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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
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Die Nacht des Satyrs von Elizabeth Amber erscheint auf Deutsch im Mai 2010 im Droemer/Knaur Verlag 400 Seiten, Taschenbuchformat Preis EUR 7,95 ISBN-13: 9783426506967 ISBN-10: 3426506963 Übersetzt von Sabine Schilasky |
Leseprobe |
Schund |
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| Erotic Fantasy | |||
| Nachdem der erste der
drei Satyr Brüder seine Gefährtin gefunden hat, ist Raine nun
als zweiter an der Reihe. Er versucht im Venedig des Jahres 1823 sein
Glück, obwohl sich er eigentlich gar nicht mehr auf eine Frau
einlassen will. Seine Ehe scheiterte, als seine damalige Frau in der
Vollmondnacht erkannte, was Raine wirklich war. Doch als er
zufällig in eine "wissenschaftliche" Vorführung gelangt,
deren Hauptperson die junge Jordan ist, wird Raines Interesse
nachhaltig geweckt. Seit sie denken kann, ist Jordan aufgrund ihrer
Andersartigkeit zu einem Leben mit Lügen und Geheimnissen
gezwungen. Der Grund: sie hat sowohl weibliche als auch männliche
Geschlechtsmerkmale. Sie selbst fühlt sich als Frau, doch ihre
geldhungrige Mutter zwang sie zeitlebens sich als Mann auszugeben um an
das Erbe zu gelangen. Als Jordan Raine zum ersten Mal begegnet, ist sie
fasziniert von dem attraktiven, souveränen Mann. Zuerst kann sie
sich nicht vorstellen, dass so jemand Interesse an ihr haben
könnte. Doch Raine kann seinem Verlangen nicht widerstehen und es
kann sogar sein, dass Jordan diejenige ist, in deren Adern Feenblut
fließt - seine wahre Gefährtin. Es ist wirklich noch nie vorgekommen, dass ich es nicht geschafft habe, ein Buch zu Ende zu lesen. Bei Die Nacht des Satyrs habe ich mich nur bis Seite 150 gequält, danach musste ich angewidert aufgeben. Leider kann ich kein gutes Haar an diesem Roman lassen: die Story ist mehr als billig und vorhersehbar, die Charaktere verhalten sich stereotyp, unlogisch und total hölzern. Der Schreibstil ist unteres Liebesromanniveau ohne jegliche lesenswerten Wendungen. Der Hauptgrund jedoch, warum ich einfach nicht weiterlesen konnte, war die Abartigkeit der sogenannten erotischen Szenen, die für mich überhaupt nicht anregend sondern eher abstoßend und geschmacklos daherkamen. Wenn ich gewusst hätte, dass Jordan ein Zwitter ist, ausgestattet mit einem Penis und einer Vagina hätte ich mir das Buch wahrscheinlich überhaupt nicht gekauft. Ist einfach nicht mein Geschmack, es kann ja wirklich sein, dass es Leser gibt, die solch eine Konstellation anregend finden. Wenn man bedenkt, dass Raine in der Vollmondnacht noch ein zusätzlicher Phallus wächst, kann man sich die unmöglichsten Kombinationen ausmalen... Hätte die Autorin sich jedoch ein bisschen Mühe gegeben, das ungewöhnliche Thema sensibel und gefühlvoll zu präsentieren, hätte ich wahrscheinlich trotzdem weitergelesen. Stattdessen trifft man gleich zu Beginn auf einen Syphiliskranken Priester der in einer dreckigen Seitengasse einen Bettler vergewaltigt und dann erwürgt. Nach der genauen Beschreibung seines ekelhaft eitrigen Geschlechtsteils, mit dem er den armen Mann peinigt, ist mir so was von der Appetit vergangen, da ging nichts mehr. Ein paar Seiten weiter haben Raine und Jordan ihren ersten Sex, so anonym und emotionslos, wie es nur sein kann. Natürlich ist sie die Auserwählte, natürlich nimmt er sie mit auf das Weingut der Satyrs und so weiter. Ab dem ersten Drittel ist die Geschichte komplett vorhersehbar. Und Jordans sämtliche Familienprobleme, die zu Beginn so dramatisiert werden, erstickt die Autorin ganz einfach mit dem plötzlichen Tod der Mutter. Die Nacht des Satyrs ist für mich eine lieblose, erotikfreie Aneinanderreihung von Klischees, die durch derbe Wortwahl und explizite Details irgendwie besonders aussehen soll. Eine Unterhaltung darüber, wie es denn möglich ist, seine gesamte Faust inklusive Knöchel in den Anus einer Frau zu schieben zählt bei mir jedoch nicht als Originalität, sondern eher als Abartigkeit untersten Niveaus. Damit ist die Serie für mich gestorben. Fazit Einfach nur schlecht. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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