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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Christine Feehan Hörbuch ![]() Verlag: Lübbe ISBN-13: 9783785733769 ISBN-10: 3785733763 Laufzeit: 313 Min Gelesen v. Suzan Amir Gusovius Erscheinungstermin: 2008 Anzahl 4 CDs EUR 12,00 |
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Mein dunkler Prinz von Christine Feehan auf Deutsch erschienen Nov 2003 im Bastei-Lübbe Verlag 446 Seiten, Taschenbuchformat Preis: EUR 6,95 ISBN: 3404186648 EAN: 9783404186648 übersetzt von Katja Thomsen NEUAUFLAGEBroschiert: 446 Seiten Verlag: Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (10. Februar 2009) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3404773101 ISBN-13: 978-3404773107 Preis EUR 5,99 |
Leseprobe
Es war sinnlos, sich noch länger etwas vorzumachen. Langsam und unendlich erschöpft schloss Mikhail Dubrinsky die ledergebundene Erstausgabe. Dies war das Ende. Er konnte es einfach nicht mehr ertragen. Selbst die Bücher, die er so liebte, vermochten die gnadenlose, grausame Einsamkeit seines Daseins nicht mehr zu vertreiben. Das Arbeitszimmer wurde von Bücherregalen gesäumt, die bis zur Decke reichten. Mikhail hatte jedes der Bücher gelesen und sich viele der Texte im Laufe der Jahrhunderte eingeprägt. Doch nun fand sein Geist in ihnen keine Zuflucht mehr. Die Bücher regten zwar seinen Intellekt an, brachen ihm jedoch das Herz. Bei Tagesanbruch würde er keinen Schlaf finden, jedenfalls nicht den heilsamen Schlaf der Erneuerung; er würde die ewige Ruhe suchen, möge sich Gott seiner Seele erbarmen. Sein Volk war in alle Winde zerstreut, verfolgt und beinahe ausgelöscht. Dabei hatte er wirklich alles versucht, hatte all seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten aufgeboten und jede neue Technologie erforscht. Er hatte sein Leben mit Kunst und Philosophie bereichert, mit Arbeit und Wissenschaft. Alle Heilkräuter und giftigen Pflanzen waren ihm bekannt, er wusste um jede Waffe der Menschheit und hatte gelernt, selbst eine Waffe zu sein. Und doch war er allein geblieben. Er gehörte einer aussterbenden Rasse an und hatte sein Volk im Stich gelassen. Als ihr Anführer war es seine Aufgabe gewesen, Mittel und Wege zu finden, um diejenigen zu schützen, für die er die Verantwortung trug. Zu viele der Männer gaben auf und verwandelten sich aus lauter Verzweiflung in Untote. Es gab keine Frauen mehr, die für den Fortbestand des Volkes sorgen und die Männer vor der Finsternis retten konnten, in der sie lebten. Es gab keine Hoffnung mehr. Die Männer glichen mehr und mehr Raubtieren, während sich die Finsternis in ihren Seelen ausbreitete, bis all ihre Gefühle erloschen waren, bis die Welt ihnen nur noch als ein grauer und kalter Ort erschien. Für jeden von ihnen war es absolut notwendig, seine andere Hälfte zu finden, die Gefährtin, die ihn aus der Dunkelheit ins Licht führte. Tiefe Trauer überwältigte Mikhail und drohte, ihn zu verschlingen. Er hob den Kopf, und ein Schmerzenslaut entrang sich seiner Kehle, der dem Schrei eines verwundeten Tieres glich. Er konnte es einfach nicht länger aushalten, allein zu sein. Das Problem ist doch eigentlich nicht das Alleinsein, sondern die Einsamkeit. Man kann sich auch inmitten einer Menschenmenge einsam fühlen, nicht wahr? Mikhail erstarrte. Nur seinen Blick ließ er wachsam umhergleiten, als wäre er eine Raubkatze, die Gefahr wittert. Er atmete tief ein und schirmte seine Gedanken blitzschnell ab, während er all seine Sinne schärfte, um den Eindringling aufzuspüren. Nein, er war allein. Er konnte sich unmöglich irren, schließlich war er der Älteste und Erfahrenste von allen. Niemandem konnte es gelingen, seinen Schutzzauber zu überwinden und sich ihm zu nähern, ohne dass er davon erfuhr. Verwundert dachte er über die Worte nach, lauschte im Geiste noch einmal der Stimme. Weiblich, jung, intelligent. Vorsichtig öffnete er seinen Geist ein wenig, um ihre telepathische Spur zu verfolgen. |
