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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
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Geheimnisse der Nacht von Maggie Shayne erscheint auf Deutsch im August 2010 von Mira Taschenbuch im Cora Verlag 320 Seiten, Taschenbuchformat Preis EUR 8,95 ISBN-13: 9783899417463 ISBN-10: 3899417461 übersetzt von Justine Kapellner |
Leseprobe
Wir Kinder
hätten schlafen sollen … Doch wir erwachten, wie auf einen stummen Lockruf hin.
Wir krochen in die Eingänge unserer Zelte und Wagen, wie Motten angezogen von
den züngelnden Flammen des Lagerfeuers und von den düsteren, springenden
Schatten, der fremden Frau, die dort tanzte. Keine Musik war zu hören. Ich
wusste, es gab keine, aber es schien mir doch, als füllte eine Melodie meinen
Kopf, als ich um die gemalte Zeltklappe spähte und ihr zusah. Sie drehte sich,
ihre Tücher wirbelten ihr wie Geister hinterher, und ihr Haar, schwarz wie die
Nacht, schien im Schein des Feuers blau zu leuchten. Sie wand und drehte sich
und sprang im Kreis. Dann jedoch blieb sie ganz ruhig stehen, und ihre Augen,
die wie leuchtende Kohlestücke waren, vertieften sich genau in meine. Ihre blutroten
Lippen verzogen sich zu einem furchtbaren Lächeln, und sie lockte mich mit einem
Finger. Ich versuchte zu schlucken, aber der Klumpen aus kalter Angst in meiner
Kehle ließ es nicht zu. Ich leckte mir die Lippen, warf dann einen Blick zur
Seite, auf die Zelte und die bemalten Wagen meiner Sippe, und sah die anderen
Kinder unserer Bande, die nach ihr spähten, genau wie ich es tat. Einige meiner
Vettern waren älter als ich, andere jünger. Die meisten sahen mir sehr ähnlich.
Ihre olivenfarbene Haut war glatt, die Augen sehr rund und groß, und zu dicht
von Wimpern umrahmt für Jungen, wenn sie auch bei den kleinen Mädchen schöner
als alles andere aussahen. Ihre Haare waren ungeschnitten, wie meine, doch sie
waren sauber und rabenschwarz. Wir waren alle Zigeuner und stolz darauf. Die
tanzende Frau … auch sie war eine Zigeunerin. Ich wusste es auf den ersten
Blick. Sie gehörte zu uns. Und sie lockte mich immer noch mit ihrem Finger. Dimitri,
der drei Jähre älter als ich war, sah mich von oben herab an und flüsterte: "Geh
zu ihr. Oder traust du dich nicht?" Nur um zu beweisen, dass ich mutiger
war als er, richtete ich mich auf und trat aus dem Zelt meiner Mutter. Meine
bloßen Füße bewegten sich mit jedem zögerlichen Schritt nur wenige Zentimeter
auf dem kühlen Erdboden vorwärts. Als ich mich vorwagte, begannen auch die anderen,
von meiner Kühnheit selbst ermutigt, hervorzutreten. Wir sammelten uns langsam
um die schöne Fremde, wie Sünder, die sich um die Füße einer Göttin scharten,
um sie anzubeten. Und während wir das taten, wurde ihr Lächeln immer breiter.
Sie lockte uns näher, hatte dabei einen Finger auf ihre Lippen gelegt, und dann
setzte sie sich auf einen Baumstamm in der Nähe des Lagerfeuers. "Wer ist
sie?", flüsterte ich Dimitri zu, denn auch er hatte sich uns jetzt angeschlossen,
beschämt, schien es mir, nicht von Anfang an unser Anführer gewesen zu sein. "Trottel,
weißt du denn gar nichts? Sie ist unsere Tante." Er schüttelte verständnislos
den Kopf und wendete seinen hingerissenen Blick dann wieder der Frau zu. |
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| Romantic Fantasy | |||
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Die Tagebücher eines Vampirs! Drehbuchautorin Morgan De Silva kann kaum glauben,
was für ein Schatz ihr da zufällig in die Finger gefallen ist. Fasziniert
beschließt sie, Dantes geheimnisvolles Leben zu verfilmen. Ein gefährliches
Vorhaben: Ehe Morgan sich versieht, wird sie immer tiefer hineingezogen in
Dantes dunkle, verführerische Welt. Bald träumt sie jede Nacht von ihm.
Sinnliche Fantasien, so real, dass sie seine Bissspuren am Hals sieht und fühlt,
wie das Blut aus ihr herausströmt. Als hätte sie sich Dante tatsächlich
hingegeben ... |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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