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Originaltitel


Immortal - Schwarze Glut
von Joy Nash

auf Deutsch erschienen im Juni 09 im Droemer/Knaur Verlag
464 Seiten, Taschenbuchformat

Preis EUR 7,95

ISBN: 3426502143
EAN: 9783426502143
Übersetzt von Sabine Schilasky

Leseprobe



  Schund     mehr        geht so
                 schlecht
                 als recht
WerwolfDämonVampire
Romantic Fantasy - Erotic Fantasy
Nachdem der Lichtkreis der Hexen in Seattle vergebens die Unsterblichen um Hilfe gerufen hat, macht es sich die junge Hexe Christine in Rom zur Aufgabe, den Ewigen Krieger Kalen zu finden und ihn zu überreden, in den Krieg gegen die Mächte der Finsternis zu ziehen. In einem Ritual sieht kann sie seinen Standort herausfinden und reist sofort nach Schottland. Dort soll Kalen auf einer abgelegenen Burg hausen. In Edinburgh angekommen merkt Christine, dass hier bereits viele Anzeichen des Machtübergriffs der dunklen Seite zu finden sind und sie selbst wird im Zug von einem Dämon angefallen und entkommt nur knapp.  Unterdessen lässt sich Kalen auf ein gefährliches Spiel seiner Geliebten Leanna ein. Die Halb-Sidhe-Elfin plant, endlich ihren rechtmäßigen Platz in der Erbfolge ihres Volkes einzunehmen. Einst wurde sie von ihrer Mutter als Bastardkind verstoßen, doch sollte sie Unsterblichkeit erlangen, würde ihr der Sitz wieder anerkannt. Leanna trachtet nach Kalens Macht und versucht ihn dazu zu bringen, ihr ein Kind zu schenken. Kalen weiß nicht, dass Leanna einen Dämon zur Hilfe anruft, ausgerechnet den mächtigen Culsu, der auch Tain versklavt und gegen Adrian gekämpft hat.  Um Kalen zu finden, schleußt sich Christine in eine der zwielichtigen "Sextouren" von Leanna ein und begegnet dort zum ersten mal dem Unsterblichen. Sofort fühlen sie sich zueinander hingezogen, doch als Christine merkt, dass Leanna ein dunkles Ritual beginnt, muss sie schnell handeln. Sie kann die Sidhe aufhalten und entgeht dem Kampf nur durch Kalens Hilfe. Er bringt sie auf seine Burg und befiehlt ihr zu bleiben. Dann beginnt er, sie zu verführen...  

Nachdem mir der zweite Teil nicht so gut gefallen hat, bin ich mit sehr niedrigen Erwartungen an diesen Band herangegangen. Aber was das betrifft, wurde ich positiv überrascht. Joy Nash's Schreibstil hat mir von allen drei Autorinnen am besten gefallen und stellenweise war das Buch richtig spannend und unterhaltsam. Natürlich kann man aus Stroh nicht so ohne weiteres Gold spinnen, was bedeutet, dass auch Joy Nash mit dieser hanebüchen Hintergrundstory zurecht kommen muss. Es geht immer noch um diesen Krieg von Licht gegen Finsternis in dem alle Unsterblichen Krieger antreten sollen. Und dieser nervige Dämon Amadja/Culsu/Kekhsut treibt immer noch sein Unwesen. Na ja, all das muss man eben hinnehmen.  Was mir gefallen hat, war der leichte, lockere Schreibstil der nur stellenweise in Gossenjargon oder ins Derbe abdriftet. Es gibt wenige Randfiguren, die komplett freakig und abgehoben sind und sich verhalten wie Teenager in der schlimmsten pubertären Phase. Wichtig ist, dass die Hauptfiguren gut gelungen sind. Kalen ist gefühlvoll, charismatisch, hat eine starke und eine sanfte Seite und verhält sich in den meisten Situationen nachvollziehbar. Christine ist NICHT zickig, hat keine Allüren, komischen Freundinnen/Haustiere/Schuhtick etc etc. Sie ist einfach eine mutige, zielstrebige Person, die ein wenig schwach wird, wenn ein schöner Mann kommt... Wie gewohnt ist auch Schwarze Glut sehr sexlastig und es gibt permanent sexuelle Anspielungen, nackte Personen und knappe Kleidung. Mit dem Dämon kommt auch immer wieder ein leichter BDSM Touch rein.  Inmitten all des Chaos um die Rettung der Welt hat die Autorin es geschafft, eine schöne, erotische Liebesgeschichte zu schreiben, die teilweise so herrlich kitschig ist. Ein Held, der sich zu seiner Geliebten bekennen kann und einige sehr gelungene Liebesszenen, die prickelnd sind. Ohne viel Tiefgang kann man sich einfach etwas amüsieren und vor allem beim rasanten Showdown wird noch mal alles aufgefahren, was die Autorin an Action bieten kann. Schön ist, dass trotz des Autorenwechsels immer ein kleiner roter Faden beibehalten wird.  So ganz kann diese Serie dieses leicht billige, schlampige Image nicht abwerfen und kann bestenfalls mit Sherrilyn Kenyons Dark Hunter Serie verglichen werden.  

Fazit
Ganz anständiger dritter Teil einer sonst schwachen Serie. Dieses Mal mit heißen Liebesszenen und tollen Helden.
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