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Im Februar 2015 neu:

Black Dagger Königsblut von J. R. Ward
Chicagoland Vampires Teuflische Bisse von Chloe Neill
Engelssturm - Michael von Heather Killough-Walden
Immortal Hunter von Kait Ballenger
Rising Darkness Schicksalsstunde von Thea Harrison




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Bewertungsrahmen:






Punktesystem für Attribute des Romans:

Romantik, Erotik, Spannung, Action, Anspruch, Humor, Preis/Leistung (Qualität der Aufmachung)

3 Punkte=max
2 Punkte=ausgeprägt
1 Punkt=vorhanden
0 Punkte=keine Spur

Urban Fantasy, Romantasy und mehr...

Willkommen auf meiner Seite, wo sich alles um Romane aus den Bereichen Urban Fantasy
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22. Juli 2015

Meine Zeit mit Urban Fantasy und Romantasy oder - Das Fazit ohne rosarote Brille

Hätte mir 2010 jemand gesagt, dass ich im Jahr 2015 nicht mehr 3 Bücher pro Woche (mindestens) verschlinge, hätte ich vehement widersprochen und mich kurz darauf wieder in einen der unzähligen Romane vergraben, die damals noch im gefühlten Sekundentakt erschienen sind. Alles war so aufregend und mitreißend und wenn ich heute manche meiner alten Rezensionen lese, kann ich nur noch den Kopf schütteln über den Enthusiasmus über ein aus meiner heutigen Sicht - na ja unterdurchschnittliches Buch.

Also habe ich überlegt, ob ich World of Armitage vom Netz nehmen soll, da es tatsächlich in vielerlei Hinsicht nicht mehr meine aktuelle Meinung widerspiegelt, aber ich kann und will ja auch nicht jedes Buch nochmal lesen um alle Rezensionen zu aktualisieren. Ist ja auch nicht der Sinn der Sache, man muss glaube ich einfach akzeptieren, dass sich Geschmäcker und Lesegewohnheiten mit der Zeit ändern, und meine damalige Begeisterung war real, auch wenn ich heute darüber schmunzle.

Im Endeffekt sieht es aktuell so aus, dass ich die Reste meines langjährig aufgebauten SUBs "weglese" und nur noch ganz selten ein neues Buch kaufe. Und wenn dann nur so echte Klassiker wie Ilona Andrews Stadt der Finsternis oder Rachel Morgan. Ich bin aber weit von meiner damaligen Lesegeschwindigkeit entfernt und brauche manchmal 3-4 Wochen für einen Titel, wenn er mich nicht total fesseln kann. Wo ich mich früher noch durch einen etwas weniger guten Roman "gequält" habe, fehlt mir heute dazu einfach das Durchhaltevermögen bzw. ich sehe keinen Sinn mehr darin, Zeit mit unsinniger Literatur zu verschwenden.

Trotzdem spielt UF und RF immer noch eine große Rolle, denn meine Lieblingsbücher stehen immer noch treu in meine Regalen und jedes Mal, wenn ich sie ansehe, denke ich an die tollsten Augenblicke und die mitreißendsten Szenen. Was also bleibt hängen von meiner langjährigen Liebe zu diesem Genre? Was würde ich jemandem erzählen, der sich dafür interessiert? Witzigerweise ist es ja so, dass sich mit der Zeit negative Dinge verklären und relativieren. Bei Büchern geht mir das nicht so. Was ich damals schlecht fand, finde ich heutzutage wohl eher noch viel viel schlechter. Tendenziell bin ich auch kritischer geworden und viel schneller negativ eingenommen als früher. Da frage ich mich, ob ich wirklich so etwas wie eine rosarote Brille aufhatte oder ob ich in den 5 Jahren eine große "Lesegeschmacksveränderung" durchgemacht habe. Wahrscheinlich so eine Mischung aus beiden.

Was hat mich also nachhaltig geprägt und einen wirklichen "Mehrwert" gehabt?

