem bleibt die Geschichte natürlich spannend, fantasievoll und toll ausgeschmückt. Die Suche nach dem Artefakt ist ein rasantes Abenteuer mit kurzweiligen Kampfszenen, lustigen Dialogen und viel Action. Überhaupt hat man die unterschiedlichen Charaktere mittlerweile liebgewonnen und freut sich am allgemeinen Durcheinander. Was für mich auch in diesem Teil nicht ganz so amüsant war, war erneut die Unentschlossenheit Eugenies im Bezug auf "ihre" Männer. Eigentlich hatte sie sich ja vehement aus der Romanze mit Kiyo verabschiedet, da er nicht für sie eingetreten war nach ihrer Vergewaltigung. Dorian war es gewesen, der dem Prinzen aus dem Vogelbeerland den Todesstoß versetzt hatte. Allein dieses Ereignis genügte, um bei Eugenie einen kompletten Sinneswandel zu verursachen. Auf einmal sah sie nur noch Dorians Qualitäten und kehrte Kiyo kurzerhand den Rücken. Dass das während der Suche nach dem Artefakt erneut revidiert wird, fand ich unglaubwürdig. Es kam mir vor, als könnte man bald eine Strichliste beginnen, wie oft Eugenie mit Kiyo oder Dorian zusammen ist. Der Begriff Liebe verliert hier nach und nach an Kraft und mittlerweile schätze ich Eugenie so ein, dass sie beim nächsten Problem wieder innerhalb von Stunden beim nächsten Partner einzieht. 

Wenn die Hauptfigur eines Romans nicht wirklich überzeugen kann, müssen die Nebenfiguren umso besser sein. Wäre das in diesem Fall nicht so, würde ich Feenkrieg eher als durchschnittlich einschätzen. So aber habe ich richtig Spaß mit Dorian, Kiyo und all den anderen Charakteren rund um Eugenie. Alle haben sie ihre Ecken und Kanten, manche sind skurril, andere berührend oder geheimnisvoll. Richelle Mead kann tolle Dialoge formulieren und hat Sinn für Situationskomik und Humor. Ihre Figuren wirken lebendig und völlig frei von künstlichen Anwandlungen. Die Story geht frisch und zügig voran und man kann auf einige Überraschungen gefasst sein. ACHTUNG SPOILER: die Tatsache, dass Eugenie jetzt doch trotz aller gegenteiligen Bemühungen schwanger ist, hatte ich schon befürchtet. Immerhin ist es ja die große böse Prophezeihung, auf die von Anfang an mehrfach aufmerksam gemacht wird. Leider geht jetzt so ein Hickhack los, wer der Vater ist und was mit dem Nachwuchs geschehen soll. Ich formuliere es deswegen als "leider", weil Eugenie sich von dem Moment an, in dem sie schwanger ist, schon wieder ändert. Zuerst vehemente Gegnerin, entscheidet sie sich auf einmal, den Nachwuchs zu behalten. Ich ahne schon, dass in diesem Fall noch viele Kurzschlusshandlungen folgen werden und ganz abgesehen von dem Drama herauszufinden, wer der Vater ist. Mehrfache Beziehungswechsel nicht ausgeschlossen. Dazu kommt, dass ich es nicht so sehr mag, wenn die weibliche Hauptfigur Kinder hat bzw. bekommt. Das ist aber wirklich nur mein ganz persönlicher Geschmack. 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/darkswanfeenkrieg.php</link>      
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<item>      
<title>4. Januar 2012 - Neue Rezension: Dark Swan Dornenthron von Richelle Mead</title>      
<description>Eugenie fühlt sich hin und hergerissen zwischen der Menschenwelt und dem Dornenland, dessen Königin sie ja jetzt ist. Einerseits will sie ihrem Job als Schamanin weiter nachgehen, denn es gilt Miete zu zahlen und ihr normales Leben aufrecht zu erhalten. Andererseits ist sie an das Dornenland gebunden und immer stärker lässt sie sich in die Regierungsgeschäfte einbinden. Ihr Freund Kiyo ist davon nicht begeistert, auch wenn er selbst immer öfter in die Anderwelt reist um seine schwangere Ex-Freundin zu besuchen. Eugenie ist eifersüchtig, weiß aber, dass sie daran nichts ändern kann, dass Kiyo mit Maiwenn ein Kind haben wird. Sie selbst kann aufgrund der Prophezeihung niemals Kinder haben. 

Als Eugenie erfährt, dass im Dornenland Mädchen entführt werden, kann sie nicht anders als sich diesem Problem zu widmen. Es sieht so aus, als treibe eine Räuberbande dort ihr Unwesen, die auch über magische Kräfte zur Beschwörung von Dämonen verfügt. Auf der Spur der Entführer wendet sich Eugenie auch an ihren Vater und dessen bekannte Schamanen aus einer anderen Stadt. Nur leider hilft das auch nicht weiter und bald gerät Eugenie selbst in Gefahr. 

Es hat einigeZeit gedauert, bis ich mich dem zweiten Teil der Dark Swan Serie widmen konnte, irgendwie gab es zwischendurch immer andere Bücher, die sich dazwischen gedrängelt haben. Dabei ist Dornenthron ein vergnügliches und spannendes Leseabenteuer mit einer charismatischen Heldin und viel Tempo. Ich mag den Schreibstil von Richelle Mead, er hat so etwas lockeres, bodenständiges an sich. Alle Figuren sind lebensnah, individuell und dennoch nicht langweilig oder durchsichtig. Dialoge sind umgangssprachlich und straff, es gibt einen feinen Humor und eine gesunde Mischung aus Action, Erotik und Romantik. 

Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt findet man sich schnell in die Geschichte ein und bekommt schnell mit, dass in Eugenies Leben meistens Chaos herrscht. Es gibt so vieles, um dass sie sich kümmern muss und nebenbei scheint sie auch stets an mehreren Männern gleichzeitig interessiert zu sein. Da kommen wir dann schon zu dem Aspekt, der die Bewertung dieses zweiten Romans von "Highlight" auf "Gut" geschmälert hat: Eugenie und ihre Beziehungen. Im ersten Teil kommt sie ja mit dem Gestaltwandler Kiyo zusammen, hat aber dennoch ein Stelldichein mit dem charismatischen König Dorian. Wir starten im zweiten Teil mit der Ausgangssituation: Eugenie ist mit Kiyo zusammen, misstraut Dorian, findet ihn aber trotzdem interessant. Und angesichts der Tatsache, dass Kiyo mit Maiwenn ein Kind bekommt, schleicht sich bei Eugenie immer mehr Unzufriedenheit ein. Nun kann es ja ein sehr spannender und unterhaltsamer Zug eines Autors sein, die Handlung mit Dreiecksliebesgeschichten anzureichern. Im Falle von Eugenie ging mir das leider bereits Mitte/Ende von Dornenthron ziemlich auf den Geist. Auch wenn sie eine willensstarke und zupackende Persönlichkeit ist, was Männer betrifft versagt sie meiner Meinung nach völlig. Kaum kommt einer verführerisch daher, schon überlegt sich Eugenie, ob das wohl was wäre. Aus dieser Schwäche heraus wird sie ständig zum Spielball ihrer Verehrer und kann sich auch nicht wirklich entscheiden. Da die Geschichte in der Ich-Form erzählt wird, übertrug sich diese Unentschiedenheit auch auf mich als Leserin. Irgendwann wusste ich nicht mehr, ob ich eher Dorian oder Kiyo besser finde... Eine gleichzeitig frustrierende und faszinierende Erkenntnis. 

Die um die hin und herwogende Romanze gelegte Story um die entführten Mädchen ist ganz spannend, als Eugenie selbst in Gefahr gerät, gibt es einige unerwartete Wendungen, die mich sehr verblüfft haben. Richelle Mead traut sich, ihre Figuren drastische Einschnitte erleben zu lassen und "schont" sie in keiner Weise. Die erotischen Szenen sind prickelnd, auch wenn sie meiner Meinung nach durch die Flatterhaftigkeit von Eugenie etwas an Intensität verlieren. Bei Eugenie geschieht viel im Affekt und aus einer Laune heraus, was ultimative Konsequenzen hat. Natürlich spiegelt das ihre zerrissene Persönlichkeit gut wider - schließlich ist sie die Tochter des tyrannischen Sturmkönigs, mir hat diese grobe Art aber nicht so gut gefallen. 
Ich würde nicht so weit gehen, Dark Swan als oberflächliche Unterhaltung zu bezeichnen, aber es ist ein fantasievolles, gut erdachtes Abenteuer mit einer quirligen Heldin. Wo ich noch im ersten Teil erwartet hätte, dass es irgendwann mehr Tiefgang geben wird, bin ich Dornenthron nicht fündig geworden. 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/darkswandornenthron.php</link>      
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<item>      
<title>1. Januar 2012 </title>      
<description>Und mal wieder: Verlage, von denen ich noch nie etwas gehört habe mit UF/RF im Programm.
Heute: Frieling Verlag...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>30. Dezember 2011 </title>      
<description>Unglaublich, das Jahr 2011 ist so gut wie rum und auch wenn es voll war von interessanten und lesenswerten Neuerscheinungen, kam es mir vor, als würde die Zeit nur so dahinrasen. Grund genug für mich, einmal kurz zu rekapitulieren, was so meine High und Low lights in diesem Jahr waren. 

