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Nächtliche Versuchung

Im Herzen der Nacht

Prinz der Nacht

Geliebte der Finsternis

Herrin der Finsternis

Geliebte des Schattens

Wächterin der Dunkelheit



Originaltitel





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Sherrilyn Kenyon



Geliebte der Finsternis

von Sherrilyn Kenyon



erscheint auf Deutsch im Juni 2009 im Blanvalet Verlag
380 Seiten, Taschenbuchformat



Preis: EUR 7,00

ISBN: 9783442372294
Übersetzt von Eva Malsch


Leseprobe



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EngelVampireDämon

Romantic Fantasy

So lange sie denken kann, ist Cassandra auf der Flucht vor den Häschern der Göttin Apollymi, die mit ihrem Tod das Ende der Welt herbeiführen will. Denn wenn Cassandra als letzte Erbin der Apolliten stirbt, sind alle Nachkommen des Apoll, die Artemis zu beschützen versucht, verloren. Deshalb verändern Cassie und ihr Bodyguard Kat immer wieder ihren Wohnort. Eines Abends in einer Kneipe passiert es: sie werden von Daimons entdeckt und geraten in Gefahr. Überraschend kommt Hilfe durch den mächtigen Wikingerkrieger und Dark Hunter Wulf. Er rettet Cassandra und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Doch auf eine Beziehung kann er keine Hoffnung haben, denn jeder, der ihm begegnet, vergisst Wulf sofort danach wieder. In seinen Träumen erlebt er mit ihr eine heiße Nacht und am nächsten Tag zieht es ihn wieder zu ihr. Dann erfährt Wulf erst, dass in Cassies Adern Apollitenblut fließt und es scheint, als könne es zwischen ihnen nur Feindschaft geben. Denn Wulf ist ein Dark Hunter, und hat geschworen, die Apolliten, die sich in gefährliche Daimons verwandeln, auszurotten. Während er noch mit seinen Gefühlen hadert, plant die "Zerstörerin" Apollymi in der Hölle ihren größten Angriff auf Cassandra und schickt ihren skrupellosen Sohn Stryker auf die Erde um diesen Auftrag um jeden Preis zu erfüllen.

Leider kann Geliebte der Finsternis nicht an die Qualität von Prinz der Nacht anknüpfen. Man kann sich ja an den etwas legeren Schreibstil von Sherrilyn Kenyon gewöhnen, doch ein bisschen Substanz muss dann doch dahinter sein, sonst passiert eben das, dass der Roman ins bodenlos Seichte abruscht. Es fängt vielversprechend an: ein unsterblicher, rauher Wikingerkrieger trifft eine vom Schicksal gebeutelte aber unbeugsame Halb-Apollitin. Es knistert sofort zwischen den beiden und sie können kaum voneinander lassen. Bis dahin war ich der Überzeugung, dass es mindestens genauso aufregend wird wie zwischen Zarek und Astrid. Leider verliert sich die Autorin recht schnell in Wiederholungen, unsinnigen Dialogen und ellenlangen Sticheleien unter Nebencharakteren. Auch die konfliktbehaftete Situation zwischen Wulf und Cassandra ist leider nicht schön gelöst und das ganze Potential wird verschenkt. Das ganze Thema, das sie mit 27 Jahren stirbt und sich im letzten Lebensjahr befindet ist ein einziger, nerviger Tränendrüsendrücker. Zuerst wehrt sich Wulf ja gegen seine Emotionen, doch bald suhlt er sich mit ihr im Selbstmitleid und wenn das alles nicht so platt und lieblos präsentiert wäre, könnte man noch ein halbwegs gelungenes Melodraum daraus machen.
Doch zwischendurch schwenkt es immer wieder zu sinnlosen Kampf- und Verfolgungsszenen und endlosen Erklärungen über Hintergründe und dem sehr komplizierten Krieg zwischen Artemis und Apollymi. Trotzdem bleiben viele Fragen ungeklärt und aus manchen Situationen windet sich die Autorin ganz schnell heraus. Auf einmal kann Wulf doch gerettet werden, auf einmal gibt es doch eine Möglichkeit, Cassandras Leben zu verlängern. Die ist dann am Ende auch ganz schnell ausprobiert, auf wenigen Seiten wird dem groß aufgemachten Drama ein Ende gemacht. Sehr enttäuschend. Das kann Sherrilyn Kenyon besser.

Fazit
Leider schwacher Teil der Serie mit blassen Charakteren und einer lahmen Story.

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