Black Dagger Brotherhood

von J. R. Ward

Nachtjagd Blutopfer Ewige Liebe Bruderkrieg Mondspur Dunkles Erwachen Menschenkind Vampirherz Seelenjäger


Black Dagger - ein verkitschter, dramatischer und unendlich ausgeschmückter Mädchentraum voller Blut, Tränen und Sex. Noch nie zuvor hatte ich so etwas gelesen und ich werde mich immer daran erinnern, wie Wrath und seine Truppe mich förmlich umgehauen hat mit ihrem Testosteron, ihrer dominanten, animalischen Art und dieser unerbittlichen Suche nach der wahren Gefährtin fürs Leben. Dieses Prinzip der einzigen Liebe, die gefunden werden muss wurde danach unzählige Male kopiert, aber selten erreicht.

Leider entschied sich die Autorin dafür, ihrer Serie eine Art "Pseudo-Tiefe" zu verleihen, indem sie sich immer mehr in Handlungssträngen und Konflikten verhedderte. Für mehr als diese Liebesromanunterhaltung hat es meiner Meinung bei ihr aber nie gereicht und deshalb habe ich nach Rehvenges Geschichte die Serie abgebrochen (das immer prägnanter werdende M/M Element hat auch ein wenig dazu beigetragen).
Danach kann man auf dieser Welle weiter reiten und Lara Adrians Midnight Breed Reihe lesen, die in den ersten Teilen wirklich gut ist.

Danach fing ich an, diese aus heutiger Sicht teilweise albernen und seichten Reihen zu lesen, die ich nun zum großen Teil noch nicht mal mehr überfliegen könnte. Seien es nun die Herren der Unterwelt, alle Romane von Alexandra Ivy oder Sherrilyn Kenyon, es gab auf einmal eine Flut dieser Romantasy-Bücher und ich habe wirklich fast alle getestet. Wirklich die allereinzige Serie, die davon heute noch lesbar ist und bei der ich auch Spaß habe ist:

Immortals after Dark Serie

von Kresley Cole

Nacht des Begehrens Kuss der Finsternis Versuchung des Blutes Tanz des Verlangens Verführung der Schatten Zauber der Leidenschaft Eiskalte Berührung Flammen der Begierde Sehnsucht der Dunkelheit


Kresley Cole hat einen derart abgefahrenen, überzogenen und amüsanten Stil, der auf wundersame Weise die Zeit überdauert und auch heute für mich noch attraktiv ist. Den überkitschigen Inhalt ganz beiseite lassend, sind diese Bücher einfach Ikonen des Genre.

Ansonsten denke ich noch manchmal an die frühen Bücher von Nalini Singh und bin enttäuscht über ihre spätere Entwicklung. Auch Christine Feehan, die ich mal so sehr geliebt habe, geht leider überhaupt nicht mehr. Thea Harrison war ein kurzes begeistertes Aufblitzen, das sich schnell wieder gelegt hat und von Lora Leigh hatte ich mehr erwartet. Letztere kam aber auch zu spät auf den deutschen Markt und hat zwar den Erotik-Roman-Boom abgegriffen, reitet aber nicht mehr auf der RF/UF Welle mit.

Was sich viel länger in meinen Regalen halten kann, sind die guten Urban Fantasy Serien. Unvergesslich:

Dante Valentine Serie

von Lilith Saintcrow

Serie abgeschlossen

Teufelsbraut Höllenritt Feuertaufe Sündenpfuhl Höllenschlund


Dante Valentine ist mein Highlight der düsteren, apokalyptischen Urban Fantasy und der Urtyp der Kick-Ass Heldin, die ich auch heute noch liebe. Sei es nun Kate Daniels, Mercy Thompson, Rachel Morgan oder Anna Strong, sie alle haben mich geprägt und ich würde sie immer wieder von neuem auf ihren Abenteuern begleiten.