Wirklich gute Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe: 

Shadowblade Dunkle Fesseln von Diana Pharaoh Francis 
Geisterflut von Stacia Kane 
Stadt der Finsternis Magisches Blut von Ilona Andrews 
Nachtkrieger. Unsterbliche Liebe von Lisa Hendrix 
Zwielichtlande. Schattentochter von Erin Kellison 
Skinwalker. Feindesland von Faith Hunter 
Dark Future Herz aus Eis von Eve Kenin 

Wirklich schlechte Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe: 

Nachtstürme von Nicole Peeler 
Chicagoland Vampires Frisch Gebissen von Chloe Neill 
Gefangene deiner Dunkelheit von Christine Feehan 
Traumwächter von Alexis Morgan 

Für 2012 freue ich mich am meisten auf die "Dunkles Universum" Serie von Ann Aguirre und die Breeds Serie von Lora Leigh. Thea Harrisons Elder Races Serie ist sicher auch mehr als einen Blick wert. 

Im Januar neu im Original...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>23. Dezember 2011 </title>      
<description>So kurz vor Jahresende musste ich einmal meinen absolut überfüllten Buch-Wunschzettel aufräumen. Dabei hilft es mir immer, eine Pro und Kontraliste aufzustellen...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>18. Dezember 2011 - Neue Rezension: Demonica: Entfesselt von Larissa Ione</title>      
<description>Der attraktive Dämon Shade hat Runa Wagner das Herz gebrochen. Seither sinnt sie auf Rache. Da werden Shane und Runa von Unbekannten entführt und gemeinsam in eine Zelle gesperrt. Die unerwartete Nähe lässt die Gefühle zwischen den beiden wieder auflodern. Doch wie einst wagt Shade es nicht, sich Runa ganz hinzugeben. Er fürchtet, dadurch einen alten Fluch auszulösen, der auf ihm lastet. Können sich Shade und Runa aus dem Gefängnis befreien und den Fluch aufheben? 

Da ich es bei diesem Roman nur bis ca. Seite 80 geschafft habe, belasse ich es bei der Inhaltsangabe des Verlags. Wohl kann man hinzufügen, dass es neben dieser Liebesgeschichte zwischen Shade und Runa noch eine kurze Sidestory um Kynan und Gem gibt und außerdem diverse Konflikte um die Brüder Eidolon, Wraith und Shade an sich. 

Eigentlich hatte ich gehofft, dass dieser zweite Teil der allseits hochgepriesenen Demonica Serie über die Anfangsschwierigkeiten des ersten Teils hinwegtrösten kann. Im Gegenteil leider ist Entfesselt ein Haufen klischeehafter Seifenoper-Müll mit gehirnamputierten Charakteren und weiblichen Protagonisten, die allesamt in die Kategorie TSTL fallen (too stupid to live). Ich habe es trotz mehrfacher Anläufe nicht gepackt, die restlichen Seiten nach Seite 80 mehr als zu überfliegen. Warum finde ich ein Buch so dermaßen schlecht, das sich in diversen Quellen nur bester Kritiken erfreut? Das kann ich ganz genau sagen: 

1. Sex und Erotik werden in diesem Roman in den Dreck getreten, verroht, zu einem Mittel zum Zweck degradiert und völlig entromantisiert. Nicht, dass ich etwas gegen reine Erotik Romane hätte, auch BDSM hat durchaus seine Reize. Aber in Entfesselt wird mit einem derartigen Gossenjargon dahergeschwallt und rumgef... und das total ohne Sinn und Gefühl. Sex ist etwas, das man mit egal wem tut, wenn man das Bedürfnis verspürt. Dabei rangiert das etwa in Höhe mit dem Bedürfnis, sich einen Mückenstich zu kratzen. Wirklich wirklich schlecht sind auch die BDSM Ansätze in diesem Roman. Wohl kann Shade den Frauen Leid und Qual nehmen, indem er sie foltert (kann mir das einer erklären??). Doch bei seiner Runa geht das natürlich nicht, er will ihr ja nicht wehtun. Trotzdem vergewaltigt er sie jedes Mal fast. Na ja, aber das ist ja was gaaaanz anderes. Jedenfalls kommt Runa irgendwann auf die Idee, sie müsste auch von ihm gefoltert werden, damit sie einen gewissen Status erreiche. Alles total hohle Begründungen der Autorin, um eine SM-Szene zu rechtfertigen. Es reicht ja nicht, ihre Figuren einfach diese Neigung haben zu lassen. Jedenfalls war das alles so peinlich und unerotisch inszeniert, dass ich es kaum lesen konnte. Und diese Orgasmen...Ständig hat jeder kosmische, "den Kopf sprengende" Höhepunkte, die sich im Laufe der Geschichte immer noch steigern. Man könnte meinen, es gäbe nichts Wichtigeres im Leben. 

2. Ich konnte die Charaktere nicht ertragen, keinen von ihnen, allen voran Runa und Shade (und das waren ja ausgerechnet die Protagonisten). Keiner von ihnen ist in irgendeiner Form charakterlich beständig oder auch nur nachvollziehbar. Es werden keine begründeten Aussagen oder Entscheidungen getroffen und die Dialoge sind hohles, pseudocooles Gelaber ohne Herz und Verstand. Shade ist eine jämmerlich machohafte Figur mit total überzogenen Facetten, die sich im Laufe der kümmerlichen Story irgendwie in Nichts auflösen. Dann wird aus dem arroganten, wild in der Gegend herumf... Dämon ein liebestoller Softie ohne dass diese Entwicklung nachvollziehbar wäre. Die Werwölfin Runa ist eine verbitterte Figur, die von Shade damals ausgenutzt und sitzen gelassen wurde. Vielmehr hat sie ihn sogar erwischt, wie er mit anderen im Bett war. Also hasst sie ihn aus tiefster Seele und freut sich überhaupt nicht, dass ausgerechnet er mit ihr in einem Käfig gefangen ist. Leider verwandelt sich Runa innerhalb weniger Seiten in eine sabbernde, sexgeile Tussi, die komplett vergisst, wie sehr sie Shade hasst. Ein Wink mit seinem sexy Hintern und schon will sie seine Kinder austragen. Natürlich erinnert sie sich zwischendurch noch ein paar Mal daran, wie sehr sie ihn doch hasst (sonst gäbe es ja gar keine Story).

3. Die Story ist (bis auf die üblichen Klischees) nicht vorhanden. Also rekapituliere: Er und sie hassen sich. Er und sie sind zwangsweise auf engem Raum zusammengepfercht. Er und sie fallen übereinander her. Er und sie müssen mit dem Konflikt zwischen sexueller Anziehungskraft und Vergangenheitsbewältigung klarkommen. Und der böse böse Feind, der die beiden gefangen genommen hat, ist so dumm, dass er es noch nicht einmal schafft, sie zu töten. Nein, denn sie poppen zu lassen ist eine viel schlimmere Folter. Sämtliche Wendungen dieser Geschichte sind darauf ausgelegt, innerhalb weniger Augenblicke erneute sexuelle Situationen heraufzubeschwören. Spannung ist absolut nicht vorhanden. Schlimm ist es, wenn man pro Doppelseite nur einen einzigen Satz liest und trotzdem problemlos dem Plot folgen kann.

4. Der Schreibstil. Jeder Dialog, jede Handlung ist verseucht von sexistischen Anspielungen und oberflächlichen Flüchen oder Kraftausdrücken. Irgendwann konnte ich dieses Ghetto-Getue einfach nicht mehr ertragen. Es ist auch nicht möglich, dass sich die Charaktere normal unterhalten, immer läuft es auf Zickereien, Streit, Prügelei oder eben Sex hinaus. Grässlich gekünstelte und von Schmalz triefende Gespräche wechseln sich mit unterirdischem Jargon ab. 

Insgesamt ist Entfesselt ein Absturz diese Genre in die unterste Schublade und für mich eine totale Geldverschwenung. Das war es für mich mit Frau Ione, auch ihre Eternal Riders Serie wird umgehend von meinem Wunschzettel entfernt.      
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<link>http://www.world-of-armitage.de/demonicaentfesselt.php</link>      
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<title>18. Dezember 2011 - Neue Rezension: Flammenzorn von Laura Bickle</title>      
<description>Anya Kalinczyk istnicht wie die Anderen: sie ist eine Laterne. Ein Mensch, der Geister nicht nur sehen, sondern auch vernichten kann. Seit ihrer Kindheit hat sie eine große Affinität zu dem Element Feuer und ihr bester Freund ist der kleine Feuerelementar Sparky, der immer an ihrer Seite ist. Menschen können ihn nicht sehen, doch für Anya ist er Gesellschaft, Kamerad und Unterstützung bei ihrem gefährlichen Job. Als Brandermittlerin der Feuerwehr in Detroit begibt sich Anya tagtäglich in Gefahr und seit langem ist sie einem skrupellosen Brandstifter auf den Fersen, der ihr immer wieder durch die Lappen geht. Zusätzlich gehört Anya noch einer Gruppe an, die sich die DAGR nennt und Geister- und Dämonenaustreibungen vornimmt. Anyas spezielles Talent ist dabei eine große Hilfe. 
Viel Privatleben hat sie nicht, ihre Andersartigkeit schottet sie von den Menschen ab. Und als sich die Brände häufen und am Tatort ein seltsames Symbol gefunden wird, widmet Anya ihre ganze Energie der Suche nach dem Täter. 

