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Weitere Titel der Serie
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Wolfspfade von Lori Handeland erscheint auf Deutsch im Juli 2010 im Egmont Lyx Verlag 368 Seiten, Taschenbuchformat Preis: EUR 9,95 ISBN-10: 3802582624 ISBN-13: 978-3802582622 Übersetzt von Patricia Woitynek |
Leseprobe
Alles war
in Ordnung, bis dieses Foto in meinem Briefkasten auftauchte. Eigentlich stimmt
das nicht. Nichts war mehr in Ordnung, seit meine Schwester sich in Luft
aufgelöst hatte. Offenbar konnten Menschen so vollständig verschwinden, dass
man keine Spur mehr von ihnen fand. Ist das hier nicht Amerika? Das Land der
großen Freiheit, die Heimat der Überwa- chungskameras? Der Große Bruder
beobachtet einen öfter als man vermutet. Unglücklicherweise hatte er gerade bei
der Arbeit gepennt, als Katie sich unentschuldigt abgesetzt hatte. Drei Jahre
lang war trotz all der Bilder, die ich an Laternenpfähle oder Ladenfenster
geklebt und auf sämtlichen Internetseiten über vermiss- te Personen eingestellt
hatte, nicht der leiseste Hinweis auf sie aufgetaucht. Irgendwann war ich in
mein Büro gegangen, hatte angefangen, meinen Stapel Post durchzusehen, dabei
einen braunen Din-A4-Umschlag geöffnet – und voilà! Da war sie, abgelichtet vor
einem Gebäude mit Namen Rising Moon. Es hatte mich keine drei Minuten
gekostet zu eruieren, dass es sich dabei um einen Jazzclub in New Orleans
handelte. Ich stopfte ein paar Klamotten sowie meine Zahnbürste in einen Rucksack
und nahm den nächsten Flieger. Ein paar Stunden später stand ich auf einer
Straße namens Frenchmen, lauschte den Jazzrhythmen, die aus einer offenen Tür
wummerten, und staunte darüber, wie es Mitte Februar so verdammt heiß sein
konnte. Als ich in Philadelphia an Bord gegangen war, waren fette Schneeflocken
vom Himmel gestoben. Ich war noch nie in New Orleans gewesen, hatte nie den Drang
verspürt. Ich war kein feierwütiger Typ; ich würde nicht hierher passen.
Allerdings hatte ich auch nicht vor zu bleiben. Ich hatte vor, Katie
aufzuspüren, und dann nichts wie weg. Ich zwang mich, durch die Tür zu treten
und den Rauch, den Lärm und die vielen Menschen einfach zu ignorieren. Das Innere
war schäbig und eng, kein Vergleich zu den großen, luftigen Gaststätten zu
Hause, in denen es massenhaft Tische und reichlich Platz für Billard, Dart und
anderen Zeitvertreib gab. Im Rising Moon drehte sich alles um die Musik.
Ich habe keine Ahnung von Jazz. Gebt mir Aerosmith, ein bisschen Guns N’Roses,
an einem echt harten Tag meinetwegen sogar Ozzie. Aber Jazz? Sein Zauber hatte
sich mir nie erschlossen. Ein Blick auf den Saxophonisten in der Nähe des
Eingangsbereichs genügte, um mich das mit dem Zauber noch mal überdenken zu
lassen. Der Mann war groß und schlank, und alles an ihm – seine Haare, seine
Kleidung, selbst die Brille, die seine Augen verdeckte – war dunkel. Ich spähte
zur Decke. Nicht ein einziger Strahler weit und breit. „Eigenartig“, murmelte
ich und erntete damit ein paar missbilligende Blicke seitens der Zuhörer, die
den Mann von allen Seiten umringten. Es gab keine Bühne. Er stand einfach in
einer Ecke und spielte. Das Mikrofon, das Klavier und das unbesetzte Schlagzeug
ließen mich zu dem Schluss kommen, dass tatsächlich die Ecke die Bühne war. |
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| Urban Fantasy - Krimi/Thriller | |||
| Seit ihre Schwester
Katie spurlos verschwunden ist, befindet sich die Privatdetektivin Anne
Lockheart auf der Suche nach ihr. Da stößt sie endlich auf einen entscheidenden
Hinweis, der sie zu einem Jazzclub im French Quarter von New Orleans führt.
Dessen Besitzer ist der attraktive John Rodolfo – ein begnadeter Musiker, der
etwas tief in Annes Seele anrührt. Doch sein regelmäßiges nächtliches
Verschwinden weckt schon bald ihr Misstrauen. Allerdings ist es nicht so
einfach, Johns Geheimnis zu lüften. Weitaus einfacher dagegen, seinem
verführerischen Charme zu erliegen ... |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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