Natürlich gab es auch schwächere Serien, aber insgesamt hatten wir in Deutschland Glück und haben einen Großteil der wirklich guten Reihen abbekommen. Wobei auch da bin ich ungeduldiger geworden und ich möchte keine Wiederholungen mehr lesen. Aktuell habe ich da mit Jennifer Esteps Elemental Assassin weniger Glück. Der erste Teil war wirklich super, der zweite auch sehr gut, aber mit die Serie wird zunehmend eine einzige Rückblende vorangegangener Ereignisse, als würde die Autorin versuchen, in jedem Band alles nochmal durchzukauen. Habe ich da früher wohl in all meiner Begeisterung durchgehalten, ist das jetzt schon das Aus für Jennifer Estep, weil ich einfach nicht im nächsten Band schon wieder in aller Genauigkeit lesen möchte, wie genau alles mit Gin, Mab Monroe und dem Mord an ihren Eltern angefangen hat.

Tja und was kommt danach? Ich habe jetzt noch so ca. 15 Bücher auf dem SUB, die meisten stehen da seit über 2 Jahren. Und ich glaube kaum, dass ich alle davon lesen werde. Vor allem Teile von Reihen, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr verfolgt habe, zum Beispiel Wolf Shadow und Cassandra Palmer. Vielleicht habe ich ja die Motivation, bei Teil 1 wieder anzufangen um dann den roten Faden wieder zu finden, aber das ist eher unwahrscheinlich. Also dümpel ich wohl mit meinen 1-2 Büchern pro Monat dahin und wenn der SUB weggelesen ist, kommt vielleicht mein Kindle zum Einsatz und ich lesen die Original-Fortsetzungen von geliebten Reihen, die einst auf Deutsch eingestellt wurden. Eventuell habe ich dann auch wieder mehr Lust, Rezensionen zu posten. Bis dahin bleibt aber World of Armitage am Netz, es war ja schließlich jahrelang mein gehegtes und gepflegtes "Baby" und hat sehr viel Zeit und Mühe gekostet - aber auch unheimlich viel Spaß gemacht - nicht zuletzt dank EUCH, die ihr meine Begeisterung geteilt habt und vielleicht immer noch teilt.

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18. Februar 2015

Rein aus Interesse (und Nostalgie) habe ich mal nachgeforscht, ob es mittlerweile nach ca. 10 Jahren UF/RF auf dem deutschen Markt sogenannte "Sammlerstücke" gibt, die im Handel vergriffen sind. Und tatsächlich haben wir schon einige "Relikte":

Zodiac Serie von Vicki Pettersson

Taschenbuchausgabe vergriffen, kein Nachdruck, kein ebook. Gebraucht aber schon ab 1 ct zu haben. Ist jetzt auch nicht unbedingt ein Titel, der von Rarität profitieren würde. Zwar ein interessanter Ansatz der Autorin, aber recht unspektakulär umgesetzt. Es sind auch nur die ersten beiden Bände der Serie auf Deutsch erschienen.

Der Träumende Diamant von Shana Abé

Damals war ich sehr begeistert gewesen von dieser Serie und unendlich traurig, dass sie nicht weiter übersetzt wurde. Heute nur noch gebraucht als Taschenbuch erhältlich.

Unsterbliche... Serie von Rosemary Laurey

Ein echtes uralt-Relikt und ganz altmodische Romantasy mit leichtem paranormalen Touch. Heute würde ich noch nicht mal eine Seite davon lesen.

Anita Blake von Laurell K. Hamilton

Mit ca. 15 EUR wird der erste Teil der Serie mittlerweile gehandelt, es gibt zwar auch Nachdrucke, aber auch die nicht mehr erhältlich. Ein ebook scheint nicht in Sicht. Die ersten Bände der Reihe sind auch wirklich legendär und erst später hat die Qualität deutlich nachgelassen.