Über Flammenzorn hatteich im Vorhinein keine einzige Rezension gelesen, noch nicht einmal eine ausführliche Inhaltsangabe. Ich wollte einfach mal völlig vorbehaltlos an einen Urban Fantasy Roman herangehen. Und es gab keine Erwartungen, die eventuell enttäuscht werden konnten. 

Dieser Roman ist ein sehr klassischer Urban Fantasy Titel mit einen stark krimilastigen Plot. Hauptfigur ist die Brandermittlerin Anya, deren Geschichte trotz des absoluten Fokus auf ihre Sichtweise nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Anya war mir sympathisch, sie ist sehr selbstständig und intelligent. Ihre analytischen Fähigkeiten treiben die Geschichte voran und ich fand sie erfrischend autonom und überhaupt nicht zickig. Allerdings kam sie mir emotional leider nicht sehr nahe, sie hat auch etwas Kühles, Abgeschottetes an sich. Von einer schwierigen Kindheit geprägt lebt sie ein Einzelgänger-Leben und tut sich mit sozialen Kontakten schwer. Einzig Sparky kann sie sich öffnen und überraschenderweise fand ich diesen Sidekick sehr gut gemacht und zu keiner Zeit nervig. Ich war sehr skeptisch darüber, denn meistens treiben mich solche Streiche spielenden Tierchen nach wenigen Auftritten in den Wahnsinn. Sparky jedoch bringt kurz Schmunzelmomente, bleibt sonst aber angenehm dezent. 

Der Schreibstil von Laura Bickle ist flüssig, eloquent und recht gediegen. Sie verliert sich gerne in ausufernden Beschreibungen von Architektur und Landschaften in und um Detroit. Auch von Geschichte hält sie glaube ich mehr als z.B. von Charakterisierungen. Ihre Figuren leben und charakterisieren sich durch ihre Handlungen und Dialoge. Es wird nicht jeder erst einmal vorgestellt oder durchleuchtet. Die meisten behalten ihre Geheimnisse und Anya ist die einzige, über die wir als Leser mehr erfahren. Ab und zu gab es einige Längen in der Erzählung, das tut der Qualität des Buches aber keinen Abbruch. Es geht eben nicht alles Schlag auf Schlag. Die Spannung jedoch wird fantastisch aufrecht erhalten und es ist bis zum Schluss nicht vorhersehbar wie sich Anya entscheiden wird bzw. wie sich die ganze Sache auflöst. Wenn die Feindfigur nicht ganz Schwarz gezeichnet wird und Gewissen und Moral die Taten in Zweifel ziehen, dann sind wir mitten im wirklichen Leben und folgen keinem Klischee. Laura Bickle ist das gut gelungen und sie versetzt ihre Figur Anya in eben eine solche Rolle. 
Das Paranormale Element in diesem Buch ist ein wenig ungewöhnlich, Geister kennen wir zwar schon von Chess Putnam, die ganze Theorie von den unterschiedliche Feuerelementaren ist neu. Die Autorin versucht, all dem einen historischen Hintergrund zu geben und an manchen Stellen kam es mir so folkloristisch vor wie z.B. die Ausführungen von Patricia Briggs. Romantik und Erotik kommen in Flammenzorn vor, allerdings nur absolut am Rande und nicht sehr ausgeführt. In Anyas Leben und vor allem in diesem Krimi gibt es keinen Platz für eine Romanze und die angedeutete Dreiecksgeschichte kommt auch gar nicht so weit um eine Rolle zu spielen. Das hat mich aber nicht sonderlich gestört. 

Insgesamt ist Flammenzorn ein spannender Serienauftakt, der zwar zu unspektakulär ist, um ganz vorne mitzumischen, aber dennoch seinen ganz eigenen Charme hat. Ich werde auf jeden Fall die weiteren Abenteuer von Anya verfolgen, wenn die Reihe nicht vorher eingestellt wird. Ist leider vom Format her ein typischer Kandidat dafür :-(      
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<link>http://www.world-of-armitage.de/anyaflammenzorn.php</link>      
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<title>15. Dezember 2011 </title>      
<description>Die Rezension zu Laura Bickles Flammenzorn folgt noch, ich habe das Buch durchgelesen und danach dieses hier angefangen: Demonica Entfesselt von Larissa Ione. Es wird auch darüber eine Rezi geben, allerdings muss ich schon vorab sagen, dass ich dieses Buch nicht wirklich zu Ende gelesen habe. Bis ca. Seite 80 habe ich jedes Wort gelesen und gehofft, dass es noch irgendwie besser wird. Dann kam eine Unterhaltung der beiden Protagonisten, die sich darum drehte, warum sich die eine oder andere Spezies wohl verbinden sollte. Er: "Es gibt viele Gründe, wieso sich ein weibliches Wesen mit einem Seminus-Dämon verbinden sollte." Sie: "Was ist mit Werwölfinnen?". Er:" Unglaubliche Orgasmen."Tja, da war dann bei mir Schluss. Mehr dann in meiner Rezi - diejenigen von euch, die das Buch gut finden, sollten diese dann vielleicht nicht lesen... :-) 
Zur Erholung habe ich jetzt erstmal Dark Swan Dornenthron von Richelle Mead aus dem Regal geholt.
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<title>13. Dezember 2011 - Neue Rezension: Blutdämon von Kim Harrison</title>      
<description>Rachel hat eine anstrengende Reise vor sich: sie muss nach San Francisco zur Hauptversammlung des Hexenzirkels um dort ihre Unschuld zu beweisen. Die Bannung, da man sie zur schwarzen Hexe erklärt hat, lastet schwer auf ihr. Die meisten Mitglieder des Hexenzirkels stehen Rachel feindlich gegenüber und sie rechnet ihre Chancen auf Erfolg nur sehr gering aus. 
Gerade als sie, Ivy und Jenks aufbrechen wollen, bekommt Rachel Besuch von einem alten Bekannten: Trent Kalamack. Scheinbar sehr verzweifelt bittet er sie um ihre Hilfe: er muss auch an die Westküste um dort einen geheimen Auftrag, eine "Elfenqueste" zu erledigen, die für seine Rasse von größter Wichtigkeit ist. Zuerst will Rachel verärgert ablehnen, lässt sich dann aber doch erweichen. Vielleicht kann Trent ihr bei der Umstimmung des Hexenzirkels behilflich sein.

So machen sie sich alle zusammen im Auto auf die lange Reise und unterwegs passiert das schier Unvermeidliche: als Jenks von wilden Fairys entführt wird, müssen Rachel und die anderen kurz ihre Route verlassen, um ihm zu Hilfe zu eilen. Mitten während der Rettungsaktion taucht ein bedrohlicher, seelenfressender Vogel auf, der sich als der Dämon Ku' Sox entpuppt. Wie konnte dieser mächtige, uralte Dämon, der eigentlich seit Jahrhunderten gebannt war, freikommen? Nur mit Mühe kann sich Rachel gegen ihn verteidigen, und von diesem Moment an hat es Ku'Sox auf Rachel persönlich abgesehen. Perfekt wird das Chaos noch durch das Auftauchen der Hexe Vivian, die Rachel im Auftrag des Zirkels folgen soll. Auf der Fahrt muss sich Rachel gegen Anschläge auf ihr Leben wehren und kämpft ständig gegen die Zeit, die ihr davonläuft. Kann sie es noch pünktlich - und am Leben - zur Versammlung schaffen? 

Mit Vergnügen habeich mich durch diesen gigantischen Wälzer gearbeitet. Für alle Fans von Rachel ist der Roman ohnehin ein Muss, aber auch Nichtkenner können durchaus Spaß haben mit diesem actionreichen und spannenden Roadtrip. Wieder einmal haben sich alle versammelt, die wir kennen: Rachel, die Vampirin Ivy, der Pixie Jenks, die gebannte Hexe Pierce und der geheimnisvolle Elf Trent. All diese Figuren habe ich über die letzten Jahre sehr lieb gewonnen und irgendwie ist es schon fast so, als würde man über alte Bekannte lesen. Der absolut detailverliebte, sehr ausführliche Schreibstil von Kim Harrison füllt nicht nur mühelos die über 700 Seiten sondern zeichnet auch ein sehr genaues Bild ihrer Protagonisten. Jede Eigenheit, jeder Dialog wird zu einer Charakterisierung und man kann sich einwandfrei in Rachel hineinversetzen. So habe ich auch ziemlich mit ihr mitgefiebert, ob sie es rechtzeitig zur Versammlung des Hexenzirkels schafft. 

