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Weitere Titel der Serie
Originaltitel
![]() Homepage der Autorin Laurell K. Hamilton Im Vergleich... leichter, softer, langsamer
Blutspur
Die Vampire von Clare Point Untot mit Biss Ein Vampir ist nicht genug Süßer als Blut Blutrote Küsse dunkler, härter, schneller |
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Anita Blake: Blutroter Mond von Laurell K. Hamilton auf Deutsch erschienen Jan 2005 im Bastei Lübbe Verlag 413 Seiten, Taschenbuchformat Preis: EUR 7,95 ISBN: 3404152581 EAN: 9783404152582 Übersetzt von Angela Koonen |
Leseprobe
Das Haus von Harold Gaynor stand mitten auf einem saftig grünen Rasen, die Bäume zu beiden Seiten in einem anmutigen Bogen. Es leuchtete in der heißen Augustsonne. Bert Vaughn, mein Boss, parkte den Wagen auf dem Kies der Auffahrt. Der Kies war so weiß, dass er aussah wie handverlesenes Steinsalz. Von irgendwo hörte man das leise Prasseln eines Sprengers. Während einer der schlimmsten Dürren in Missouri seit über zwanzig Jahren war dieser Rasen absolut perfekt. Nun gut. Ich war nicht hier, um mit Mr Gaynor über Wasserwirtschaft zu plaudern. Ich war hier, um die Erweckung eines Toten zu besprechen. Nicht Auferstehung. So gut bin ich nicht. Ich rede von Zombies. Den schlurfenden Toten. Nacht der lebenden Toten und dergleichen. Allerdings sind sie weniger dramatisch, als Hollywood sie bisher auf die Leinwand gebracht hat. Ich bin Animator. Das ist ein Beruf, weiter nichts, wie Verkäufer. Tote erwecken ist erst seit fünf Jahren ein amtlich genehmigtes Gewerbe. Bis dahin galt es als Plage, als religiöses Experiment oder als Touristenattraktion. In einigen Stadtteilen von New Orleans ist das noch immer so, aber hier in St. Louis ist es ein Gewerbe. Und zwar ein einträgliches, was größtenteils meinem Boss zu verdanken ist. Er ist ein Halunke, ein Lump, ein Gauner, aber wie man Geld macht, weiß er. Das ist eine gute Eigenschaft für einen Geschäftsmann. Bert ist einszweiundneunzig und breitschultrig, ein einstiger College-Football-Spieler mit beginnendem Bierbauch. Der dunkelblaue Anzug, den er anhatte, war maßgeschneidert, sodass der Bauch nicht auffiel. Für achthundert Dollar sollte der Anzug sogar eine Herde Elefanten kaschieren. Seinem weißblonden Haar hatte er einen Bürstenschnitt verpasst – nach all den Jahren nun wieder gepflegt. Zusammen mit der Segelbräune und den hellen Augen ergab das einen dramatischen Kontrast. Bert rückte die blaurot gestreifte Krawatte zurecht und wischte sich die Schweißperlen von der Stirn. »In den Nachrichten habe ich gehört, dass es Bestrebungen gibt, Zombies auf pestizidverseuchten Feldern einzusetzen. Das würde Leben retten.« »Zombies verwesen, Bert, es gibt kein Mittel, um das zu verhindern, und ihre Intelligenz hält sich nicht lange genug, als dass man sie als Feldarbeiter verwenden könnte.« »Es ist nur eine Überlegung. Die Toten haben vor dem Gesetz keine Rechte, Anita.« »Noch nicht.« Es war falsch, Tote zu erwecken, damit sie für uns Sklavenarbeit verrichteten. Einfach falsch, aber auf mich hörte ja niemand. Irgendwann musste die Regierung handeln. Es wurde eine landesweite Kommission aus Animatoren und anderen Experten gebildet. Wir sollten die Arbeitsbedingungen der örtlichen Zombies prüfen. |
Schund mehr geht so lesenswert TOP Titel schlecht als recht |
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| Urban Fantasy - Thriller/Krimi - Horror | |||
| Auch im zweiten
Band der Serie hat Anita keine ruhige Minute. Das "Spukkommando" der
Polizei ruft sie um Hilfe bei einem blutigen Mord an einer Familie.
Anita ist entsetzt über die Gewalttätigkeit des Mordes und
fest entschlossen, den Täter zu finden. Sie erkennt, dass es sich
um einen uralten Zombie handeln muss, der von jemand sehr
mächtigen erweckt worden sein muss. Auf ihrer Suche gelangt sie an
die fiese Voodoomeisterin Dominga Salvador, die Anita zuerst auf ihre
kriminelle Seite ziehen will. Als Anita jedoch ablehnt, zieht sie ganz
andere Seiten auf und ab sofort ist Anitas Leben bedroht. Dominga hetzt
Zombies auf sie, die ihre Wohnung verwüsten und Anita entgeht nur
knapp dem Tode. Trotzdem kann sie nicht beweisen, dass die
Voodoomeisterin auch für die Erweckung des Super-Zombies und damit
auch für die Morde verantwortlich ist. Als wenn das nicht genug
wäre, muss sich Anita nun auch noch vor den Häschern des
geld- und machtgierigen Harold Gayner in Acht nehmen. Als Anita
ablehnt, für Millionen von Dollar einen uralten Toten für
Gaynor zu erwecken, gerät sie in seine Schusslinie. Seine perverse
Vorliebe für verkrüppelte Geliebte macht sie misstrauisch und
sie beginnt zu recherchieren. Bald kreuzen sich die Wege von Dominga
Salvador und Harold Gaynor. Laurell K. Hamilton bleibt auch im zweiten Band ihrem Stil perfekt treu. Viel Spannung und Tempo, tolle Kampfszenen und viele coole Sprüche. Viele Figuren des ersten Teils kommen auch wieder vor, unter anderem auch der charismatische Jean-Claude. Hier zeichnet sich eine interessante Romanze ab. Es ist fantastisch gelungen, ein Buch mit einer unabhängigen Geschichte zu schaffen, durch die sich dennoch ein roter Faden zieht. Auch ohne den ersten Band zu kennen, würde man viel Spaß beim Lesen haben, aber ich empfehle trotzdem ganz von vorne anzufangen mit der Serie. Es fließt auch hier wieder viel Blut und man bekommt explizite Gewaltszenen serviert. Anita ist nach wie vor der Liebe und allem anderen Kompliziertem völlig abgeneigt, aber das tut dem Buch überhaupt keinen Abbruch. Man weiß gar nicht, wo das noch vorkommen sollte bei all dem Tempo. Fazit Würdiger Nachfolger des ersten Bandes, fesselnd! |
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Romantik Erotik Spannung Action Anspruch Humor Originalität Preis Aufmachung |
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