Weiterhin nicht mehr oder nur noch gebraucht erhätlich:

Rhonda Thompson Werwolf Reihe
Dirk and Steele Reihe Marjorie M. Liu
Twilight Maggy Shayne
Greywalker Harper Blaine 1
Die Exorzistin Jenna Black
Darkness Chosen Christina Dodd teilweise
Alyssa Day Atlantis

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6. Februar 2015

Mittlerweile ist tatsächlich das passiert, was ich noch vor drei Jahren als ziemlich unwahrscheinlich eingestuft hätte: Urban Fantasy und Romantasy sind in Deutschland zum ausgebrannten Nischenprodukt degradiert worden und nur noch vereinzelte Titel schwirren in den Listen der Neuerscheinungen.

Aber auch ich selbst bin weit entfernt von meiner früheren Begeisterung und habe oft nicht so recht Lust, ein neues Buch anzufangen. Ab und zu schwelge ich in schönen Erinnerungen von damals, als zum Beispiel Black Dagger neu auf den Markt kam und sich alles in Euphorie überschlagen hat, das waren noch Zeiten...hach ja...

Dennoch ist UF/RF bei mir immer noch präsent und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben. Leider sind aufgrund der Flaute auch viele meiner gern gelesenen Blogs im Internet verschwunden oder haben sich in einen Friedhof verwandelt (meine eigenen Seite eingeschlossen). Ist denn auch das Blog-Zeitalter vorbei?

Ein bisschen was wollte ich dann aber schon noch über die letzten Titel berichten, die ich gelesen habe:

Stadt der Finsternis - Tödliches Bündnis
von Ilona Andrews

Kate Daniels und ihr Geliebter, der Gestaltwandler Curran, sehen sich einer ernsten Gefahr gegenüber. Viele der Nachkommen der Gestaltwandler sterben an einer geheimnisvollen Krankheit, ehe sie ganz erwachsen sind. Kate und Curran versuchen, in Europa ein Heilmittel aufzutreiben, doch sie laufen geradewegs in eine Falle ...

So profan diese kurze Zusammenfassung klingt, so unfassbar unterhaltsam, spannend und actionreich ist sie umgesetzt. Wieder einmal war ich begeistert von Kates unbeugsamen Willen, ihrem Erfindungsreichtum und dem Mut, Anderen zu helfen. Und erneut wird auch ihre Beziehung zu Curran auf die Probe gestellt, denn die ganze Truppe reist nach Europa mitten hinein in eine Fehde zwischen Gestaltwandlern. Und diese begegnen Kate nicht nur mit wenig Akzeptanz, sondern versuchen auch, ihr Selbstbewusstsein zu schwächen in dem sie ihr weismachen, dass Curran mit einer Gestaltwandlerin als Partnerin besser aufgestellt wäre.

Für Kate eine harte Lektion, für den Leser eine interessante Wendung und viele konfliktreiche, heiße und schlagfertige Dialoge. Mittlerweile kennt man sich gut aus in Kates Welt und freut sich über kurze Auftritte von bekannten Charakteren. Trotz Flaute im Urban Fantasy Genre und meinem Eindruck, ich hätte mich an dieser Sorte Bücher "satt gelesen", gehört Kate Daniels in eine ganz eigene Kategorie und ich werde die Serie sicherlich auch im Original weiterverfolgen, falls der Egmont Lyx Verlag irgendwann die Rechte daran nicht mehr kauft.

Blutschwur
von Kim Harrison

Rachel Morgan hat es vermasselt: Durch einen Fehler ihrerseits beginnt das Jenseits zu schrumpfen. Sollte es ganz verschwinden, bedeutet das das Ende für Vampire, Feen und Hexen. Als dann auch noch ihr Patenkind von wütenden Dämonen entführt wird, bleibt Rachel nichts anderes übrig, als ins Jenseits zurückzukehren, sich ihren Feinden zu stellen und die Apokalypse aufzuhalten. Unmöglich? Nicht, wenn man Rachel Morgan heißt!