Besonders gut gefallen hat mir die große Rolle, die Trent Kalamack in diesem Teil einnimmt. Vorher war er ja eine sehr undurchsichtige Person, von der man nicht so recht weiß, ob sie Rachel schaden will oder nicht. So ganz löst die Autorin das in Blutdämon nicht auf, aber man erfährt viel viel mehr über Trent und auch Rachels Einstellung zu ihm ändert sich zusehends. All diese Dinge, persönliche Beziehungen beschreiben, treffende Dialoge formulieren und packende Kampfszenen schreiben, beherrscht Kim Harrison perfekt und das macht den Roman zu einem grandiosen Lesespaß. Ein wenig frustriert bin ich allerdings seit Kistens Tod über Rachels Liebesleben. Ihre verkorkste Beziehung zu Pierce gefällt mir nicht und ich kann mir auch momentan niemanden vorstellen, der an ihrer Seite nicht einfach nur komplett untergehen würde. Ich glaube, hier hängt die Story ein wenig in der Luft und es passiert nicht wirklich etwas. 
Absolut super fand ich auch die Auftritte des Dämons Algaliarept, der mittlerweile auch schon zum Inventar gehört. Überhaupt rückt das Thema Dämonen sehr in den Vordergrund und hat die Geschichte um Rachel damals noch mit kleinen paranormalen Aufträgen angefangen, geschehen nun Dinge von beinahe weltbewegender Wichtigkeit. Diese globale Entwicklung gelingt nicht jeder Serie und ich bin gespannt, auf was für einen Showdown das hinauslaufen wird. 

Also wer nicht scheut, sich auf eine epische Geschichte einzulassen, sollte bei Teil 1 der Serie einsteigen und ein ultimative Urban Fantasy Erlebnis genießen!     
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<link>http://www.world-of-armitage.de/rachelblutdaemon.php</link>      
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<title>09. Dezember 2011 </title>      
<description>Die Cover der Egmont Lyx Neuheiten sind online! Ich habe mir gleich mal diejenigen "unter den Nagel gerissen", die auf meiner Wunschliste stehen:
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<title>07. Dezember 2011 </title>      
<description>Es ist schon witzig, wie man seine Bücher kategorisieren kann...Gerade bin ich bei Goodreads über einige Tags gestolpert, die ziemlich aberwitzig sind.
Auf Deutsch wäre das dann so ungefähr (ich versuche mal, die Kategorien ein wenig zu füllen):
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<title>06. Dezember 2011 </title>      
<description>Aus dem neuen Fantasy-Programm des Piper Verlags für Frühjahr/Herbst 2012 interessiert mich eigentlich nur eine einzige Serie... 
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<title>01. Dezember 2011 </title>      
<description>Melde mich zurück von einer kleinen Blogpause (Dienstreise nach Italien) mit den interessantesten Neuerscheinungen bei den Originalen im Dezember...
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<title>24. November 2011 </title>      
<description>Gerade beim Stöbern gefunden...
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<title>22. November 2011 - Neue Rezension: Dark Future Herz aus Eis von Eve Kenin</title>      
<description>Seit sie denkenkann ist Raina Bowen auf der Flucht: ihr Vater wurde vor ihren Augen getötet und im Nacken sitzt ihr Erzfeind: der grausame Industriemagnat Duncan Bane. Als Kind war sie ihm in die sadistischen Hände gefallen und war ganz knapp entkommen. Seither sinnt Duncan auf Rache. Raine verdient ihren Lebensunterhalt als Truckerin und transportiert Lebensmittel durch die unwirtliche Eiswüste des Ödlands, in dem sie lebt. Nach diversen Biokatastrophen hat sich die Welt verändert und ist teils zu einem lebensfeindlichen Planeten geworden. Die Menschen im Ödland sind arm und Korruption ist an der Tagesordnung. 
Doch Raina hat ein Ziel: sie will ein Preisgeld für eine Lieferung gewinnen und dazu braucht sie eine Transportlizenz. Diese sollte ihr durch einen Kontaktmann übergeben werden. Doch das Treffen verläuft ganz anders als erwartet, erstens ist der Kontaktmann namens Wizard ein umwerfend attraktiver Einzelkämpfer, und zweitens hat er nicht die Lizenz, die Raina braucht. Als sie in eine Falle von Duncan Banes Handlangern geraten, muss Raina fliehen und nimmt Wizard mit sich. Doch was verbirgt der geheimnisvolle und fast unmenschlich emotionslose Kämpfer vor ihr?

Das war wohlDER Überraschungshit für mich in diesem Herbst. Was als Spontankauf angefangen hat, ist nun der bisher beste Sci-Fi Roman, den ich gelesen habe. Eine stimmige, in sich abgeschlossene Geschichte voller Spannung, Romantik und tollen Charakteren. 
Die Protagonistin Raina ist tough, unabhängig und doch verletzlich. Mit unerschütterlicher Hartnäckigkeit verfolgt sie ihre edlen Ziele und denkt immer zuerst an das Wohl anderer. Auch wenn ihre moralischen Grundsätze teilweise ein wenig zu überzogen waren, mochte ich sie von Anfang an, mochte ihren Mut, ihre trockene Schlagfertigkeit und die gefühlvollen Monologe, die sie führt (ohne in die Ich-Perspektive zu wechseln). Ihr Konterpart Wizard ist der interessanteste Held, dem ich seit langem begegnet bin. Seine roboterhafte, analytische Art und die vielen Geheimnisse, die ihn umgeben, werden geschickt eingesetzt, um die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Raina himmelt ihn permanent an - das war etwas nervig - aber irgendwann habe ich das auch getan :-) 

Zusammen spielen sie das alte Katz- und Mausspiel, in dem man sich erst trotz unleugbarer körperlicher Anziehung nicht leiden kann/will und später vor Gefühlen kaum noch weiß, wohin. Besonders Wizards persönliche Entwicklung, die ab und zu aus seiner eigenen Sicht beschrieben wird, fand ich exzellent erdacht und präsentiert. Zusammen stürzen sie durch eine spannende Geschichte, die natürlich auf eine Showdown mit Duncan Bane hinausläuft. Bis dahin aber versteht es Eve Kenin jedoch perfekt, ihre Trümpfe zu platzieren und Raina langsam durch die ganzen Verwicklungen blicken zu lassen. 
Dass es doch einige sehr heiße Liebesszenen gibt, hätte ich nicht erwartet, hat mich aber positiv überrascht. Insgesamt ist die Romanze erfrischend kitschfrei und birgt durch Wizards ungewöhnliche Art viele Momente, in denen ich schmunzeln musste. Aber nicht, weil es lustig war, sondern weil ich so etwas auch gerne einmal gesagt bekommen würde. In so einem relativ kurzen Roman hat man lange nicht so viel Zeit, einen Charakter kennen zu lernen, wie in einer fortlaufenden Serie, dennoch werden Raina und Wizard dem Leser gut nahe gebracht und es gibt hoch emotionale, aufgeladene Momente, in denen man richtig mitfiebern kann. Ruck zuck hatte ich die 330 Seiten durchgelesen und hungere jetzt nach mehr. 

Herz aus Eis ist übrigens ein relativ loser Teil der "Shomi" Serie, einer Sci-Fi Reihe von unterschiedlichen Autoren. Eve Kenin ist ein Pseudonym der Autorin Eve Silver, die auch hierzulande mit der Otherkin Reihe bei Mira Taschenbuch Verlag zu lesen sein wird. Nach diesem tollen Lesevergnügen werde ich auch ganz sicher dort einen Blick drauf werfen.    
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<link>http://www.world-of-armitage.de/darkfutureherzauseis.php</link>      
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<title>22. November 2011 - Neue Rezension: Magische Verführung von Nalini Singh</title>      
<description>Engelspfand. Die eigenwillige Vampirjägerin Ashwini erhält den Auftratg, einen Blutsauger aus den fängen von Entführern zu befreien. Dabei gerät sie zwischen die Fronten eines tödlichen Konfliktes zwischen dem Engel Nazarach und einem mächtigen Vampirgeschlecht. Einen Verbündeten findet sie ausgerechnet in ihrem Erzfeind - dem äußerst verführerischen Vampir Janvier. 

Verführung. Die junge Heilerin Tamsyn ist verzweifelt. Nathan, der mächtige Wächter ihres rudels, dem sie seit ihrem 15. Geburtstag versprochen ist, weigert sich, den Bnd zu vollziehen, den das Schicksal für sie beide vorgesehen hat. Kann sie ihn davon überzeugen, dass sie füreinander bestimmt sind?

Verlockung. Schon als kleines Mädchen wünschte sich Annie nur eines: einen Gefährten, der sie liebt,wie sie ist. Inzwischen ist sie erwachsen, und als sie dem geheimnisvollen Zach begegnet, scheint ihr Traum zum Greifen nah. Doch Zach ist ein DarkRiver-Leopard. Werden die beiden es schaffen, alle Grenzen zu überwinden? 


Inhaltsangaben übernommen aus dem Klappentext des Romans.
Dies ist die erste Anthologie, die ich gelesen habe, und ich habe sie nur gekauft, weil ich ein absoluter Fan von Nalini Singh bin. Ansonsten mag ich so zusammengewürfelte Kurzgeschichten überhaupt nicht. Doch Magische Verführung war ein ziemlich unterhaltsamer Lesespaß, wenn man von der enttäuschenden ersten Story absieht. 
Engelspfand ist eine ca. 70-seitige Novelle aus dem Gilde der Jäger Universum und handelt von der kurzen Episode zwischen Ashwini und Janvier. Leider konnte mich keiner der Charaktere überzeugen und auch den Engel Nazarach fand ich völlig hochstilisiert und unglaubwürdig. Alle Figuren haben irgendwie die Bodenhaftung verloren und ergehen sich in fiesen Intrigen und unmenschlichen Geheimnistuereien. Die Romanze ging mir nicht sehr nahe und das Ende ist auch offen. Hätte man sich sparen können.

