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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Laurell K. Hamilton Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
Blutspur
Die Vampire von Clare Point Untot mit Biss Ein Vampir ist nicht genug Süßer als Blut Blutrote Küsse dunkler, härter, schneller |
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Anita Blake: Göttin der Dunkelheit von Laurell K. Hamilton erscheint auf Deutsch im März 2010 im Bastei Lübbe Verlag 576 Seiten*, Taschenbuchformat Preis: EUR 9,99 übersetzt von Angela Koonen ISBN-10: 3404164105 ISBN-13: 978-3404164103 *Hier wurde das Original "Obsidian Butterfly" in bester Leser-Abzockmanier in zwei Teile gesplittet, der zweite Part ist in "Herrscher der Finsternis" zu lesen. |
Leseprobe |
| Schund mehr geht so lesenswert schlecht als recht |
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| Urban Fantasy - Thriller/Krimi - Horror | |||
| Vampirhenker Anita Blake ist
ihrem Freund Edward noch einen Gefallen schuldig. Und diesen fordert er
ein, indem er sie bittet, ihm in Santa Fé bei der
Aufklärung einer besonders grausamen Mordserie zu helfen. Mit
Edward verbindet Anita eine seltsame Seelenverwandschaft, und doch ist
jeder für sich ein misstrauischer Killer. Wird Edward eines Tages
Jagd auf sie machen? Anita weiß es nicht. Vorerst jedoch reist
sie nach Mexiko und wird dort völlig überrascht von einem
Edward, der sich unter einer falschen Identität namens Ted
Forrester ein scheinbar idyllisches Familienleben mit der Frau Donna
und ihren zwei Kindern aufgebaut hat. Anita ist fassunglos angesichts
der Tatsache, dass Edward sein Killerdasein vor der Familie verbirgt
und ihnen falsche Tatsachen vorspiegelt. Obwohl sie sich nicht
einmischen will, gerät Anita in einen moralischen Konflikt: kann
sie Edward seiner Familie entreißen? Vorerst konzentriert sie
sich aber auf den Fall, und ist erschrocken von der Brutalität,
mit der der Mörder seine Opfer gehäutet und verstümmelt
hat. Für Anita ist klar, dass ein Monster diese Tat begangen hat,
kein Mensch wäre dazu fähig. Die Polizei verhält sich
Anita gegenüber misstrauisch und auch Edward gibt sich
geheimnisvoll. Edwards Gehilfen Olaf und Bernardo, von denen jeder
seine Leichen im Keller hat, tun ihr übriges um Anita in
Alarmbereitschaft zu versetzen. Trotz ihrer Bemühungen gibt es
keine Spur von dem Täter. Dann erfährt Anita von der hiesigen
Vampirmeisterin, genannt Obsidian Schmetterling. Und diese ist
mächtiger, als sie je geahnt hätte... Nachdem Anita im vorigen Teil "Ruf des Blutes" in einen wahren Sextaumel geraten war, der wohl viele Leser verschreckt und mich ziemlich irritiert hat, präsentiert sie sich in Göttin der Dunkelheit wieder in altbekannter Ermittler-Manier. Dieser Teil ist komplett Anita und Edward gewidmet und verliert kaum ein Wort über Richard und Jean-Claude, was ich persönlich etwas schade finde. Das interessanteste an der Reihe ist immer noch das Dreiecksverhältnis zwischen Anita, ihrem Werwolf und dem Vampirmeister. Doch so wird Anita in einen grausamen Fall hineingezogen, der eigentlich ihre volle Aufmerksamkeit fordert - wäre sie nicht so verwirrt über Edwards schizophrenes Verwirrspiel mit der Familie und ihre eigenen unerfüllten Bedürfnisse. So ganz cool angesichts eines schönen Männerkörpers wird Anita wohl nie mehr werden und es gab einige Situationen in denen mir diese Entwicklung ihrer Persönlichkeit missfallen hat. Es ist etwas verloren gegangen von der souveränen, gefassten, zielstrebigen Anita, die weiß was sie will und was sie nicht will. Immerhin hat sie weder ihre detektivische Beobachtungsgabe noch ihre Fertigkeiten im Umgang mit Waffen verloren und manövriert sich geschickt zwischen den undurchsichtigen Personen hindurch, immer auf der Suche nach dem monströsen Täter. Nichts für schwache Nerven sind die Tatortbeschreibungen und zahlreichen Gewaltdarstellungen, die selbst die abgebrühte Anita schockieren. Stellenweise kam es mir vor, als hätte Laurell K. Hamilton ihren Schreibstil etwas geändert und neigt nun vermehrt dazu, Detailbeschreibungen in die Länge zu ziehen und das Gleichgewicht von Dialogen und Monologen in Richtung der letzteren zu verschieben. Das schadet dem Erzähltempo etwas, schafft aber gleichzeitig mehr Atmosphäre. Ich persönlich ziehe den strafferen, dialogreicheren Stil vor, das gibt Anita mehr Möglichkeiten, ihre Schlagfertigkeit zu zeigen. Durch diesen Umstand passierte es wohl auch, dass der Originalroman die 500 Seiten Grenze sprengte und der Bastei Lübbe Verlag die Entscheidung traf, in Deutsch zwei Bücher darauf zu machen. Finanziell ist das nicht optimal, immerhin zahlt man so 2x 9,99 EUR für ein Buch, das umgerechnet im Original 5,80 EUR kostet. Inhaltlich gesehen schmälert diese - zugegeben ärgerliche - Tatsache jedoch nichts, und Göttin der Dunkelheit ist nach wie vor ein spannender, ideenreicher Thriller, der bestens unterhält und Platz für viele schillernde, geheimnisvolle Figuren hat. Ich bin ein Fan von Anita und auch wenn sie meiner Meinung nach etwas schwächer geworden ist, bleibt sie eine unverzichtbare Größe im Urban Fantasy Universum. Das Fehlen von ausschweifenden Erotikszenen in diesem Teil hat übrigens nicht geschadet und vielleicht erholt sich Anita ja von ihrem zweifelhaften Image, das sie sich durch den vorherigen Band eingehandelt hat. Fazit Brutaler, spannender Krimi mit der mutigen und faszinierenden Anita Blake. |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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