Genau wie Kate Daniels von Ilona Andrews ist Rachel Morgan eine Heldin, deren Abenteuer man nicht verpassen darf. Es gibt so ein paar Serien, die sich auch nach dem Ende des Booms halten können, einfach weil sie Klasse haben. Und Rachels Geschichten sind zwar nichts für Leute ohne Geduld (700 Seiten und mehr), aber dafür wird man mit einer detailreichen und komplexen Story belohnt, deren Darsteller mittlerweile so zahlreich sind, das man allein dafür schon ein Lexikon bräuchte. Für Quereinsteiger ist diese Serie denkbar ungeeignet bzw. man nimmt sich mindestens die Hälfte des Spaßes und weiß zum Beispiel nichts von der Vorgeschichte zwischen Rachel und Trent. Ich persönlich war ja schon immer einer der Rachel+Trent Anhängerinnen und fand den schönen Elf nie so arrogant und verdorben wie Rachel. Aber auch damit lässt sich die Autorin Zeit und erstmal muss Rachel das Jenseits retten, was sie auch in ihrer typischen chaotischen Art versucht.

Insgesamt ein schöner Lesespaß für viele Stunden. Ganz insgeheim hoffe ich aber, dass die Serie bald zu Ende ist, Rachel hätte ein Happy End verdient.

Anita Blake - Schwarze Träume
von Laurell K. Hamilton

Eine Bar, ein schmutziger Hinterhof: Zwischen zwei Müllcontainern liegt die Leiche einer Stripperin. Vampirjägerin Anita Blake wird hinzugerufen, denn der Körper der Frau ist übersät von Bisswunden. Eine ganze Gruppe von Vampiren war hier am Werk, und mindestens einer von ihnen muss alt und mächtig sein. Anita weiß aus eigener Erfahrung, was für eine berauschende Erfahrung der Biss eines solchen Vampirs sein kann - berauschend genug, um wie das Opfer ohne Gegenwehr in den Tod zu gehen. Dieser Fall wird Anita an ihre Grenzen bringen - und darüber hinaus ...

Mit Anita geht es jetzt zu Ende, und wenn ich den zweiten Teil dieses Bandes, der abzockermäßig auf Deutsch gesplittet wurde, nicht schon im Regal hätte, würde ich ihn gar nicht erst kaufen. Vielleicht lese ich ihn auch trotzdem nicht, nach dem ersten Teil ist mir jedenfalls ziemlich die Lust vergangen. Man hat ja dann auf den ersten paar Seiten immer noch die Hoffnung, dass Anita wieder die alte wird, dass sie sich berappelt und den ganzen Sex aus ihrem Hirn verbannt. Ich habe ja gar nichts gegen ein paar erotische Einlagen, vor allem nicht mit charismatischen Konsorten wie Jean-Claude und Richard. Auch den Nimir-Ra lasse ich mir noch gefallen. Aber mittlerweile vögelt Anita alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und sämtliche emotionalen Ausrutscher können durch diese hirnverbrannte Ardeur legitimiert werden. Ein Freifahrtschein für wildes Kopulieren mit möglichst vielen Teilnehmer, die auch natürlich alle nichts dagegen haben.

Nach ca. 100 Seiten hat es mir dann mal wieder gelangt und ich habe den Rest des Buches vergeblich nach dem Ansatz einer Story gesucht. Irgendwie habe ich dann zwischendurch auch vergessen, um was es bei diesem lapidaren Mordfall überhaupt ging, und ich glaube, Anita selbst hat es auch nicht sonderlich interessiert. Sie ist vollauf damit beschäftigt, ihren nächsten Sexpartner auszusuchen und natürlich auch das schlechte Gewissen zu bewältigen, was sie danach immer einholt ? warum auch immer. Also Anita, das war es, die schlechten Bände in den Müll, die guten bleiben im Regal. Früher war alles besser.

