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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Sherrilyn Kenyon Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
Verliebt in einen Vampir Fantasien der Nacht Versuchung der Finsternis Mein dunkler Prinz Jacob Die Söhne der Insel Unsterblich wie die Nacht Prinz der Nacht Unsterbliches Verlangen Aus dem Feuer geboren Die Rückkehr der Krieger Der Nacht ergeben dunkler, härter, schneller |
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Prinz der Nacht von Sherrilyn Kenyon auf Deutsch erschienen im Januar 2009 im Blanvalet Verlag 430 Seiten, Taschenbuchformat Preis EUR 7,00 ISBN: 344237121X EAN: 9783442371211 Übersetzt von Eva Malsch |
Leseprobe
Als der Helikopter emporstieg,
sank Zarek in seinen Sitz zurück. Er flog nach Alaska. Nach Hause. Zweifellos
würde er dort sterben. |
Schund mehr geht so lesenswert schlecht als recht |
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| Romantic Fantasy | |||
| Nachdem sich Zarek
bei seinem Mardi Gras Einsatz in New Orleans (Handlung aus Im Herzen
der Nacht) daneben benommen hatte, schickt ihn Artemis zurück in
sein Exil nach Alaska. Nur durch Archerons Opfer, zwei Wochen bei
Artemis zu bleiben, konnte Zareks unmittelbarer Tod verhindert werden.
Doch der Ex-Sklave weiß, dass ihm der Tod bevorsteht. Er steht
der ganzen Gefahr recht emotionslos gegenüber, ist er doch sein
ganzes Leben hindurch wie ein Tier behandelt und geschlagen worden.
Gefühle und andere menschliche Regungen kennt er nicht, sein Hang
zur Gewalt ist größer als bei allen anderen Dark Huntern.
Doch durch Archerons Einfluss erhält er eine letzte Chance: die
Richterin und Nymphe Astrid soll ihn prüfen und feststellen, ob er
tatsächlich zum Tode verurteilt werden soll. Als Zarek die - auf der Erde - blinde Astrid zum ersten Mal sieht, fühlt er sich unerklärlicherweise von ihr angezogen. Sie lebt zurückgezogen in einer Hütte zusammen mit ihrem Wolf Sasha, der in Wirklichkeit ein mächtiger Gestaltwandler ist. Astrid versucht, Zareks Vertrauen zu gewinnen um ihn genau prüfen zu können. Doch der Dark Hunter bleibt unwirsch und abweisend. In vielen Situationen, in denen er auszurasten scheint, fragt sich Astrid, ob sie ihn gleich verdammen soll. Sie wählt dann den Weg über seine Träume, um an ihn heranzukommen. Mittels einer Droge versetzt sie ihn in Schlaf und erschafft eine Traumwelt, in der nur sie und Zarek existieren, keine grausame Vergangenheit. Hier im Traum wagt es Zarek, Astrid zu begehren und ihr näher zu kommen. Doch in der Wirklichkeit werden sie vom unbarmherzigen Tagestöter Thanatos verfolgt, der Zarek um jeden Preis vernichten will. Nur Archeron kann Thanatos aufhalten. Natürlich kann Astrid nicht lange ihre wahre Existenz vor Zarek geheim halten. Und dieser ist hin und hergerissen zwischen seinem zerstörerischen Hang und der Zuneigung zu der sanften Nymphe. Trotz einiger Schwächen ist Prinz der Nacht deutlich das beste Buch der Serie bisher. Das liegt vor allem daran, dass Zarek ein sehr ernster und tragischer Charakter ist, und die Geschichte dadurch kaum ins Lächerliche abrutscht. Vor allem in der ersten Hälfte des Buches wird der Leser permanent mit den teils sehr grausamen Qualen konfrontiert, die Zarek erleiden musste. Da bleibt wenig Platz für saloppe Sprüche und Witzeleien. So gefällt mir Sherrilyn Kenyon richtig gut und ich fand die Zusammenkunft Zarek - Astrid sehr gelungen. Nervige Sidekicks wie der Gestaltwandler Sasha und diese ganze Artemis - Archeron Geschichte kann man zum Glück weitestgehend ignorieren, da sich die Story zu Beginn fast nur auf die beiden Hauptcharaktere konzentriert. Hier entwickelt sich auch alles ganz schön und der gequälte Held lernt, Vertrauen zu einer Frau aufzubauen. Die Sexszenen sind allesamt gelungen und alle Liebesromanfans, die auf Klischees (starker, verschlossener, dominanter Mann - sanfte, sensible, devote Frau) stehen, werden genügend bedient. Nur leider haben wir mit diesem Plot bloß erst 200 Seiten gefüllt und wie von der Autorin gewohnt, soll noch einiges an Action kommen. Also wird ein wenig der Kampf zwischen Thanatos und den Dark Huntern und die kranke Beziehung zwischen Archeron und Artemis beleuchtet. Diese Teile des Buches sind meiner Meinung nach störend und nervig. Die kleine Dämonin Simi, die in Archerons Körper wohnt, ist wohl reiner Seitenfüller mit ihrem sinnlosen Geschwätz. Es ist etwas schade, dass Sherrilyn Kenyon den Erzählstil nicht ganz durchhalten kann, nichtsdestotrotz ist das Buch im Vergleich zu den Vorgängern wesentlich besser und ausgereifter. Wenn man über die partiell unerhört schlechte Übersetzung aus dem Amerikanischen hinwegsehen kann und sich nicht an dem grauenhaften Wechsel zwischen Jugendslang und mittelalterlicher Sprechweise stört, kann man mit den Dark Hunter Romanen viel Spaß haben. Für alle, die Black Dagger lieben, ist und bleibt das aber nur ein seichter Abklatsch (irgendwie hat mich Zarek and Zsadist erinnert...) Zuletzt bleibt noch zu sagen, dass sowohl das Buchcover als auch der deutsche Titel absolut irreführend und abwertend wirken. Fazit Bisher bestes Buch der Serie mit einem tollen, gequälten Helden und ein bisschen mehr Tiefgang. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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