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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Kelley Armstrong Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
dunkler, härter, schneller |
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Blut der Wölfin von Kelley Armstrong erscheint auf Deutsch im August 2009 im Droemer/Knaur Verlag 560 Seiten, Taschenbuchformat Preis EUR 8,95 ISBN: 3426503336 EAN: 9783426503331 Übersetzt von Christine Gaspard |
Leseprobe |
Schund mehr geht so lesenswert schlecht als recht |
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| Urban Fantasy - Thriller/Krimi | |||
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Elena ist schwanger. Unter den wachsamen und beschützenden Augen
ihres Partners Clay und dem Alpha Jeremy lebt sie abgeschieden auf Stonehaven -
und langweilt sich grässlich. Da kommt ihr der Anruf des Halbdämons Xavier gerade
recht, der von Elena einen Gefallen einfordert. Er möchte, dass sie den "From-Hell-Brief"
von Jack the Ripper von einem privaten Sammler stehlen und würden im Gegenzug den
Standort eines mörderischen Werwolf-Einzelgängers erhalten. Nachdem Elena all ihre
Überredungskünste aufgeboten hat um Clay und Jeremy zu überzeugen, dass so ein kleines
Abenteuer genau die richtige Abwechslung wäre, fahren alle drei nach Toronto,
wo der Brief zu finden ist. Der Einbruch an sich verläuft unspektakulär und
Elena ist fast schon enttäuscht, dass alles so reibungslos läuft. Doch dann,
als sie den Brief neugierig öffnen, passiert es: Durch Zufall fällt ein Tropfen
von Elenas Blut auf das alte Papier und in der ruhigen Straße, in der sich die drei
zu dem Zeitpunkt aufhalten, brennt mit einem Knall die Stromleitung durch. Bald
merken sie, dass etwas Ungewöhnliches geschehen sein muss, denn Menschen verschwinden
bzw. es kommt zu gewaltsamen Übergriffen. Auch scheint die Stadt plötzlich von
Krankheiten wie Typhus und Cholera befallen zu werden. Als Elena merkt, dass sie
zum Angriffsziel von zwei Zombies geworden ist, ist aus dem kleinen Abenteuer ein
gefährlicher Fall geworden. Trotz ihrer Schwangerschaft ist sie fest
entschlossen, diese seltsamen Ereignisse zu erforschen. Mithilfe der Vampirin Zoe
und der Nekromantin Jaime finden sie heraus, dass sie irgendwie ein Portal ins viktorianische
England geöffnet haben, durch das die Zombies ins heutige Toronto kamen. Doch
es muss noch etwas oder jemand mitgekommen sein, der einerseits die Zombies
befehligt und andererseits ein kriminelles Ziel verfolgt. Blut der Wölfin ist ein grundsolider und anspruchsvoller Krimi mit gut dosiertem und einfallsreichem Paranormalen Einschlag. Kim Harrisons Schreibstil ist flüssig, ausgefeilt und abwechslungsreich mit einem feinen Sinn für Situationskomik. Die Geschichte lebt von den Charakteren, die sie durchleben, vor allem von Elena und Clay. Die beiden geben ein wunderbares Paar ab und es ist herrlich zu lesen, wie sie die neue Situation der Schwangerschaft meistern. Und Clay... Clay ist ein Traum. Wenn ich die Wahl hätte, einen Vampir und einen Werwolf auszuwählen, würde ich Bones und Clay nehmen :-) Aber auch alle anderen Figuren sind sympathisch und trotz der Tatsache, dass sie aus vorigen Bänden bekannt sind, nicht langweilig. Jaime ist immer für einen Lacher gut und Jeremy beeindruckt durch Lässigkeit und Stärke. Trotz der spannenden Krimihandlung nimmt sich die Autorin immer noch ein paar Zeilen Zeit, um ihre Charaktere in Alltagssituationen zu zeigen, wie sie im Restaurant essen, wie sie schlafen, wie sie sich necken. Das schafft so eine familiäre, warme Atmosphäre und bringt dem Leser die Figuren sehr nahe. Dann kann man auch richtig mitfiebern, als es nach einer etwas längeren Anlaufphase richtig spannend wird. Was anfangs nach einer harmlosen kleinen Angelegenheit aussieht, entwickelt sich zu einem gefährlichen und verzwickten Auftrag, der Elenas ganze Kraft kostet. Wegen ihrer Schwangerschaft kann sie nicht ganz so aktiv sein wie sie möchte, und Clay lässt sie nicht aus den Augen nachdem klar ist, dass sie das vorrangige Ziel der Angriffe ist. Zum Schluss kann man den Roman absolut nicht mehr aus der Hand legen und staunt immer wieder über das Talent der Autorin, mit wenigen Handgriffen eine packende Situation zu erschaffen. Was mir auch positiv aufgefallen ist, ist die Sorgfalt, mit der die Autorin den Jack the Ripper Fall recherchiert (ich habe aus Interesse deshalb selbst im Internet darüber gelesen) und diesen interessanten, historischen Kriminalfall in ihre Paranormale Geschichte verpackt hat. Wer einen Liebesroman lesen will, ist hier falsch, denn Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Krimiseite. Doch für alle Leserinnen von Nacht der Wölfin und Rückkehr der Wölfin ist dieser Teil hier Pflicht und wenn es nur wegen Clay ist... Fazit Sehr gut und wohlüberlegt inszenierter Krimi mit einer tollen, ausgereiften Heldin und viel Charme. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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