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27. November 2014

Für das Frühjahr 2015 haben es ein paar wenige Titel auf meinen Wunschzettel geschafft:





Abgesehen davon lese ich gerade Land der Schatten Schicksalsrad von Ilona Andrews. Leider finde ich es grottenlangweilig und komme kaum voran. Irgendwie habe ich nicht mehr so die Geduld wie früher, ein schlechtes oder kaum mittelmäßiges Buch "durchzuhalten". Die Geschichte um die Meisterdiebin Audrey und den von sich selbst eingenommenen Kaldar trieft nur so vor Klischees und wird auch durch die Rahmenhandlung nicht aufgelockert.

Dummweise erstreckt sich die Story auf über 500 Seiten und ich werde trotz Vorblättern noch einen Moment dafür brauchen. Aber mein absolutes Ziel ist es, endlich meinen Altlasten-SUB wegzulesen, der sich teilweise schon seit 3 oder mehr Jahren stapelt. Ich habe nämlich das Gefühl, je länger ich warte, desto weniger Lust habe ich auf Titel, die mich vor ca. 3 Jahren mal interessiert haben.

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30. Oktober 2014



Kate Daniels aus Stadt der Finsternis Tödliches Bündnis war es, die mich nun nach langer Leseabstinenz wieder zurück geholt hat. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich den Roman verschlungen und saß dann motiviert vor meinem PC: so jetzt schreibe ich eine Rezension dazu. Und dann kam nichts. Na ja, ein paar allgemeine, schlichtweg langweilige Bemerkungen, aber die wurden dem wirklich guten Buch überhaupt nicht gerecht und ich fühlte mich, als hätte ich schon tausende solcher Beschreibungen verfasst. Ziemlich frustrierend.

Nun bin ich zu dem Schluss gekommen, dass jetzt ich über Stadt der Finsternis Tödliches Bündnis keine Rezension schreiben werde, vielleicht später irgendwann mal. Alles, was es zu der Serie zu sagen gibt, habe ich in den Rezensionen dafür verfasst und ich kann nur lapidar hinzufügen: an der Qualität hat sich nichts geändert. Soll das heißen, ich bin nicht mehr fähig, eine Bewertung für ein Buch zu produzieren? Rezensions-Akku leer oder wie? Was braucht es eigentlich, damit ich eine gute Beschreibung hinbekomme? Nur an der Motivation kann es ja nicht liegen, die ist wieder da.

Jedenfalls hatte ich nach der letzten Seite von Kate Daniels richtig Lust das nächste Buch zu beginnen und die Wahl fiel auf Pfade im Nebel von Nalini Singh. Ich dachte mir, wow, eine Lesepause hat wohl wieder richtig Begeisterung zurückgebracht und verschlang die ersten paar Seiten der Geschichte um die beiden Medialen Ivy und Vasic. Aber entweder habe ich noch nicht genug Lesepause gemacht, mein Geschmack hat sich verändert oder Nalini Singh hat stark nachgelassen. Eventuell eine Kombination von allem, aber mit dem gleichen Ergebnis: das Buch ist grottenlangweilig. Eine völlig in die Länge gezogene Ansammlung von Fantasiegespinsten, die mit wahllos platzierten Nebenfiguren aufgeblasen wird und selbst keinerlei Substanz hat. Der in Silentium gefangene Pfeilgardist Vasic wird durch die Empathin Ivy "weichgespült" und...das war's. Den Rest habe ich übersprungen, vorgeblättert und quergelesen. Die ganze künstlich verkomplizierte Geschichte um den Niedergang des Medialnet und den Konflikt der Gestaltwandler mit den anderen Rassen hat Nalini Singh jetzt jahrelang kultiviert und ich habe das Gefühl, als hätte sie sie totzelebriert. Mittlerweile gibt es so viele Nebenschauplätze, Storyelemente und anscheinend nennenswerte Verwicklungen, dass ich irgendwie die Lust auf die eigentlich Grundstory verloren habe. Für mich ist das sozusagen das "Black-Dagger-Syndrom". Das Verzetteln einer anfangs temporeichen und frischen Story durch künstliches In-die-Länge-ziehen und dem krampfhaften Erfinden immer neuer, verkorkster Charaktere, die alle irgendwann in einem Einheitsbrei untergehen.