Die beiden anderen Kurzgeschichten spielen im Gestaltwandler-Universum und sind wesentlich besser. Die Story von Tamsyn und Nate habe ich geradezu verschlungen. Kannte ich die beiden doch schon lange aus den anderen Romanen, in denen sie immer nur Nebenfiguren sind. Ihre Liebesgeschichte ist wunderschön, sexy und herzzereißend. Es gibt genau die Momente, die ich bei Nalini Singh so liebe: emotional, ultimativ, sexuell, animalisch. Allein für diese Story hat sich der Kauf schon gelohnt. 

Die dritte Novelle erzählt ein wenig rührselig die Romanze zwischen der menschlichen Lehrerin Annie und dem Gestaltwandler Zach. Da Annie körperlich ein wenig behindert ist, drücken einige Szenen ganz schön auf die soziale Tränendrüse. Auch konnte ich mich nicht so ganz mit Annies Wanken zwischen weiblicher Schwäche und absolutem, trotzigem Abschotten identifizieren. Natürlich fällt es ihr nicht leicht, sich auf so einen attraktiven, dominanten Mann einzulassen, wenn sie sich selbst so niedrig schätzt, doch als Leser möchte ich das nicht unbedingt ständig wiederholt haben. Dennoch war es ein angenehmer, romantischer Lesespaß mit prickelnden Sexszenen. 

Ganz am Ende gibt es noch ein Mini-Bonus Story namens Geschenk der Sterne, die ich nur überflogen habe. Sie hat nichts mit Nalini Singhs Welt zu tun und ist mega rührselig. Interessanter ist dann noch das Interview mit Nalini, in dem man sich über einige Hintergrundinfos freuen kann. 

Insgesamt kommt so ein Päckchen Episoden nicht an die Tiefe und Einprägsamkeit eines "vollen" Romans heran, kann aber durchaus schöne Randinformationen und -stories bieten, wie zum Beispiel die Geschichte von Tamsyn und Nate.   
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<link>http://www.world-of-armitage.de/gildemagischeverfuehrung.php</link>      
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<title>21. November 2011 </title>      
<description>Aktualisierte Vorschau und Serien-Leichen...
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<title>18. November 2011 </title>      
<description>GIGANTISCHER NEUERSCHEINUNGS-POST!!.
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<title>17. November 2011 </title>      
<description>Und mal wieder ein Beitrag zum Thema Verlage, von denen ich noch nie etwas gehört habe mit UF/RF im Programm.
Heute: Oldigor Verlag...
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>15. November 2011 </title>      
<description>Und eine Knaur Neuerscheinung muss ich noch nachreichen: ...  
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>15. November 2011 - Neue Rezension: Der sanfte Hauch der Finsternis von Jeaniene Frost</title>      
<description>Cat und Bones haben geheiratet und nun soll es für einen schönen Urlaub nach Paris gehen. Doch keiner von ihnen hätte je geahnt, dass Cat plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Im Traum begegnet ihr der Vampir Gregor, der behauptet, er sei Cats wahrer Ehemann und sie hätte sich bereits mit 16 Jahren an ihn gebunden. Erschrocken und verwirrt wacht Cat auf und konfrontiert Bones mit ihrem Erlebnis. Ihr Vertrauen gerät ins Wanken als sie erfährt, dass sie wohl tatsächlich als Teenager Zeit mit Gregor in Paris verbracht hatte und auch beinahe seine Frau geworden wäre, hätte nicht Mencheres in letzter Minute die Verbindung verhindert und alles aus Cats Gedächtnis gelöscht. Ist nun Gregor eigentlich Cats rechtmäßiger Gefährte? Eigentlich kann ihre Liebe zu Bones nichts erschüttern, doch Gregor ist ein Traumräuber und wird alles versuchen, um Cat im Schlaf zu ihm zu ziehen um ihre Verbindung zu besiegeln. 

Die Enttäuschung nachGefährtin der Dämmerung hat den folgenden Teil "Der sanfte Hauch der Finsternis" für ein Jahr in mein Regal verbannt. Zu Unrecht! Cat und Bones sind fast wieder in ihrer alten Form und die Story hat ordentlich Tempo, Spannung und Erotik. 

Vor allem anderen hat mich versöhnt, dass sich die Autorin wieder auf ihre größten Trümpfe besonnen hat: Cat und Bones. Die Beziehung der beiden erlebt in diesem Teil eine wirkliche Weiterentwicklung und gerät durch eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Das Auftauchen von Gregor, der plötzlich einen großen Platz in Cats Leben einnimmt, stellt die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren auf eine harte Probe und Jeaniene Frost lässt sie wirlich wirklich leiden (und den Leser auch!). Es hat mir aber gefallen, denn hier war die alte, emotionale und mutige Cat wieder da, die kopflos ins Abenteuer stürzt, die unglaublich in Bones verliebt ist und trotzdem ihre Gefühle verbergen will. Nach wie vor ist sie chaotisch, cholerisch und manchmal auch unfair, aber diese Schwächen machen eben auch ihren Charakter aus. Die glatte, tödliche Cat vom letzten Band der Serie hat mir viel weniger gefallen. Und Bones ist so eifersüchtig, besitzergreifend und sexy wie eh und je... Aber auch er muss dazu lernen, muss Niederlagen einstecken und unter Einsatz seines Lebens um Cat kämpfen. Es herrscht während der ganzen Geschichte eine hoch intensive Grundspannung, deren Tempo sich gegen Ende noch erhöht. Ich konnte das Buch von Seite 50 bis 300 absolut nicht aus der Hand legen, welches Buch hat das zuletzt geschafft?! 

Ein nettes Wiedersehen gibt es auch mit bekannten Charakteren wie Vlad Tepesch, Spade, Mencheres und Cats Mutter. Letztere hätte ich nicht gebraucht, aber na gut. Nervige Dialogszenen halten sich absolut in Grenzen und die Autorin zeigt, was sie wirklich kann: krachende Actionszenen, blutige Kämpfe, coole Sprüche und heiße Liebeszenen. Wer Anspruch und Ruhe sucht, sollte generell nicht zu dieser Serie greifen. Alle anderen werden gnadenlos gut unterhalten :-)
Es gibt eine Entwicklung am Ende der Story, die mir nicht gut gefallen hat, da sich dadurch wieder das Kräftegleichgewicht extrem verlagert. Ich mag einfach keine übermächtigen Protagonisten. Und Cat ist auch schon so durch ihre schlagfertige und mutige Art dominant genug. Mir ist schon klar, dass sich die Autorin bei einer Serie immer etwas Neues ausdenken muss, um die Spannung zu erhalten, aber bitte, Frau Frost, nicht übertreiben.
Ich kann mich noch gut an die anfängliche Euphorie erinnern, die sich nach Blutrote Küsse bei mir eingestellt hat. Und nach der letzten Seite "Der sanfte Hauch der Finsternis" hatte ich richtig Lust, sofort mit Dunkle Sehnsucht weiterzulesen.   
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<link>http://www.world-of-armitage.de/huntressdersanftehauchderfinsternis.php</link>      
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<item>      
<title>12. November 2011 </title>      
<description>Ja, juhu, jetzt geht es so langsam wieder los mit der Bekanntgabe der Neuerscheinungen für das Frühjahr und Herbst 2012...  
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>11. November 2011 </title>      
<description>Der Bastei-Lübbe Verlag hat einige Titel für Herbst 2012 angekündigt:
Vampire Souls 02. Böses Blut von Jeri Smith-Ready im August 2012
Feuersturm von Laura Bickle (Teil 2) im Juni 2012
Und bislang KEINE weiteren, neuen Titel aus den Bereichen UF und RF... bislang verging keine Saison, ohne dass neue Serien gestartet wurden. Leider ist auch noch kein Anita Blake Nachfolger angekündigt. Laura Bickle werde ich auf jeden Fall antesten, von Vampire Souls werde ich die Finger lassen. 
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<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<item>      
<title>11. November 2011 - Neue Rezension: Skindancer. Magisches Tattoo von Anthony Francis</title>      
<description>Dakota Frost ist Tättowierkünstlerin, und zwar eine ganz besondere: sie kann magische Tattoos stechen. Diese speichern Mana und können sich bewegen, von ihrem Körper lösen oder sonstige magischen Kräfte ausüben. Dakota hat sich selbst über und über damit tättowiert und gehört damit halb zu der paranormalen Einwohnerschaft der Stadt Atlanta. Diese ist nämlich in "Edger" und Normalos unterteilt, die mehr oder weniger friedlich nebeneinander leben. Dakota arbeitet in einem Studio zusammen mit anderen Tättowierern. Eines Tages erhält sie eine Nachricht vom FBI, dass sie zu Ermittlungen in einem Serienmord aussagen soll. Der Täter hat dem Opfer ein Tatto aus der Haut geschnitten und Dakota soll es zuordnen. Erschrocken von der Grausamkeit der Tat, stimmt Dakota dennoch zu und identifiziert das Tattoo als magisches Symbol. Sie möchte gleich ihre Hexenfreundin und Zeichendeuterin Jinx hinzuziehen. Parallel bekommt Dakota den Auftrag, einem Werwolf ein mächtiges Tattoo zu stechen, das ihm bessere Kontrolle über seinen Gestaltwandel geben soll. Auch dieses Tattoo scheint mysteriös zu sein. Zu guter Letzt bekommt Dakota noch Besuch vom populärsten Magier der Welt und dieser fordert sie ausgerechnet zu einem Duell heraus!

