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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Christine Feehan Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
dunkler, härter, schneller |
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Wilde Magie von Christine Feehan auf Deutsch erschienen im Dezember 2009 im Heyne Verlag 620 Seiten, broschiertes Taschenbuchformat Preis: EUR 14,95 ISBN-10: 345326665X ISBN-13: 978-3453266650 Übersetzt von Ruth Sander |
Leseprobe
Brandt, der ihr in einigen Metern Entfernung durch das Dickicht
folgte, ergötzte sich an ihrem Anblick. Die Frau war sogar noch schöner, als er
erwartet hatte. Nicht sehr groß, aber das wusste er bereits. Sie hatte eine
sinnliche Figur mit vollen Brüsten und Hüften, eine schmale Taille und kräftige
Beine. Ihr dichtes, üppiges Haar glänzte wie rotgoldene Seide. Ihre Brauen
waren rötlich, die Augen so grün wie die Blätter an den Bäumen. Die Lippen
sündhaft verführerisch. Es war drückend heiß, und Maggie schwitzte, ihr
durchtränktes T-Shirt klebte V-förmig an ihrem hohen, festen Busen. Ein
feuchter Strich zog sich über ihren Rücken und lenkte Brandts Aufmerksamkeit
auf ihre Rückenlinie und die Rundung ihrer Hüften. Ihre Jeans saßen so tief,
dass verlockend viel Fleisch zu sehen war und ein Bauchnabel, den er äußerst
sexy fand. Er sehnte sich danach, sie auf der Stelle zu entführen, sie den
anderen Männern zu entreißen und sie für sich zu beanspruchen. Sie zu finden
hatte viel zu lange gedauert, nun stand das Han Vol Don kurz bevor. Das wusste
er. Und die anderen wussten es auch. Sie versuchten, die Frau, die ihm gehörte,
nicht anzusehen, doch sie war so natürlich sinnlich, so anziehend und
faszinierend, dass die Männer den gleichen wilden Hunger verspürten wie er
selbst. Brandt fühlte mit ihnen. Sie taten ihm einen Gefallen, trotzten der
Gefahr, die ihre schwer zu bändigenden Gefühle für sie alle bedeuteten. Er war bei
ihrer Ankunft hinter Wilderern her gewesen, und die Männer hatten sich an
seiner statt aufgemacht, um Maggie abzuholen. Der Regen setzte ein, ergoss sich
in langen Schleiern durch das dichte Blattwerk über ihnen und trieb die
Feuchtigkeit weiter nach oben. Der Schauer tauchte den Wald in schillernde Farben,
brach das Licht in sämtliche Spektralfarben und krönte die grün berankten Bäume
mit bunten Regenbögen. Die Frau, seine Gefährtin, Maggie Odessa, blickte
erfreut auf. Statt zu meckern oder zu stöhnen hob sie in stummer Dankbarkeit
die Arme und ließ das Wasser über ihr Gesicht rinnen. Sie wurde klatschnass.
Die Re gentropfen liefen ihr über Gesicht und Wimpern. Alles, woran Brandt
denken konnte, war, dass er am liebsten jeden einzelnen Tropfen abgeleckt
hätte. Ihre seidenweiche Haut unter dem lebensspendenden Wasser liebend gern geschmeckt
hätte. Plötzlich war er durstig, seine Kehle wie ausgedörrt. Sein Körper fühlte
sich schwer an und schmerzte, und ein merkwürdiges Rauschen machte sich in
seinem Kopf bemerkbar. Die plötzliche Sintflut hatte Maggies T-Shirt mit einem Schlag
durchnässt und es beinahe durchsichtig werden lassen. Ihre üppigen,
aufreizenden Brüste waren deutlich zu sehen, prall und verlockend, und ihre
Nippel zeichneten sich dunkler ab, ragten einladend unter dem Stoff hervor. Die
Schönheit ihres kaum verdeckten Körpers zog Brandt wie magnetisch an. Fesselte
seinen Blick. Hypnotisierte ihn. Sein Mund wurde trocken, und sein Herz
hämmerte wie wild. |
Schund mehr geht so schlecht als recht |
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| Romantic Fantasy | |||
| Erwachen: Ein
Anwalt teilt Maggie mit, dass ihre verstorbenen Eltern ein Haus im
südamerikanischen Dschungel hinterlassen haben. Sofort
entschließt sie sich, dort hin zu reisen, vor allem, da sie schon
immer eine Faszination für den Urwald verspürt hat. Dort
angekommen, überfällt Maggie ein seltsames, unaufhaltsames
sexuelles Verlangen, dass übermächtig zu werden scheint, als
sie den gutaussehenden Brandt trifft. Maggie weiß nicht, dass
Brandt einen Trick anwandte, um Maggie zu sich zu locken, er