Fazit: Nalini Singhs Gestaltwandlerserie werde ich nicht weiter verfolgen. Vielmehr werde ich bei Gelegenheit mal die alten Bände wieder rausholen und schauen, ob die frühere Begeisterung damit wieder zurück kommt. Eine Rezension hätte das schon geben können, aber auch mein früher so geliebter Verriss hätte mich aktuell nicht glücklich gemacht. Also weiter zum nächsten Versuch?

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4. August 2014

2014 wird nicht das beitragsreichste Jahr in meinem Blog werden :-)
Immerhin haben wir schon August und ich habe die Lust aufs Lesen nicht so richtig wieder entdeckt. Von dem zweiten Blutland Roman bin ich allerdings sehr angetan und werde ihn auf jeden Fall bis zum Ende lesen - und nicht überfliegen!

Ansonsten sieht es mit Neuerscheinungen ja weiterhin mau aus, was mich aber ehrlich gesagt gar nicht so sehr stört. Zur Not könnte ich immer noch die US Originale lesen, doch selbst das interessiert mich eher weniger zur Zeit. Ich bin ziemlich radikal durch meine vollen Bücherregale gegangen und habe angefangen, Bücher auszusortieren, die ich nie wieder lesen werde. Da die Nachfrage nach diesen Romanen momentan wohl im absoluten Keller gelandet ist, werde ich diese Bücher versuchen zu verschenken und wenn das scheitert, eben entsorgen. Letztes Mal hatte ich sie bei uns im Hausflur (14 Parteien-Haus) einfach hingelegt mit dem Vermerk "zu Verschenken", aber ohne Erfolg.

Getrennt habe ich mich zum Beispiel von Alexandra Ivys Guardian Reihe, die ich ja seit Jahren mit mehr oder weniger Begeisterung mitschleppe, und von den beiden Teilen der Reihe von Dianne Duvall. Auch Kyndred Teil 1 und Sylvia Day bekommen keinen Platz mehr im Regal.

So, und nun wieder auf bessere Zeiten warten...

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13. Mai 2014

Was passiert, wenn der SUB aufgebraucht ist und bei den Neuerscheingen der kommenden Monate nichts für mich dabei ist?
Mein „Überbrückungsprogramm“:

Tagebücher der Dunkelheit 1 – die längste Nacht von Joss Ware (aka Colleen Gleason)
Alles, was sie kannten, gibt es nicht mehr ...? Vielleicht sind die fünf Männer, die aus den Ruinen der Verwüstung auftauchen, die letzte Hoffnung der Menschheit, denn sie besitzen außergewöhnliche neue Fähigkeiten. Aber allein können sie in dieser verwüsteten Welt nicht überleben. Wenn Dr. Elliott Drake nach einer fünfzigjährigen Zeitreise aus einer Höhle herausklettert, ist die Welt, die er kannte, verschwunden. Städte sind von einem Dschungel überwuchert, und was von der Zivilisation noch übrig ist, wird von unsterblichen Wesen, die mysteriöse Kristalle tragen, unterdrückt. Aber was noch beunruhigender ist: Elliott hat eine außergewöhnliche Fähigkeit erworben - die Kraft zu heilen. Aber auch diese Gabe kann in einer Welt, der die Technologie und Infrastruktur der Vergangenheit fehlen, ein zweischneidiges Schwert sein. Jade, die von den unsterblichen Wesen gefangen gehalten wurde, lebt schon seit Jahren im Untergrund. Aber jetzt ist sie fest entschlossen sich dem Kampf gegen die Kontrolle ihrer ehemaligen Entführer anzuschließen. Sie vertraut niemandem ... aber als sie Elliott trifft, beginnt er ihren Abwehrmechanismus und die Mauern, die sie so sorgfältig um sich herum aufbaute, niederzureißen. Doch der mysteriöse Arzt scheint selbst ein paar dunkle Geheimnisse zu hüten. Jade setzt ihr Leben aufs Spiel, um mit Elliott eine Gruppe junger Menschen zu retten – aber wird sie ihm ihr Herz anvertrauen können? Und wird Elliott in dieser neuen, verwüsteten Welt einen Platz für sich selbst - eine Heimat -finden?

