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Lynsay Sands

Vampire haben's auch nicht leicht
von Lynsay Sands

erscheint auf Deutsch im September 2009 im Egmont Lyx Verlag
400 Seiten, Taschenbuchformat

Preis EUR 9,95

übersetzt von Regina Winter
ISBN-10: 380258242X
ISBN-13: 978-3802582424


Leseprobe

Vincent drehte sich im Bett herum, öffnete die Augen und starrte den Wecker an. Er runzelte die Stirn, als er die digitalen Ziffern erkannte. 11:48. Lieber Gott, es war nicht einmal Mittag! Für gewöhnlich schlief er bis sechs oder länger, um so viel Sonne wie möglich zu meiden. 11:49. Vincent starrte wütend auf das Display. Irgendetwas hatte ihn offenbar geweckt. Sein benommener Geist versuchte herauszufinden, was das sein konnte, als Stimmen sich näherten und gedämpft durch seine Schlafzimmertür drangen. Es waren zwei Männerstimmen, die lauter wurden, als ihre Besitzer näher kamen. Er spannte sich an, als sie seine Tür erreichten und dann offensichtlich weiter den Flur hinuntergingen, denn ihre Stimmen und Schritte wurden wieder leiser. „Was soll denn das?“ Er warf die Decke beiseite und stand auf. Er machte sich nicht die Mühe, etwas überzuziehen, sondern ging zur Tür und öffnete sie einen Spalt breit. Seine Augen weiteten sich, als er sah, wie ein halbes Dutzend Männer kreuz und quer über den Flur liefen und in offenen Türen verschwanden oder herauskamen. Er verließ sein Zimmer und warf einen Blick in jeden offenen Raum, an dem er vorbeikam. Nur eine der Türen war noch geschlossen. Hinter ihr schlief seine Tante Marguerite. Aber musste der Lärm sie nicht längst geweckt haben, fragte er sich, stieg die Treppe hinunter – und prallte zurück. Das Erdgeschoss war lichtdurchflutet. Jedes Fenster im Haus war normalerweise mit schweren, schützenden Vorhängen versehen, um das Licht abzuhalten, damit er sich auch über Tag frei im Haus bewegen konnte, wenn es nötig war. Doch irgendjemand hatte sämtliche Vorhänge aufgezogen, und das Sonnenlicht strömte herein. Wütend lief Vincent in die Küche, wo er Tiny zu finden erwartete, aber der Mann glänzte offenbar durch Abwesenheit. Also schaute Vincent in jeden Raum, auf der Suche nach Jackie und einer Erklärung für die Armee von Leuten, die offenbar sein Anwesen erobert hatte. „Morgen“, knurrte Tiny, als er Vincent entdeckte. Dann wandte er ihm wieder den Rücken zu und beobachtete weiterhin Jackie, die telefonierte. „Ich habe bereits erklärt, wer ich bin. Ich bin Mr. Argeneaus neue Sekretärin, und er hat mich gebeten, Sie anzurufen, damit er die Informationen bekommt. Faxen Sie mir die Liste einfach zu.“ Jackie klang ungeduldig. Vincent sah, wie sie sich noch mehr anspannte, während sie einen Augenblick zuhörte, dann schnalzte sie gereizt mit der Zunge und fauchte: „Er ist gerade ins Arbeitszimmer gekommen. Warten Sie einen Moment.“ Sie beugte sich vor und drückte einen Knopf auf dem Telefon, um das Gespräch zu parken, dann wandte sie sich an Vincent. 


Vampire
Romantic Comedy
Vincent Argeneau ist Schauspieler, Theatermanager und Vampir. Ein Saboteur hat sich in seine Filmproduktionsfirma eingeschlichen, und Vincent will einen Privatdetektiv engagieren, um dem Schuldigen auf die Spur zu kommen. Sein Cousin Bastien empfiehlt ihm die Privatdetektivin Jackie Morrissey. Einziger Haken: Jackie ist keine Vampirin und vertritt die Überzeugung, dass alle Unsterblichen in die Hölle gehören. Dennoch erklärt sie sich bereit, den Fall zu übernehmen. Und im Lauf der Ermittlungen fühlt sich die forsche Ermittlerin immer stärker zu dem attraktiven Vampir hingezogen ...

































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