Weitere Titel der Serie


Ruf des Mondes

Bann des Blutes

Spur der Nacht

Zeit der Jäger

Zeichen des Silbers

Siegel der Nacht



Originaltitel





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Patricia Briggs





Bann des Blutes

von Patricia Briggs



erscheint auf Deutsch im Juni 2008 im Heyne Verlag
414 Seiten, Taschenbuchformat



Preis: EUR 7,95

ISBN: 9783453524002
Übersetzt von Regina Winter


Leseprobe



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DämonVampireWerwolf

Urban Fantasy - Krimi Thriller

Im zweiten Teilder Serie um die Kojoten-Gestaltwandlerin Mercedes Thompson gerät sie in einen Vampir-Mordfall. Eines Tages sucht der Vampir Stefan Mercy auf, um sie um den Gefallen zu bitten, den er sich vor einiger Zeit als Gegenleistung für seine Hilfe in Mercy’s erstem Fall versprechen hat lassen. Mercy willigt ein, ohne genau zu wissen, in welche Schwierigkeiten sie das bringen wird. Sie soll als Kojote mit Stefan einen Vampir aufsuchen, der neu in der Stadt ist. Zufällig geschehen seither brutale Morde in den Tri-Cities und Stefan soll herausfinden, ob jener neue Vampir damit etwas zu tun hat. Das Treffen endet in einer Katastrophe, da es sich bei dem Verdächtigen um einen mächtigen Zauberer-Vampir handelt, der zudem noch von einem grausamen Chaos-Dämon besessen ist. Stefan und Mercy können nichts tun, als der Littleton genannte Mörder vor ihren Augen eine Unschuldige tötet. Beim Rat der Vampire allerdings fällt der Verdacht auf Stefan selbst, da der Killer ihm verdrehte Erinnerungen an den Mord eingepflanzt hat. Mercy soll vor dem Rat erscheinen und die Wahrheit darstellen, da sie gegen Vampirmagie immun ist. Zusammen mit zwei Werwölfen begibt sie sich auf riskantes Territorium und versucht, Stefan zu helfen. Doch der Rat der Vampire ist skeptisch. Mittlerweile häufen sich die Todesfälle und auch die Werwölfe unter der Führung des charismatischen Adam mischen sich ein. Um zu verhindern, dass die Menschen auf die Vampire aufmerksam werden, muss der Täter schnellstmöglich gefasst werden. Zuerst hält sich Mercy aus den Ermittlungen raus, doch bald kann sie die Füße nicht mehr stillhalten. Als Littleton ihr eigenes Leben bedroht, geht Mercy los und versucht, den Schlupfwinkel des Besessenen zu finden. Bald findet sie heraus, dass jemand ganz bekanntes die Fäden in der Hand hat und Littleton wie eine Marionette steuert. Eine Marionette, die außer Kontrolle geraten ist.

Bann des Blutes steht dem ersten Teil Ruf des Mondes absolut in Nichts nach. Ich finde ihn sogar noch gelungener, da er noch mehr Spannung enthält und die Charaktere zum großen Teil schon bekannt sind, da muss nicht mehr viel vorgestellt und erklärt werden. Denn komplex ist Mercys Welt immer noch, und die vielschichtigen Beziehungen der Paranormalen Wesen untereinander und mit den Menschen werden im zweiten Teil noch diffisiler. Wunderbar ist der offene und direkte Schreibstil von Patricia Briggs, die ihren Figuren den nötigen Schwung verleiht um bis zum Schluss interessant zu bleiben. Mercy ist eine tolle Persönlichkeit mit Charakter und Elan. Sie ist fernab der hilflosen Weibchen, die angesichts eines attraktiven Mannes dahinschmelzen und ab sofort nicht mehr für sich selbst sorgen können. Mercy ist vielmehr quasi resistent gegen die meisten Verführungsversuche und lebt ihr leben, so wie ihr es passt.
Schwerpunkt liegt ganz deutlich auf der Kriminalhandlung und den dazu gehörigen Kampfszenen. Es geht blutig und brutal zu und es wird auch deutlich beschrieben. Bis zum Ende wird die Spannung für den Leser gehalten und es kommt zu einem gut inszenierten Showdown. Zum Schluss des Buches wird der kleine Liebesromanaspekt auch noch völlig offen gelassen und es ist absolut nicht klar, ob sich Mercy für den Alphawerwolf Adam entscheidet, oder für ihren verflossenen Liebhaber Samuel oder eher für keinen von beiden (das ist, was ich tippe). Für Freunde von Kim Harrison oder Kelley Armstrong ist Patricia Brigg’s Serie ein Leckerbissen, alle die eher auf Erotik und Liebesgeschichten stehen, lassen lieber die Finger davon.

Fazit
Actionreiche Urban Fantasy mit einer sympathischen und charakterstarken Heldin

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Boo, 22. November 2011, 19:58

Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass mich Patricia Briggs komplett um den Finger gewickelt hat. Ich finde die Personen aus Mercys Welt einfach unglaublich sympathisch und/oder mitreißend bzw. faszinierend. Das ist fast schon ein bisschen unheimlich. Und obwohl ich sonst eigentlich nicht so nah am Wasser gebaut bin, habe ich hier richtig Tränen vergossen – und das ausgerechnet für einen der Wölfe, der nicht gerade einen Ruf als Prinz Charming zu verteidigen hat. Ich habe jedenfalls noch nicht herausgefunden, woran es liegt, dass ich manchen Autoren praktisch aus der Hand fresse und mich andere wiederum nicht einmal mit dem Tod vertrauter Personen erschüttern können. Auch was die Handlung betrifft habe ich von der Ersten bis zur Letzten regelrecht an den Seiten geklebt und konnte mich nur unter großen Mühen davon losmachen. Nächster Teil ... ich komme. :-)