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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Sherrilyn Kenyon Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
Verliebt in einen Vampir Fantasien der Nacht Versuchung der Finsternis Mein dunkler Prinz Jacob Die Söhne der Insel Unsterblich wie die Nacht Im Herzen der Nacht Unsterbliches Verlangen Aus dem Feuer geboren Die Rückkehr der Krieger Der Nacht ergeben dunkler, härter, schneller |
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Im Herzen der Nacht von Sherrilyn Kenyon auf Deutsch erschienen im April 2008 im Blanvalet Verlag 490 Seiten, Taschenbuchformat Preis EUR 7,00 ISBN: 3442366887 EAN: 9783442366880 Übersetzt von Eva Malsch |
Leseprobe
Immer höher schlugen die
Flammen aus dem Dorf empor. Wie gleißende Schlangenzungen leckten sie am
samtschwarzen Himmel. Durch das neblige Dunkel wehten Rauchschwaden, die nach
Tod und Rache rochen. Dieser Anblick müsste Talon erfreuen. Doch so war es
nicht. Nie wieder würde er Freude empfinden. Der bittere Schmerz, der in ihm
aufstieg, lastete beklemmend auf seiner Seele und schwächte ihn. Welch ein
unerträgliches Leid! Bei diesem Gedanken musste er beinahe lachen ... oder
fluchen. |
Schund mehr geht so schlecht als recht |
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| Romantic Fantasy | |||
| Zur Zeit des
Mardi-Gras ist in der belebten Stadt New Orleans Ausnahmezustand. Da
die Daimons dann besonders zahlreich auftreten, hat Archeron, der
Anführer der Dark Hunter in New Orleans, sämtliche Krieger
dort zusammengezogen. Unter anderem auch den bewährten
Kämpfer Talon. Eines Abends kann Talon zufällig eine junge
Frau vor einem Angriff der Daimons beschützen, wird aber von einem
großen Zugwagen angefahren und verletzt. Sunshine will ihren
Retter nicht auf der Straße liegenlassen und nimmt in mit in ihre
Wohnung. Als Talon wieder zu sich kommt, findet er sich in der
chaotischen Welt von Sunshine wieder, die furchtbar zerstreut und sehr
öko-mäßig drauf ist. Mit ihrer erfrischenden und
offenen Art fasziniert sie den schweigsamen und ernsten Dark Hunter vom
ersten Moment an. Er kann ihr nicht widerstehen und es kommt zu ersten
Annäherungsversuchen. Doch wer er wirklich ist, das kann Talon ihr
nicht eröffnen, zu groß ist die Gefahr, dass Sunshine
dadurch in Gefahr gerät. Talon leidet nämlich immer noch an
einem Fluch des Halbgottes Camulus, der ihn vor 1500 Jahren dazu
verdammte, dass alle seine geliebten Menschen sterben werden. Talon
leidet immer noch unter dem Tod seiner verehrten Frau Nynia und seiner
Schwester Ceara, die ihm stets als Geist zur Seite steht. Talon will
den Kontakt zu Sunshine abbrechen, doch als sie zum Ziel der Daimons
wird, muss er sie beschützen und nimmt sie mit in sein einsames
Quartier. Bald muss er sich eingestehen, dass er mehr für sie
empfindet, als er zulassen kann und überdies scheint Sunshine die
Reinkarnation von Nynia zu sein. Doch um mit Sunshine zusammen sein zu können, muss Talon seine Seele von der Göttin Artemis zurückbekommen und auch seinen Erzfeind Camulus besiegen. Dies scheint ihm unmöglich, doch Sunshine will ihre Liebe nicht aufgeben. Ich hatte das Buch jetzt fast ein Jahr bei mir im Regal stehen, weil ich mich nicht durchringen konnte, es in die Hand zu nehmen - zu schlecht waren die beiden Vorgänger. Aber ich wurde positiv überrascht. Im Herzen der Nacht ist ein unterhaltsames und recht spannendes Buch, das wesentlich weniger "Klamauk" enthält als erwartet. Es gibt zwar immer noch genug "Freaks", und Sunshines Eigenarten sind ziemlich lächerlich, doch der gesamte Erzählton ist ernster geworden. Flapsige Dialoge, sinnlose Selbstdarstellungen und die Übermasse an überflüssigen Charakteren aus der Götter- und Mythenwelt sind zu einem erträglichen Maß geschrumpft. Talon hat mir sogar richtig gut gefallen, und die Liebesszenen waren sehr schön dargestellt. Dieses Mal wird auch näher auf den interessanten Charakter Archeron eingegangen und auch Zarek scheint eine eigenen Geschichte wert zu sein. Leider kommt der ganze Vampir-Aspekt (die Dark Hunter haben ja immerhin Fangzähne) immer noch nicht richtig zur Geltung und Sunshine hat auch ganz fix akzeptiert, dass Talon irgendwie nicht von dieser Welt ist. Nach langem Klimbim und Tralala kommt dann das Ende nach fast 500 Seiten wieder einmal schlagartig und wendet das absolute Chaos in unsterbliche Liebe. Schön, wenn man sich so auf das Happy-End verlassen kann, aber unglaubwürdig ist das schon. Nicht, dass es wesentlich glaubwürdiger wäre, dass der Liebesgott Eros auf dem Mardi Gras Umzug in einer überdimensionalen Windel und stockbetrunken irgendwelchen anderen Göttern imponieren will! Solche Szenen verleiden mir doch immer wieder etwas den Lesespaß an Sherrilyn Kenyons Dark Hunter-Reihe, und ich hoffe nur, dass sich die ernstere Tendenz weiter verstärkt. Fazit Besser als die beiden Vorgänger, erfrischend und mit einem sexy Helden. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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