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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Jenna Black Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
Asche
Verführung der Nacht Die Nacht der Magie Bittersüße Tode Schattenwölfe In drei Tagen bist du wieder tot Die Verwandlung Dämonenjagd Teufelsbraut dunkler, härter, schneller |
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Die Exorzistin: Dämonenjagd von Jenna Black erscheint auf Deutsch im April 2010 im Droemer/Knaur Verlag 400 Seiten, Taschenbuchformat Preis: EUR 7,95 übersetzt von Markus Bennemann ISBN-10: 3426502275 ISBN-13: 978-3426502273 |
Leseprobe
Es lässt sich nicht abstreiten, dass Dominic Castello eine Augenweide
ist – großgewachsen, dunkelhaarig und gutaussehend, ein klassischer Frauentyp. |
Schund mehr geht so schlecht als recht |
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| Urban Fantasy - Horror | |||
| Morgan bräuchte eigentlich dringend
Ruhe und Erholung, nachdem Sie nur mit Lughs Hilfe knapp dem Tod
entronnen ist. Besondere Sorgen macht ihr auch ihr Bruder Andy, dessen
Dämon Raphael nach 10 Jahren seinen Körper verlassen und
seinen Wirt in einem katatonischen Zustand zurückgelassen hat.
Zusätzlich ist Morgan hin und hergerissen zwischen ihrer Abneigung
gegen den Dämon Lugh, der von ihr Besitz ergriffen hat, und dem
Wunsch, ihm beim Kampf gegen seinen Bruder Dougal zu helfen. Dann
erwacht Andy plötzlich aus dem Koma und Morgan sieht sich ihrem
Bruder entgegen, wie er wirklich ist. Gleichzeitig muss sie sich auch
mit ihren Eltern konfrontieren, die völlig besessen von der Idee
sind, dass Andy erneut Wirt für einen Dämon werden soll. Um
ihren Bruder zu schützen, nimmt Morgan ihn mit zu sich. Doch auch
sie selbst ist in Gefahr: ein dämonischer Jäger aus der
Unterwelt ist hinter Morgan her und nimmt ständig andere Menschen
als Wirt um sich zu tarnen. Morgan ist klar, dass damit alle Personen
in Gefahr sind, die ihr nahe stehen. Mit der Hilfe von Adam und Dominic
versuchen sie einen Plan aufzustellen, wie sie gleichzeitig ihr Leben
schützen und weiter gegen Dougal vorgehen können. Es ist
ziemlich unangenehm für Morgan, dass sie auch ihren Ex-Freund
kontaktieren muss, um ihn vor eventuellen Angriffen zu schützen.
Das Wiedersehen mit Brian gestaltet sich schwierig, da viele
Gefühle im Raum stehen und Morgan trotzdem vor ihm geheim halten
will, dass sie vom Dämonenkönig besessen ist. Aber warum ist
der Jäger ausgerechnet hinter Morgan her? Es gibt dunkle Ecken in
ihrer Vergangenheit, die sie erfolgreich verdängt hat, doch um
Lugh zu helfen, muss sie sich ihnen stellen. Wie auch der Vorgänger ist Dämonenjagd ein straffer, recht gut durchdachter Thriller mit vielen Wendungen und gut dargestellten Personen. Jenna Black hat hier aber deutlich einen Gang runtergeschaltet, sowohl was das Erzähltempo als auch die beschriebene Gewalt und Brutalität betrifft. Anfangs hat mich das gestört, da ich es irgendwie einen Bruch zum ersten Teil gibt, aber später hat man sich dann daran gewöhnt, dass Morgan nun ab und zu auch mal nachdenkt und nicht nur wild in der Gegend rumrennt bzw. gehetzt wird. Die Geschichte knüpft direkt an Dämonenkuss an, kann aber auch ohne Vorkenntnisse gut nachvollzogen werden. Wirklich kompliziert ist es ja auch nicht, der absolut klare, harte Erzählstil der Autorin ist dermaßen schnörkellos und zielgerichtet, dass man als Leser keine Probleme hat, die Hintergründe zu begreifen. Nichtsdestotrotz ist die Story dadurch weder langweilig noch vorhersehbar. Man weiß immer noch nicht, wem man jetzt wirklich trauen kann und Morgan ist auch nicht besser dran als der Leser. In einer feindlichen, von Dämonen überrannten Welt kämpft sie sich allein durch. Im zweiten Teil wird im Gegensatz zum ersten aber viel mehr Morgans Vergangenheit beleuchtet und man erfährt so einiges, anderes bleibt weiterhin im Dunkeln. Es kristallisiert sich aber heraus, dass sie viel mehr ist, als sie dachte und so wie ich das sehe, wird ihr später eine zentrale Rolle im Machtkampf der Dämonen zukommen. Leider ist mir Morgan immer noch ein Stück weit unsympathisch, natürlich muss sie ihre Gefühle hinter einer harten Fassade verstecken, aber manchmal finde ich sie einfach nur feige und übermisstrauisch. Dieser Einzelkämpfermodus wird hier ganz schön ausgereizt und alle männlichen Personen scheinen an ihrer Mauer abzuprallen. Morgan kann und will auch Lugh nicht wirklich nachgeben und tut die ganze Handlung über eigentlich nichts anderes, als sich zu wehren - gegen das Schicksal, gegen Lugh, gegen ihre Vergangenheit, gegen ihre Gefühle für Brian, gegen ihre Neigung, Schwule Erotik anturnend zu finden etc. etc. Durch diese Verschleierungstaktik bleibt Morgan als Person sehr verschroben, fast zu distanziert. Mehr als ein kühler Thriller kommt daher am Ende nicht dabei heraus, ich würde auch nicht mehr von Erotic Urban Fantasy sprechen, da die betreffenden Szenen fast gänzlich eliminiert wurden. Ein schwules Pärchen gibt es immer noch, ok, aber ganz zahm. Für die nächsten Bände hoffe ich, dass die Autorin sich etwas einfallen lässt, denn sonst driftet das Ganze so langsam in den Urban Fantasy Einheitsbrei ab. Fazit Spannender, dämonischer Thriller. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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