Leider bekomme ichnichts besseres als diese wirre Inhaltsangabe hin - sorry. Besonders im Nachhinein ist mir bewusst geworden, welch Durcheinander in dieser Ansammlung von Story-Häppchen rund um Dakota Frost doch herrscht. Doch eins nach dem anderen.
Vorab muss zu meinem Bedauern festgestellt werden, dass der Roman meine hohen Erwartungen nicht erfüllen kann. Es ist bestenfalls ein durchschnittlich unterhaltsamer Urban Fantasy Mix, der überall ein bisschen geklaut hat ohne selbst Stil zu entwickeln. 
Die Protagonistin Dakota Frost ist eine mutige (oft völlig kopflos), schlagfertige 1,90m Frau mit unzähligen Tattoos, die magisch sind. Sie trägt coole Klamotten und einen farbigen Irokesenschnitt. All das macht sie ein wenig zur Anti-Heldin, ist aber durchaus nicht verkehrt. Ihr Vater ist beim FBI, sonst hat sie irgendwie keine Familie. Sie lebt und arbeitet in Atlanta, einer Stadt, die es dem Autor unglaublich angetan haben muss. Wer gerne Straßennamen, Plätze und Gebäude in Atlanta kennen lernen möchte, sollte einen Blick auf Skindancer werfen. Die gesamte Story spielt sich hier ab und der Leser erfährt auch immer genau, wo. Mir war Dakota Frost leider nicht so sympathisch, wie ich gehofft habe. Pluspunkte: sie ist sozial, exzentrisch und aufgeschlossen. Negativpunkte: sie hat eine seltsame Vorstellung von ihrer Außenwirkung und kam teilweise arrogant rüber. Vor allem ihre Wirkung auf Männer schätzt sie oft überaus hoch ein und reiht jeden Typ gleich in ihre große Verehrerschaft ein. Abgesehen davon, dass die Vampirin Savannah ihre Exfreundin ist, bekommt man als Leser von Dakotas Bisexualität eher wenig mit. Ich hatte gedacht, sie würde eher in den Vordergrund rücken, aber Romantik, Liebe und Sex spielen in diesem Roman keine große Rolle. 

Neben Dakota gibt es unzählige Nebenfiguren, die eine mehr oder weniger große Rolle spielen. Sie ist umgeben von einigen attraktiven Männern, die aber völlig blass bleiben. Und mit völlig blass meine ich, dass ich mich nach Beenden des Buches kaum daran erinnern konnte, wie sie überhaupt heißen. Die einzige Person, die für mich interessant geworden wäre, lässt der Autor sterben. Na toll. Genauso fahrig wie die Auswahl der Personen in diesem Buch ist leider auch der Fortgang der Story. Zu Beginn starten gleich drei Handlungsstränge gleichzeitig und man fragt sich als Leser, wie der Autor diese alle in 400 Seiten unter einen Hut bringen will. Nun, es klappt auch eher nur leidlich. Die Handlungen gehen zwar ineinander über, bleiben aber als solches völlig unspektakulär und geistlos. Ein Killer hat es auf Dakotas Tattoos abgesehen...sie soll ein magisches Duell bestreiten...ein Werwolf braucht ein Kontroll-Tattoo. Klingt am Anfang ziemlich mitreißend, entpuppt sich aber nach kurzer Zeit als fantasielos und ohne Tempo. Dakota hangelt sich in extrem kurzen Kapiteln in der Ich-Perspektive durch ein wirres Hin und Her und lässt mal hier und dort ihre coolen Sprüche ab. Dadurch bleibt überhaupt keine Zeit, um sich wenigstens mit einer Sache genau zu beschäftigen. Immer mehr hatte ich den Eindruck, dass der Autor hier die eierlegende Wollmilchsau produzieren wollte und genau das Gegenteil erreicht hat. Dakota ist durch ihre Tattoos zwar irgendwie mächtig, spielt aber dennoch für mich nicht die Rolle einer Heldin. Sie verbringt eigentlich mehr Zeit im Krankenhaus als auf sonstigen Schauplätzen. 

