Als Hope Mallory
neu in das FBI Dezernat versetzt wird, erkennt sie schnell, dass ihr neuer Partner, der Detective Gideo Raintree, ein exzellenter Ermittler ist. Es scheint, als würde er alle Fälle mühelos lösen, fast schon unheimlich schnell. Gideon ist überhaupt nicht begeistert, dass Hope seine neue Partnerin werden soll, arbeitet er aufgrund seiner außergewöhnlichen Gaben doch am liebsten alleine. Wie soll er ihr erklären, dass er Geister sehen kann und Macht über Blitze hat? Beide ermitteln gerade in einer grausamen Mordserie, wobei der Täter den Opfern Körperteile als "Souvenir" entnimmt. Beide ahnen nicht, dass die Täterin eine Ansara ist. Tabby hat es laut Cael Ansaras Befehl eigentlich auf Gideons Nichte Echo Raintree abgesehen, doch sie lechzt auch förmlich danach, Gideon selbst zu töten um seine Energie aufzunehmen. Währenddessen tut Gideon alles, um seine neue Partnerin zu vegraulen. Nicht dass er sie nicht anziehend findet, Hope ist eine wunderschöne Frau mit vielen Talenten. Doch er ist überzeugt, dass eine Beziehung mit ihr keine Zukunft haben kann, da sie nie über seine Andersartigkeit hinwegsehen könnte. Als er merkt, dass sie sich von Unfreundlichkeit nicht abschrecken lässt, schmiedet er einen anderen Plan: wenn er sie verführt und eine kurze Affäre mit ihr eingeht, wird sie sicher hinterher peinlich berührt das FBI- Dezernat wechseln. Doch Gideon rechnet nicht damit, dass Hope langsam aber sicher sein Herz erobert. Genausowenig allerdings kann er absehen, wie groß die Gefahr durch Tabby Ansara wird und dass er auch Hope in Gefahr bringt
Nachdem der erste
Teil "Aus dem Feuer geboren" ein ziemlicher Reinfall war, habe ich den Folgeband recht lange im Regal stehen lassen, bis ich ihn in die Hand genommen habe. Doch ich wurde positiv überrascht. Dem Mond versprochen ist ein angenehm zu lesender, leichter Liebesroman mit dezentem, paranormalen Einschlag. Durch die Krimi-Inhalte wurde es teilweise sogar recht spannend. Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen, teils etwas umgangssprachlich. Gideon ist ein typischer "tortured Hero", der den Glauben an die Liebe verloren hat und sein eigenes, einsames Ding durchzieht. Hope ist die typische "starke" Frau, die sich im Grunde ihres Herzens jedoch nach der Schulter zum Anlehnen sehnt. Somit wird hier also voll aus der Klischeetüte gegriffen. Natürlich ist die Handlung absolut vorhersehbar und die böse böse Tabby Ansara ist stellenweise nicht ganz ernst zu nehmen. Das ist ein bisschen so wie in einem Zeichentrickfilm, in dem der Bösewicht immer kurz vor dem Sieg steht, aber sich noch minutenlang selbst beweihräuchern oder gehässig lachen muss und in dieser Zeit rettet der Held dann die Erde. Aber das macht nichts, denn es hat trotzdem Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es ist lustig, wenn alle elektrischen Geräte in Gideons Nähe den Geist aufgeben und es ist schön romantisch, wenn die beiden am Strand das Wellenspiel bewundern. Überhaupt ist der Liebesgeschichte-Part echt schön, die Sexszenen sind zwar relativ häufig, aber nicht nervig. Und obwohl die Story so vor sich hinplätschert, ist das Buch auch kurz genug, damit es nicht langweilig wird. Insgesamt hat mich das nicht vom Hocker gerissen und wird auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aber für einen ruhigen Nachmittag ist es eine leichte Entspannung bei der man sich nicht viel konzentrieren muss.