weiß, dass sie für ihn bestimmt ist... Fieber: Rachael Lospostros flieht vor ihren Verfolgern, die sie umbringen wollen in den südamerikanischen Dschungel. Dort, so plant sie, will sie ihren Tod inszenieren und ein neues Leben in versteckter Einsamkeit beginnen. Doch ihre Häscher sind ihr dicht auf den Fersen und Rachael kann in letzter Minute einem Angriff entfliehen. Verängstigt und erschöpft hetzt sie durch den Dschungel und findet einen versteckten Unterschlupf. Sie weiß nicht, dass dies das Refugium von Rio Santana ist, einem düsteren, verschlossenen Mann, der einsam im Urwald lebt. Als Rio entdeckt, dass jemand in seinem Heim lauert, fühlt er sich sofort in Gefahr und greift an. Rachael wird durch einen Biss eines Nebelparders schwer am Bein verletzt. Schnell merkt Rio, dass sie keine angeheuerte Mörderin ist und kümmert sich um ihre Wunde. Es vergehen nur wenige Stunden bis beide wissen, dass etwas Besonderes zwischen ihnen geschieht. Es ist, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kennen. Aufopferungsvoll und von einem nie gekannten Beschützerinstinkt ergriffen, pflegt Rio die mutige Frau und ist sich immer sicherer, dass das Schicksal sie zusammengeführt hat. Doch sowohl Rachael als auch Rio hat eine dunkle Vergangenheit, die nicht preisgegeben werden kann. Für Rachael ist klar, dass sie nicht bei ihm bleiben kann, wo auch immer sie ist, werden immer mörderische Verfolger auf ihrer Spur sein. Der dicke Wälzer von Christine Feehan startet mit der 140-seitigen Kurzgeschichte Erwachen, die mehr oder weniger eine reine Erotik-Novelle ist. Die Begegnung von Maggie und Brandt ist intensiv, heiß und animalisch. Das Gestaltwandler-Element ist geschickt eingefügt und ansprechend beschrieben. Die Autorin benutzt viele blumige Adjektive zur Beschreibung des üppigen Regenwaldes und ergeht sie wie gewohnt in schwülstigen Passagen und unzähligen gefühlsbetonten Monologen. Nachdem man dann ordentlich neugierig gemacht wurde, wendet man sich dann der Hauptgeschichte "Fieber" zu. Bereits nach den ersten paar Seiten fällig mehr als deutlich auf, dass Frau Feehan hier eine Langversion von "Erwachen" erzählt, und zwar teilweise in exakter - etwas ausgedehnter - Kopie. Darüber war ich anfangs so ernüchtert, dass ich das Buch beinahe weggelegt hätte. Aber da ich selbst das schlechteste Exemplar bis zum Schluss lese, blätterte ich mich standhaft weiter und es war ja gar nicht so schlecht. Die Geschichte ist beinahe ein reines Kammerspiel zwischen Rio und Rachael und bietet neben erotischer Unterhaltung auch ein bisschen Spannung. Diese wird vor allem dadurch erzeugt, dass die beiden Hauptfiguren nicht sofort nach dem ersten Sex ihre ganze Lebensgeschichte darlegen sondern etwas dosierter damit umgehen. Sonstige Nebenhandlungen wie die Verfolgung von Rachael, die Sache mit ihrem Bruder und den Banditen etc. interessierte mich überhaupt nicht. Natürlich drängt sich jedem Karpathianer-Fan der Vergleich auf und man kann sagen, dass die Autorin bei ihrer neuen Leoparden-Serie noch Erotik-lastiger geworden ist. Der animalische Aspekt, das dominante und unbeherrschte kommt schön rüber und bringt einige prickelnde, exotische Szenen. Rachael ist für eine klassische Liebesromanheldin sehr forsch und locker und nimmt absolut kein Blatt vor den Mund. Ab und zu war sie mir fast ein wenig zu offenherzig und "rollig" dargestellt. Insgesamt bietet einem das Buch viel Zeit und Gelegenheit zum Schwelgen in vor Hingabe triefenden Liebesszenen, tragisch-romantischen Dialogen und tiefgreifenden Entscheidungen. Hier ist alles intensiv, dicht und tiefgehend. Wenn jetzt nur noch ein wenig an den Dschungel-Beschreibungen gespart worden wäre, hätte ich mich zu einer besseren Bewertung durchringen können. Doch nach dem zehnten Mal Vogelgezwitscher, Affengekreische und prasselndem Regen konnte ich es nicht mehr sehen. Die Handlung wird durch solche Wiederholungen zäh und verliert den Fokus. Und nur von Sexszene zu Sexszene hangeln kann es ja auch nicht sein. Ein schönes Motiv, Frau Feehan, aber was soll da noch kommen? Man sollte sich überlegen, ob man den durchaus hoch angesetzten Preis von EUR 14,95 für das Buch zahlen will. An der Aufmachung an sich ist überdies nichts auszusetzen, Einband- und Papierqualität sind einwandfrei. Fazit Romantisch-exotische Liebesromanunterhaltung ohne viel Neues. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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