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Ruf des Mondes

Bann des Blutes

Spur der Nacht

Zeit der Jäger

Zeichen des Silbers

Siegel der Nacht



Originaltitel





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Patricia Briggs





Ruf des Mondes

von Patricia Briggs



erscheint auf Deutsch im November 2007 im Heyne Verlag
386 Seiten, Taschenbuchformat



Preis: EUR 7,95

ISBN:9783453523739
Übersetzt von Regina Winter


Leseprobe



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DämonVampireWerwolf

Urban Fantasy - Krimi Thriller

Mercy Thompson ist ein Walker. Sie kann sich in einen Kojoten verwandeln. Doch ihr Leben in der großen Stadt Tri-City ist eigentlich ganz normal: sie betreibt eine kleine Autowerkstatt und widmet sich der Bastelei an deutschen Importwagen. Zu dieser Zeit wissen die Menschen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind, die Grauen Lords haben durchgesetzt, dass sich das "niedere" Feenvolk zu Erkennen geben muss. Nur die mächtigeren Wesen wie Vampire, Werwölfe und andere sollen noch geheim bleiben. Eines Tages bekommt Mercy Besuch von einem jungen Werwolf, der sich Mac nennt und in Gefahr zu sein scheint. Mercy lässt ihn bei sich bleiben, doch die Hilfe in der Werkstatt kann sie nicht lange genießen. Mac wird von einer Gruppe von Werwölfen verfolgt, die ihn gefangen hatten und für Experimente missbrauchten. Mercy möchte dem Jungen helfen, doch die Ereignisse überschlagen sich. Mac wird getötet und Mercys Nachbar, der Alpha-Werwolf Adam, schwer verletzt. Mercy bleibt nichts anderes übrig, als Adam zum dem Rudel Werwölfe zu bringen, das sie aufgezogen hat, als ihre Eltern starben.
Nun muss sich Mercy mit ihrer Vergangenheit konfrontieren und das Treffen mit ihrem früheren Geliebten Samuel und den anderen Werwölfen fällt nicht leicht. Doch sie ist entschlossen, den Mord aufzuklären und auch Jesse zu befreien, Adams Tochter, die vonden Werwölfen entführt wurde. Zusammen mit Samuel sucht sie die Vampire in Tri-City auf, die anscheinend mehr über die seltsamen Vorgänge wissen.

Mit Ruf des Mondes bietet Patricia Briggs ganz solide und gut zu lesende Fantasy-Unterhaltung. Der Stil und die Charaktere erinnern mich zwar stark an das, was Kelley Armstrong und Lori Handeland schreiben, aber das tut der Qualität keinen Abbruch. Die Seiten lesen sich flüssig durch und Mercy ist eine sehr sympathische und aufgeweckte Heldin. Wir haben hier wieder einmal eine Ich- Perspektive, solangsam gewöhne ich mich daran.
Die Geschichte ist gespickt mit vielen vielen Detailinformationen über die einzelnen Gruppen wie Vampire, Werwölfe und Feen. Die Autorin hat eine umfassende und interessante Welt der Zukunft ausgearbeitet, die eine eigene Historie und Entwicklung hat. So verlegt sie sich zwischendurch immer wieder aufs Erörtern von Hintergrundinformationen, während die Handlung weiterläuft. Der verschafft viel Atmosphäre und erlaubt dem Leser, richtig in Geschichte einzutauchen.
Schwerpunkt liegt ganz klar auf Mercy und wie sie es schafft, die Mordsache zu lösen. Durch die Ich-Perspektive bekommt man aber auch viel von Mercys Gefühlen und Ängsten mit und daraus entspannt sich auch ein Hauch einer Romanze mit Samuel. Ich würde das Buch auf keinen Fall als Liebesroman bezeichnen, aber ein reiner Thriller ist es auch nicht. Die Spannung wird locker bis zum Schluss gehalten, nicht zuletzt durch die hoch interessanten Charaktere, die immer wieder neu auftauchen.

Fazit
Eine tolle Heldin in einer ausgefeilten Fantasy-Umgebung

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Armitage, 22. August 2011, 17:56

@Boo: Willkommen in der Mercy Fangemeinde :-D

Boo, 22. August 2011, 15:04

Um die Mercy Thompson Serie bin ich wirklich sehr lange herum geschlichen ohne mich dazu durchzuringen, mal einen Versuch damit zu starten. Und mit 'wirklich sehr lange' meine ich so in etwa ein gefühltes halbes Jahrhundert. Ich weiß nicht, was ich eigentlich erwartet habe, aber mit Sicherheit nicht das, was ich letztendlich bekommen habe. Inzwischen habe ich mir nämlich den entscheidenden Ruck gegeben mit dem Ergebnis, dass ich hier jetzt, nachdem ich Moon Called (hab englisch gelesen) beendet habe, mit einem extrem breiten zufriedener-Leser-Grinsen sitze. Ehrlich gesagt könnte ich nicht mal genau sagen was für mich ganz konkret den Reiz ausgemacht hat. Wahrscheinlich ist es aber das Gesamtbild. Patricia Briggs Art diese Geschichte zu erzählen hat mir sehr gut gefallen. Und ich habe jedes bisschen an Informationen im wahrsten Sinne aufgesogen wie ein Schwamm. Trotz der vielen Personen, die man kennenlernt, habe den Überblick nicht verloren und konnte, wenn die Namen später wieder erwähnt wurden, die entsprechende Person noch zuordnen. Das ist immer ein gutes Zeichen. ;-) Mercy war mir schon nach wenigen Seiten sehr sympathisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und sie hat mich ein paarmal richtig zum Schmunzeln gebracht. Nach den ersten paar Kapiteln war ich dann in meinem Leseeifer praktisch nicht mehr zu bremsen. Wenn sich mein erster Eindruck von dieser Serie bestätigen sollte, bin ich jedenfalls auf eine Goldader gestoßen. :-)