Schließlich und endlich war ich nach Abschluss des Buches ein wenig verschnupft, weil sich aufdrängt, dass hier überall bei UF Titeln geklaut wurde, am meisten wohl bei Kate Daniels. Atlanta, ein männlicher sexy Gestaltwandler, jede Menge Paranormales, eine Parallelwelt etc etc. So schlecht, dass ich weniger als eine Durchschnittwertung geben würde, war das Buch nun nicht, aber es reicht keinesfalls aus dem bekannten Einheitsbrei heraus. Wie schade, wie schade. 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/skindancermagischestattoo.php</link>      
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<title>9. November 2011 - Neue Rezension: Siegel der Nacht von Patricia Briggs</title>      
<description>Eigentlich wollten Mercy und Adam ganz heimlich heiraten, doch daraus wird nichts. Ihre Mutter und das Werwolfrudel bereiten den beiden eine Überraschungshochzeit und Mercy sieht sich inmitten aller ihrem Adam das Ja-Wort geben. Immerhin entfliehen sie der Party und brechen mit einem Wohnwagen in die Flitterwochen auf. Zwei Wochen ohne Rudel, ohne Autos zu reparieren...kann das gutgehen? Bald erfährt Mercy, dass Adam aus einem ganz bestimmten Grund auf den abgelegenen Campingplatz gefahren ist: das mächtige Feenwesen, genannt Jojo-Mädchen, hatte eine Vision, dass Adam und Mercy eine große Gefahr abwenden sollen. Dabei hat Mercy erstmal genug von lebensbedrohlichen Abenteuern. Zuallererst begegnet ihr auf dem Campingplatz erst einmal ein seltsamer Indianer-Geist, der ihrem Vater erschreckend ähnlich sieht. Doch wer ist Mercys Vater wirklich? Und was hat das alles mit den Morden zu tun, die in dieser Gegend am Fluss geschehen?. 
Wenn man sich ein fantasievolles, ruhiges und liebevoll recherchiertes Urban Fantasy Abenteuer gönnen will, dann greife man zur Mercy Thompson Serie. Auch in Siegel der Nacht begleiten wir die sympathische, bodenständige Heldin in eine toll ausgeschmückte Krimihandlung, die jeder Menge paranormaler Kreaturen einen Auftritt verschafft. 
Wenn man dann noch Gefallen an ethnologischen Hintergründen, indianischen Mythen und Legenden und dem gemächlichen Erzähltempo hat, dann ist Patricia Briggs' Reihe perfekt. Es beginnt fast schon zu gediegen: Mercy und Adam heiraten und fahren in die Flitterwochen. Dort werden sie natürlich in einen Kriminalfall verwickelt, der Mercys volle Aufmerksamkeit fordert. Ein Extra ist die Geschichte um Mercys Vergangenheit und die seltsame Suche nach ihrem Vater. Da alles in der Ich-Perspektive abläuft, fühlt man sich der Protagonistin relativ nah und ich bewundere ihren ruhigen, überlegten Scharfsinn und ihre völlig geregelten Emotionen. Ganz selten verliert Mercy die Kontrolle, sie kann sich extrem gut konzentrieren und behält selbst in lebensgefährlichen Situationen eine fast schon irreale Übersicht. Auch wenn ihre Beziehung zu Adam ab und zu von Stimmungsschwankungen heimgesucht wird, kann Mercy sich darin immer wieder fallen lassen und man hat das ganze Buch über eine wunderbare stabile Liebesgeschichte. Manche mögen sagen (zu Recht), dass jetzt, wo Mercy und Adam geheiratet haben und alles sozusagen geklärt ist, ein großer Teil der romantischen Spannung wegfällt. Nicht ohne Grund gibt es fast nur Romane über den Weg dahin, zu einer festen Beziehung und kaum Bücher über bereits lange verheiratete Paare. Aber muss das zwangsweise langweilig sein? Ich fand die Kommunikation zwischen Mercy und Adam jedenfalls interessant, prickelnd und unterhaltsam. Es passiert so viel in dieser Beziehung auch ohne extreme Emotionen und krasse Dialoge (oder Liebesszenen). Hier hält sich die Autorin dezent zurück und konzentriert sich hauptsächlich auf die Krimihandlung. 
Auch wenn ich froh bin, dass das deutsche Cover relativ nah am Original ist, ist die Titelvergabe doch irreführend: ein Siegel der "Nacht" gibt es hier nicht. Vielmehr ein Siegel des "Flusses". Was das Original "River marked" ja auch rüberbringt. Warum kann man nicht Siegel des Flusses sagen? Ist das für einen UF-Roman nicht düster genug? Ich weiß es nicht. Ein großer Teil des Buches jedoch handelt von Legenden um ein Flussmonster, das mich sehr an Nessie erinnert hat oder an eine böse Version des Drachen Haku aus dem japanischen Anime Chihiros Reise. Mir haben die ausgedehnten Passagen über die alten indianischen Legenden gut gefallen, und ich mochte auch die verschrobenen Geister der Gestaltwandler, die hier auftauchen. Wie immer gelingt es der Autorin, das lange recht langsam gehaltene Tempo gegen Ende zu steigern und es gibt einen spannenden Showdown. Grandios finde ich nach wie vor Adam, der zwischen seinem Beschützerinstinkt und dem Willen, Mercy ihre Freiheit zu lassen, hin und hergerissen ist.
Insgesamt ist dieser Teil natürlich für Fans der Reihe ein Muss, alle anderen beginnen lieber bei Teil 1. Und wer mehr Action will oder gar eine kühle Kick-Ass Heldin - oder vielleicht sogar mehr Sexszenen - ist bei Mercy Thompson auch nicht an der richtigen Adresse. Warum gebe ich keine TOP Wertung? Hmm...vielleicht war dieser Teil nicht ganz so mitreißend wie die anderen zuvor. Nichtsdestotrotz bleibe ich Mercy treu.
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<link>http://www.world-of-armitage.de/mercysiegeldernacht.php</link>      
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<title>4. November 2011 </title>      
<description>Letzter Aufruf an den Gewinner!</description>      
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<title>2. November 2011 </title>      
<description>Und mal wieder ein Beitrag zum Thema: Verlage, von denen ich noch nie etwas gehört habe mit UF/RF im Programm</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>1. November 2011 </title>      
<description>Titel des Sieben Verlags für Frühjahr 2012 </description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>1. November 2011 - Neue Rezension: Nacht der Schatten von Laurell K. Hamilton</title>      
<description>Da Anita währendeines Kampfes von einem ihrer eigenen Leoparden schwer verletzt wurde, schwebt sie jetzt in der Gefahr, selbst zum Leoparden zu werden. Voller Wut, dass Anita ihm somit vielleicht entrissen wurde, nimmt Richard den Schuldigen gefangen und will ihn exekutieren lassen. Denn wenn Anita ein Leopard wird, kann sie nicht mehr die Lupa des Werwolfrudels sein. Doch Anita will ihren Leoparden um jeden Preis zurück erobern, und sei es, dass sie sich Richard und den Werwölfen in einer Prüfung stellen muss. Gleichzeitig werden sämtliche Gestaltwandler der Stadt immer noch von einem unbekannten Entführer bedroht, der verängstigte Gestaltwandler aller Art veranlasst, Anita um Hilfe zu bitten. Mitten in ihrer Sorge ob ihrer eigenen möglichen Verwandlung und der Dreiecksliebesgeschichte zwischen ihr, Jean-Claude und Richard, muss sich Anita jetzt auch der Tatsache stellen, dass sie mit Micah, dem Anführer eines anderen Leopardenrudels, einen Seelenverwandten gefunden hat. 
Nacht der Schatten setzt nahtlos an den Ereignissen von Jägerin des Zwielichts an, es fängt sogar nicht einmal mehr neu mit Kapitel eins an. Völlig ausgeschlossen, dass Neueinsteiger hier an dieser Stelle irgendetwas von der Hintergrundgeschichte verstehen. Für alle, die der Serie chronologisch folgen, gibt es hier den zweiten Teil von "Narcissus in Chains", in dem Anita sich einmal mehr zum Retter aller aufschwingt. Grundsätzlich bietet diese Hälfte mehr Action und weniger Erotikszenen, leidet aber auch unter einer flatterhaften und fremdgesteuerten Anita.
Was hat mir gefallen?
Es gibt wieder eine große Anzahl an unterschiedlichsten paranormalen Kreaturen, die schillernd und anschaulich beschrieben sind. Extreme Abartigkeiten und blutige Details blitzen immer mal wieder hervor, haben aber auch teilweise ihren Reiz. Gut fand ich die Gruppendynamik innerhalb Anitas Leopardenrudels und all die kleinen Gestaltwandlertypischen Eigenheiten, die die Autorin ständig beschreibt. Die Kampfszenen haben Nacht der Schatten auch keinesfalls geschadet und Anita war insgesamt nicht ganz so sexlastig wie vorher. Der Leoparden Nimir-Raj Micah ist eine interessante Person, deren androgyne, metrosexuelle Art zwar nicht mein Ding ist, doch er kann durch charismatisches Auftreten punkten. All diese Punkte hätten diesen Teil sogar zu einer GUT Wertung bringen können...
Aber: 
Die Auflösung der Konfliktsituation zwischen Richard und Anita hat mir überhaupt nicht gefallen. Eine enttäuschende Wendung, die sich anfühlt, als würde Laurell Hamilton ihren gehegten Charakter Richard wie Müll wegschmeißen. Ich konnte auch Anitas Einstellung zu Richard überhaupt nicht mehr nachvollziehen, da sie fast schon schizoid von Minute zu Minute wechselt. Mal liebt sie ihn, dann verachtet sie ihn wieder, dann tut er ihr leid, dann will sie ihn töten etc etc. Zwar bezeichnet sich Anita selbst mehrfach als soziopathisch, doch für mein eigenes Lesevergnügen hat das gar nichts beigetragen. 
Die "Ardeur", das unkontrollierte Verlangen, das Anita regelmäßig überkommt, weil sie Jean-Claudes "Leiden" übernommen hat, ist in meinen Augen eine armselige Begründung der Autorin, Seiten mit Orgienhaften Sexszenen zu füllen, deren Lieblosigkeit der Sympathie mit den Charakteren nachhaltig schadet. Zwar dosiert sie diese Szenen in Nacht der Schatten etwas, postiert Anita aber wieder als sexuellen Spielball zwischen Micah, Jean-Claude, Asher, Nathananel und weiteren. Und schließlich komme ich manchmal wirklich nicht mit diesen Gefühl zurecht, dass man den Eindruck hat, die Autorin will ihren Figuren im Roman WIRKLICH weh tun. Die Folterszenen sind dermaßen genüsslich ausgeschlachtet (üble Formulierung ich weiß), dass man Anita das Grauen darüber nicht so recht abnehmen mag, denn im Hintergrund kam es mir immer so vor, als hätte Frau Hamilton zu viel Spaß daran. 
Ab dem letzten Drittel des Buches kam dann so ein bisschen Wehmut bei mir auf, schließlich habe ich Anita jetzt ein paar Jahre lang verfolgt und die ersten Teile waren richtige Kracher. Was soll nur aus ihr werden? Wohin geht der Weg? Hierzu ein Zitat der Autorin aus einem Interview mit Dionne Charlet, New Orleans Literature Examiner vom 04.10.2011 (gefunden auf der Homepage der Autorin): (...)I would have bet good money that she would never date Jean-Claude, let alone be living with him. I might have bet that she would be happily married to Richard Zeeman, our local Ulfric, wolf king and junior high science teacher, but that so hasn't worked as I planned. I didn't know the character of Micah Callahan even existed in the form that he insisted on being written, and had no idea how important he would be to Anita. Nathaniel Graison was the one that Anita and I fought the longest against loving, and now he totally has her heart. I never foresaw that Anita would have a U. S. Marshal's badge and be a ‘real’ law officer. I never planned on Edward, assassin to the monsters, would be a major guest star in the series, and one of Anita's closest friends. I guess, what I'm saying is that when I've been this surprised by my own characters and world, all bets are off, I have little idea of what will happen to Anita next. I've been wrong too often to hazard a guess anymore.” 
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<link>http://www.world-of-armitage.de/anitanachtderschatten.php</link>      
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<title>31. Oktober 2011 </title>      
<description>Neu im November im Original </description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>25. Oktober 2011 - Neue Rezension: Jägerin des Zwielichts von Laurell K. Hamilton</title>      
<description>Nachdem Göttin der Dunkelheitund Herrscher der Finsternis die reinsten, kaltblütigen Thriller sind, wechselt Laurell K. Hamilton in Jägerin des Zwielichts wieder zu der sexuell "aufgeladenen" Anita, zu einer fast willenlosen, zwischen verschiedenen Gelüsten umhertaumelnden Heldin. Es ist ein wenig Zeit vergangen, seit der letzten Episode, und man meint, Anita hätte sich durch den Abstand zu Jean-Claude und Richard etwas abgekühlt. Die Geschichte beginnt auch mit einer typischen Anita Blake Situation: jemand, der ihr nahe steht wird entführt und Anita setzt sofort alles daran, zur Hilfe zu eilen. Was eine actionreiche Urban Fantasy Story hätte werden können, wird mit jeder Seite mehr ein skurriles BDSM Sex-Abenteuer mit unzähligen komplexen Beziehungskisten und verworrenen Anziehungskräften. Ich finde es teilweise so schade, denn ich mag den Schreibstil der Autorin nach wie vor sehr!
Sie ist immer noch fähig, bissigen Humor zu entwickeln, amüsant und kurzweilig zu schreiben, ihren Figuren Leben einzuhauchen. Ich mag ihre Fantasie, ihren tollen Einfallsreichtum und ihre animalischen Anwandlungen. Die Story in Jägerin des Zwielichts ist auch an sich nicht verkehrt (wenn man sie zwischen all den Sexszene überhaupt erkennen kann): Anita wird während der Rettung ihres Leoparden gebissen und bangt nun um ihre Menschlichkeit. Zwischen all dem Chaos gibt es noch Jean-Claude und Richard, die beide auf ihre unterschiedliche Art und Weise nicht die Finger von Anita lassen können. 

