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Weitere Titel der Serie
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Jägerin der Nacht: Dayhunter von Jocelynn Drake erscheint auf Deutsch im Mai 2010 im Egmont Lyx Verlag 400 Seiten,Taschenbuchformat Preis: EUR 9,95 übersetzt von Jasper Nicolaisen ISBN-13: 9783802582639 ISBN-10: 3802582632 |
Leseprobe
Wir mussten uns
unbedingt stärken. in einer heißen,
wütenden Welle, bis ich gegen die unebene Backsteinmauer gepresst wurde, die
die Gasse säumte. Meine Fingernägel gruben sich in die Handflächen und
hinterließen blutige Halbmonde, während ich mich an die letzten Zügel
klammerte, die mich und den jungen Nachtwandler noch im Zaum hielten. Langsam
verebbte das überwältigende Verlangen nach Blut, während der Vampir gegen den
roten Nebel ankämpfte. Die Welle zog sich zurück und fegte dabei über mein
bloßes Fleisch wie ein Bündel Brennnesseln. Ich lehnte mich zurück, schloss die Augen und
nahm einen beruhigenden Atemzug, um mich langsam wieder in den Griff zu
bekommen, bereute das aber auf der Stelle. Die schmale Gasse war von
abgestandener, übel riechender Luft erfüllt, durch die sich der Gestank von
vergammeltem Fleisch, Schimmel und noch etwas anderem zog, bei dem ich auf ein,
zwei verwesende Ratten tippte. Würgend verlor ich die Kontrolle über Tristans
Geist, die nächste Hungerwelle schlug über uns beiden zusammen und zwang mich
in die Knie. Auf der anderen Seite der heruntergekom- menen Gasse glühten
Tristans blaue Augen in einem Licht, das nichts mit dem Himmel oder göttlicher
Herrlichkeit gemeinsam hatte. Seine langen Finger waren zu Klauen gekrümmt, und
die Nägel hatten sich in die Mauer in seinem Rücken gegraben, so als versuchte
er verzweifelt, nicht das erstbeste Lebewesen anzufallen, das ihm über den Weg
lief. Abgesehen
von seinem schlanken Körper, war jetzt nur noch wenig Menschliches an ihm. Die
schönen Gesichtszüge waren verzerrt und ausgemergelt; ein wilder Haufen Knochen
und Muskeln, durchdrungen vom Verlangen nach Blut. Mira. Tristans Geist streckte sich aus und berührte
den meinen, aber was ich hörte, war nicht die gewohnte sanfte Stimme. Sie war
tief, heiser und dunkel verführerisch, passend zum Grollen, das von den
zerklüfteten Ruinen meiner Seele widerhallte. Das gleiche Monster lebte auch in
mir, verlangte nach Blut und sehnte sich nach dem Gefühl, die Zähne in Fleisch
zu graben. Es war das Monster, das mir befahl, in tiefen Zügen zu trinken, bis
ich spürte, wie die Seele meiner Beute mir durch die Kehle rann. Die Stimme in meinem Hirn verstummte langsam
und machte dem Lärmen der Menschenwelt Platz. Mein geliebtes London, das vor
Menschen und ihrem donnernden Herzschlag wimmelte. Die Nacht war so jung und
frisch wie ein schüchternes Mädchen auf dem Weg zu ihrem ersten Ball. Tristan
und ich waren in eine dunkle und zwielichtige Ecke dieser alten Stadt
entkommen, die vor Leben übersprudelte und uns mit stetem Pulsschlag zu sich
rief. Wir mussten uns beide stärken, und
zwar dringend. Der Kampf war übel ausgegangen, und am Ende waren Tristan und
ich verwundet gewesen und standen nun ohne jenen Stoff da, der unsere Existenz
weit über ihr natürliches Ende hinaus verlängerte. Wir brauchten Blut und
wussten beide, dass ich allein ihn davon abhielt, seine Beute zu töten, wenn er
endlich seine Zähne in sie bohrte. |
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| Urban Fantasy | |||
| Mit ihrer Fähigkeit, das Feuer zu beherrschen, ist Mira die letzte Hoffnung für
die Welt. Gemeinsam mit ihrem Verbündeten, dem Vampirjäger Danaus, reist sie
nach Venedig, wo die Herrscher der Vampire ihren Sitz haben. Doch der Friede in
der uralten Stadt ist trügerisch. Nachdem die Naturi jahrhundertelang von der
Erde verbannt waren, bereiten sie sich nun erneut darauf vor, die Herrschaft zu
übernehmen. Die große Schlacht, die schon immer Miras Schicksal war, scheint
unmittelbar bevorzustehen. Da trifft sie eine weitere schockierende Enthüllung:
Danaus, der Einzige, dem sie noch vertrauen kann, ist in Wahrheit nicht der, der
er zu sein scheint |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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