Schund mehr geht so lesenswert schlecht als recht |
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| Romantic Fantasy | |||
| Raven Whitney ist
telepathisch begabt, sie kann bei Berührung die Gedanken der
Menschen lesen. In ihrer Heimat Amerika half sie der Justiz bei der
Verbrechensaufklärung. Doch die Gewalt, mit der sie dabei
konfrontiert wird, droht sie zu zermürben und daher fliegt sie
weit weg, in die Karpathen, um sich zu erholen und Einsamkeit zu
genießen. Doch eines Nachts vernimmt sie einen telepathischen
Hilferuf und kann nicht anders, als sich der Person zuzuwenden. Es ist
Mikhail, Prinz der Karpathianer, der aus Verzweiflung über das
Sterben seines Volkes den Freitod wählen will. Raven nimmt Kontakt
mit ihm auf ohne zu wissen, wer oder was er ist. Wohingegen sie erst
einmal zurückhaltend und etwas ängstlich ist, nimmt Mikhail
die Sache sofort in die Hand: er fühlt, dass Raven seine
Gefährtin ist und versucht mit allen Mitteln, sie für sich zu
gewinnen. Bei Mein Dunkler Prinz handelt es sich um einen ganz klassischen Liebesroman mit dem Extra, dass Karpathianer als Paranormales Element die Hauptrolle spielen. Das Cover ist hier sehr vielsagend, genauso kitschig wie die bildliche Darstellung ist auch die von Christine Feehan erzählte Geschichte. Es werden alle Rollenklischees breitgetreten bis auch dem letzten klar ist, dass Mikhail übermächtig stark, leidenschaftlich, dominant und unwiderstehlich ist. Und Raven ist ganz die sensible, gutherzige und sinnliche Frau, die aber erst durch einen Mann richtig aufblühen kann. Wenn man sich aber erst einmal daran gewöhnt hat, dass solche Attribute alle paar Seiten erneut betont werden, kann man richtig Spaß an diesem Buch haben. Die Geschichte ist zwar höchst vorhersehbar, aber unterhaltsam beschrieben. Vor allem die Dialoge am Anfang zwischen Mikhail und Raven sind sehr kurzweilig und ab und zu humorvoll. Die Handlung dreht sich zu 90 Prozent um die beiden Protagonisten und ihre stetige Annäherung, die auch vorhande Randhandlung um krankhafte Vampirjäger, die sich ausgerechnet in diesem Dorf eingenistet haben ist zu vernachlässigen. Es hätte sogar besser getan, sie komplett wegzulassen, denn diese künstlich brutal aufgebauschten Spannungsmacher lenken zu den ungünstigsten Stellen von der Hauptstory ab und sind einfach nur lästig. Überhaupt sind alle anderen Personen neben den Hauptcharakteren wie graue, stereotype Schatten. Die Menschen kommen ohnehin nur schlecht weg bei C. Feehan, die wahren Männer sind eben Karpathianer... Der sehr adjektivlastige und schwülstige Schreibstil ist Geschmacksache, aber wenigstens bleibt sie ihrer Linie treu. Man kann sich über 446 Seiten Liebesschwüre, Leidenschaft und männliches Machogehabe freuen. Das Paranormale Element der Karpathianer ist recht gut ausgearbeitet und halbwegs glaubhaft. Als ein Menschen beschützendes Volk kämpfen die Karpathianer einerseits gegen die Vampire (zum "Bösen" übergetretene Karpathianer) und andererseits gegen ihren eigenen Untergang, der durch Geburtenmangel und Unfruchtbarkeit droht. Da fast keine weiblichen Karpathianer geboren werden, müssen die Männer ihre Gefährtinnen oft unter den Menschen suchen. Doch nur solche mit besonderen Fähigkeiten überstehen eine Verwandlung. Das Motiv, dass sich Karpathianer fürs Leben mit ihrer Gefährtin verbinden, gefällt mir sehr gut. Ohnehin wird bei C. Feehan viel von der Ewigkeit und unsterblicher Liebe geredet - perfekt für unverbesserliche Romantiker(innen)! Fazit Empfehlenswert, für HardCore-Romantiker sehr empfehlenswert. Eine seichte Unterhaltung mit sympathischen Charakteren, die wunderbar in vorgefertigte Rollenklischees passen. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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