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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Laurell K. Hamilton Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
Blutspur
Die Vampire von Clare Point Untot mit Biss Ein Vampir ist nicht genug Süßer als Blut Blutrote Küsse Asche
Verführung der Nacht Die Nacht der Magie Herrscher der Finsternis Die Verwandlung Teufelsbraut dunkler, härter, schneller |
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Anita Blake: Herrscher der Finsternis von Laurell K. Hamilton erscheint auf Deutsch im Juni 2010 im Bastei Lübbe Verlag 400* Seiten, Taschenbuchformat Preis: EUR 9,99 ISBN-13: 9783404164424 ISBN-10: 3404164423 übersetzt von Angela Koonen *Hier wurde das Original "Obsidian Butterfly" in bester Leser-Abzockmanier in zwei Teile gesplittet, der erste Part ist in "Göttin der Dunkelheit" zu lesen. |
Leseprobe |
Schund mehr geht so lesenswert schlecht als recht |
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| Urban Fantasy - Thriller/Krimi - Horror | |||
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Anita und Edward
sind immer noch auf der Suche nach dem Serienmörder, der in
Edwards Heimatstadt grausame, verstümmelnde Morde begeht. Es
scheint, als führe die neueste Spur zu dem mächtigen
Nekromanten Nicky Baco, der durch das hiesige Werwolfrudel
geschützt wird. Als Anita und Bernardo in seinem Unterschlupf
aufkreuzen, weht ihnen eisige Feindschaft entgegen, zusammen mit
einigen blutrünstigen, schlagkräftigen Werwölfen, die
sich durch Anitas Anwesenheit bedroht fühlen. Baco beteuert,
nichts mit den Morden zu tun zu haben, und Anita kann sich kurzfristig
vorstellen, seine Hilfe bei der Suche nach dem wahren Täter in
Anspruch zu nehmen. Dann passiert etwas Schreckliches: die ins
Krankenhaus eingelieferten Opfer, die sich in unaussprechlich
verstümmeltem Zustand befinden erwachen wie ferngesteuert zum
Leben und töten wahllos Unschuldige. Als Anita zum Tatort kommt,
bietet sich ihr ein Bild des Grauens und im anschließenden Kampf
wird sie schwer verletzt. So langsam wird auch Edward klar, dass bei
diesem Fall alle, auch die Härtesten, ihr Leben lassen
könnten. Herrscher der Finsternis knüpft nahtlos an das Geschehen in Göttin der Dunkelheit an, welches im ersten Teil willkürlich abgeschnitten wurde. Man sollte also mit der Lektüre warten, bis beide Bücher einträchtig im Regal stehen. Trotzdem glaubt man fast, dass hier zwei komplett unterschiedliche Bände vorliegen, denn in Herrscher der Finsternis schlägt Laurell K. Hamilton einen ungleich härteren Ton an als vorher. Nach dem etwas in die Länge gezogenen Geplänkel und der Ermittlerei kommt es hier Schlag auf Schlag und das mit ungehemmter und expliziter Brutalität. Ganz ehrlich, ich würde dem Buch FSK 16 geben und es auf das Titelbild drucken. Anita und Edward werden immer tiefer in diese unfassbar grausamen Mordfälle verwickelt und geraten selbst unweigerlich in eine Gewaltspirale. Anitas Monologe häufen sich: bin ich wirklich eine gefühllose Tötungsmaschine? Bin ich so eiskalt wie Edward? Kann Edward überhaupt seine "Familie" lieben? Doch das Hinterfragen der Gewalt bleibt im Hintergrund, vorranig wird sie ausgelebt und das in allen ekelhaften Facetten. Besonders das letzte Drittel ist wahrhaft nichts für schwache Nerven und wer nicht lesen will, wie Kinder gefoltert, verstümmelt und sexuell misshandelt werden, sollte die Finger davon lassen. Blut, Blut ist überall und allgegenwärtig, es spritzt, man rutscht auf dessen Lachen aus und wird davon bis zur Unkenntlichkeit verschmiert. Und mittendrin eine Anita, die sich nahezu nur auf Waffengewalt verlassen kann, vieles ihrer feinsinnigen Raffiniertheit ist in unmittelbarer Brutalität untergegangen. Sicher, sie ist immer noch schlagfertig, doch auf eine seltsam obszöne Art und Weise, die ich nicht so an ihr mag. Abgesehen von der schockierenden Gewalt, die einem während des Lesens immer wieder eiskalte Gänsehaut verursacht, mag man sich fragen, wie um alles in der Welt ein Mensch so viel Grausamkeit ertragen kann ohne verrückt zu werden. Die Autorin versucht mit allen Mitteln, Anita menschlich zu halten, doch oft ist sie ganz weit weg davon. Wie eine roboterartige, hübsche Puppe zieht sie ihren Auftrag durch und lässt sich scheinbar durch nichts erweichen. Ihre Moralität tut da nichts zur Sache und auch die Anziehungskraft der Männer auf sie nicht. Die anfangs erfrischende Anita ist abgegriffen, substanzlos geworden. Hoffentlich geht sie wieder zurück zu Richard und Jean-Claude und findet ihr altes Format wieder, ihre entwaffnende Individualität, ihre unbestechliche Gradlinigkeit, und ganz wichtig: ihre Weiblichkeit. Und bitte ganz ohne gefühllosen Sex mit abgedrifteten Monstern, Anita hat ein wenig Menschlichkeit nötig, bitte. Fazit Ultrabrutaler, harter und spannender Thriller mit einer unbarmherzigen Anita. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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