Leider verwandelt Laurell K. Hamilton diesen guten Stoff zusehends in ein versextes Zerrbild und lässt ihre Hauptfigur auf eine Art "verlottern", die mir überhaupt nicht gefällt. Klar gerät Anita durch ihre außergewöhnliche Macht und ihr gutes Aussehen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, aber JEDER in diesem Roman ist irgendwie scharf auf sie und das Schlimme daran ist, JEDER kommt auch zum Zuge. Anitas Promiskuität, und sei sie auch noch so durch Beeinflussung hervorgerufen, ist in meinen Augen eine Herabsetzung ihres Charakters auf ein billiges Niveau. Ich will jetzt nicht nuttig oder so benutzen, aber an manchen Stellen habe ich mich wirklich gefragt, wo denn jetzt bitte die klar denkende, willensstarke und konservative Anita geblieben ist. 

Wie bereits schon angedeutet, ist der immer beharrlichere Hang der Autorin zu BDSM nicht mehr wegzureden. Ihre männlichen Gestalten werden immer androgyner, immer düsterer, blutlüsterner. Es werden Lack und Latex getragen, Leute werden gefesselt, gefoltert, gebissen, vergewaltigt. Und Anita selbst ist auch dabei bzw. macht mit. Es gibt mehrere Dinge, die ich mittlerweile an ihr abstoßend finde, u.a. der Hunger nach Fleisch. Sie hat das Bedürfnis, ihre Sexpartner zu beißen, ihr Blut zu trinken und ihr Fleisch zu FRESSEN. Wenn der Charakter Anita Blake schon immer so gewesen wäre, nun gut. Aber wer sie seit dem ersten Teil kennt wird denken: was für eine abartige Anita ist das denn?! 
Nun, bleibt zu sagen, dass ich immer noch ein Fan von Jean-Claude und auch von Richard bin, dass mich Anitas Schicksal weiterhin interessiert, aber dass sie in meinen Augen jegliche Autorität verloren hat. Sie ist nicht länger eine Urban Fantasy Heldin auf dem Niveau von Kate Daniels, Mercy Thompson oder Rachel Morgan. Sie ist ein versexter Spielball in einer blutigen Massenorgie, eine fahrige, willenlose Puppe in einem Erotik-Trash-Thriller, die von einem Abglanz lebt, der bald verblichen sein wird. Ich bewerte das Buch als durchschnittlich teils aus sentimentalen Gründen, teils weil es meine sensationsgeile Seite befriedigt *ähem*. 

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<title>20. Oktober 2011 - Kleine Erinnerung an den Gewinner vom 15. Oktober.. </title>      
<description>und: Auf dem Streifzug durchs Netz auf der Suche nach neuen Covern gefunden..
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<title>18. Oktober 2011 - Meine Lieblingshelden aus Urban Fantasy und Romantasy</title>      
<description>Bones
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<title>17. Oktober 2011 - Neue Rezension: Fesseln der Erinnerung von Nalini Singh</title>      
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In der Welt der Medialen zeichnet sich ein Konflikt ab: militante Splittergruppen wehren sich gegen eine Vermischung der Medialenrasse mit Menschen und Gestaltwandlern. Der ohnehin uneinige Medialenrat findet sich einer schwer einzuschätzenden Bedrohung gegenüber und Ratsfrau Nikita Duncan muss bereits erste Opfer in der Reihe ihrer Mitarbeiter beklagen. Für die Ermittlungen engagiert sie den fähigen Polizisten Max Shannon, der aufgrund seiner natürlichen Schilde immun gegen die Gedankenkontroller der Medialen ist. An seiner Seite soll die J-Mediale Sohia Russo agieren, die auf Verhöre von Schwerverbrechern spezialisiert ist. Durch ihre Fähigkeit, die Gedanken anderer durchsuchen zu können, werden ihre Dienste vor Gericht regelmäßig benötigt.
Zum ersten Mal begegnen sich Max und Sophia beim Verhör des Serientäters Bonners, der des vielfachen Mordes an jungen Frauen angeklagt ist. Max hatte Jahre geopfert, um diesen gerissenen Mörder zu fassen und Sophia soll ihm nun die Orte der Leichen entlocken. Max ist sofort fasziniert von Sophia, denn sie ist zwar eine kühle Mediale, scheint aber nicht ganz so abgeschottet zu sein wie die anderen. Ihr vernarbtes Gesicht zeugt von einer schweren Vergangenheit und auch Max hatte keine einfache Kindheit. Als sie einander kennenlernen merkt Sophia, dass sie sich der Anziehungskraft des charismatischen Polizisten nicht entziehen kann, doch ihre Konditionierung ist ohnehin in Gefahr...     

Fesseln der Erinnerung ist ein ergreifender, intensiver Liebesroman für alle und eine wertvolle Fortsetzung für Fans und Kenner der Serie. Wenn ich ein Buch von Nalini Singh aufschlage, weiß ich, ich bekomme einen einwandfreien sprachlichen Stil, facettenreiche Charaktere und  
heiße Liebesszenen. Drumherum geht es mit der Geschichte der Medialen und Gestaltwandler weiter und es werden immer wieder kurze Episoden aus der Sicht der Ratsherrin oder anderen Schlüsselfiguren eingeflochten. Für Neueinsteiger mag das verwirrend sein, für alle, die seit dem ersten Teil dabei sind, eröffnen sich mit diesen Szenen immer mehr Informationen über die politischen Feinheiten in Nalini Singhs komplexer Welt. 
Wie immer steht aber auch hier die Liebesgeschichte im Vordergrund. Max und Sophia sind ein harmonisches Paar und durch die Unterschiede zwischen Mensch und Medialer ergeben sich reizvolle Situationen. Max ist trotz seiner ultimativen Hartnäckigkeit eine sensible Person und legt ganz früh schon seinen Beschützerinstinkt gegenüber Sophia an den Tag. Ich mochte ihn vom ersten Augenblick an und er hat mich zu keinem Zeitpunkt enttäuscht. Eine beeindruckende Gradlinigkeit und nicht zuletzt verführerische Qualitäten machen ihn so besonders. Sophia ist zuerst natürlich zurückhaltend, ist sie doch im Medialnet und der Konditionierung gefangen. Ihre Zerbrechlichkeit wird aber vom Beginn an deutlich und verschlimmert sich zusehends. Sie ist zwar auch eine Kämpfernatur, hat aber selbst zu viele Probleme mit ihrer Konditionierung, als dass sie zu dominant auftreten könnte. Zusammen geben sie einen reizvollen Kontrast und Nalini Singh führt sie durch viele Höhen und Tiefen um letztendlich doch das Verlangen siegen zu lassen. 
In gewohnter Perfektion integriert sie subtile Erotik in jede Szene und man kann es als Leser bald nicht mehr aushalten und wünscht sich nichts mehr, als dass Max und Sophia sich endlich bekommen. Dabei wird stets ein hohes Niveau gehalten und Abwechslung geboten, es gibt keine 08/15 Liebesszenen mit wiederholtem Vokabular oder gar Sex auf den ersten 200 Seiten.
Insgesamt habe ich Fesseln der Erinnerung in rasender Geschwindigkeit durchgelesen und war wieder begeistert von der Intensität der dargestellten Emotionen und der ergreifenden Dramatik. Warum dann keine Top-Bewertung? Ehrlich gesagt, haben mir die Gestaltwandler gefehlt. Da es hier um eine reine Mensch-Medialen Verbindung geht, kommen die geliebten Leoparden und Wölfe ein wenig zu kurz. Die Welt der Medialen ist ohne Zweifel interessant und vielschichtig, aber eben auch sehr wissenschaftlich, analytisch und geplant. Sophia ist nicht so strukturiert, dass der Geschichte jeglicher Pep fehlen würde - es gibt ja auch Max - aber es fehlt das Feuer und das Animalische der Gestaltwandler. Max kann es eben nicht mit Lucas oder Clay aufnehmen. Also hat mir das Buch im Endeffekt nur den Mund wässrig gemacht auf Hawke und Siennas Geschichte. 

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<link>http://www.world-of-armitage.de/psifesselndererinnerung.php</link>      
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<title>15. Oktober 2011</title>      
<description>Gewinner!
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<title>11. Oktober 2011</title>      
<description><b>Neue Rezension: </b>
<a class="overview" href="jesshainessiewollendeinblut.php">The Others: Sie wollen dein Blut</a> von Jess Haines</description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de/jesshainessiewollendeinblut.php</link>      
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<title>8. Oktober 2011</title>      
<description>Da ich meine Seite ja in keinem standardmäßigen Blogformat betreibe (wie z.B. Wordpress) und auch kein Content Management System habe, bleiben mir viele Möglichkeiten, die das Web heute so bietet, eher verschlossen. Das ist halt der Nachteil, wenn man alles von Hand programmiert... Was mich aber wirklich in letzter Zeit interessiert (und auch fasziniert) hat, sind Feeds. Und deshalb habe ich mir jetzt ein eigenes kleines <b>Feed Programm für meine Seite</b> programmiert.

<a class="overview" href="worldofarmitage.xml">World of Armitage RSS Feed</a>
Hinter diesem Link verbirgt sich der Newsfeed zu meiner Seite, den ihr auch abonnieren könnt. Hier poste ich auch immer meine neuesten Beiträge (allerdings natürlich ohne das gewohnte Format und Design der Seite, einfach nur Text und Bilder). Viel Spaß damit! 

LG
Armitage </description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de</link>      
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<title>6. Oktober 2011</title>      
<description><b>Neue Rezension: </b>
<a class="overview" href="skinwalkerfeindesland.php">Skinwalker Feindesland</a> von Faith Hunter </description>      
<link>http://www.world-of-armitage.de/skinwalkerfeindesland.php</link>      
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