Von Colleen Gleason bin ich seit ihrer genialen Gardella Vampire Serie überzeugt und mit dem Sci-Fi Setting komme ich gut zurecht. Das ebook gibt es für EUR 2,96 (Publisher Avid Press), einen Versuch ist es wert.

Blutrubin Trilogie von Petra Röder
Claires Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie eines Nachts von einem Vampir angegriffen wird. Es beginnt ein Countdown von 48 Stunden und erst danach wird sich zeigen, ob auch sie sich verwandelt. In dieser Zeit verliebt sich Claire in James, einen Vampir, der im Besitz der sagenumwobenen Blutrubine ist. Fast scheint es, als wende sich alles zum Guten, doch plötzlich beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die beiden…

Hier bin ich noch skeptisch, trotz der wirklich vielen guten Bewertungen. Aber das ebook ist günstig und da die gesamte Trilogie erschienen ist, muss die Autorin ja einen gewissen Erfolg verzeichnet haben.

Und dann versuche ich vielleicht noch ein paar Titel aus dem Sieben Verlag (der sich ja mittlerweile auch dem Trend angepasst hat und sein UF/RF Programm drastisch gekürzt hat).

Lyon – Amor 1 von Stephanie Madea
Vor 500 Jahren ging der Amorphenkönig Lyon Salassar einen Pakt mit dem Feind ein, um seine Vampirrasse vor der Ausrottung zu bewahren. Solange er allein in Verborgenheit mit seinem Schicksal hadert, herrscht Frieden - so glaubt er. Auf der Suche nach Nahrung rettet er der Ärztin Adina Cyburn das Leben. Adina ist von dem mysteriösen Mann und seiner düsteren Ausstrahlung gleichermaßen fasziniert wie verängstigt, denn seine Präsenz verstärkt ihre dämonischen Fähigkeiten, vor denen sie zu flüchten versucht. Obwohl sein Herz für Adina entbrennt, zieht Lyon sich zurück, um seinen Schwur nicht zu brechen. Zu spät erfährt er, dass er das Unheil bereits heraufbeschworen hat. Adina ist zum Spielball seiner Feinde geworden. Als Lyon eine grausame Entdeckung macht, muss er eine verheerende Entscheidung treffen - für seine Liebe oder seine Spezies.

Night Sky 1 – Sklave des Blutes von Stephanie Madea
Als der reinrassige Vampir Jonas Baker seine wohlhabende Familie nach hundert Jahren der Einsamkeit auf der Beerdigung seines Vaters wiedertrifft, verlangt der Clan Unmögliches von ihm: Nicht nur soll er den Baker-Konzern führen, man erwartet obendrein, dass er eine Reinblüterin ehelicht. Doch Jonas hat nicht vor, sich einer Legende oder seiner Familie zu beugen, so setzt er als Erstes alles daran, die mysteriöse Todesursache seines Vaters aufzuklären und den Mörder zu stellen. Dabei begegnet er der Pilotin Cira, die mit dem Tod seines Vaters verwoben zu sein scheint. Als ein mächtiger Nephilim nach ihrem Leben trachtet, vereitelt Jonas den Angriff und kommt ihr dabei gefährlich nah.

Ich glaube ich würde eher erst zu Lyon greifen und je nach dem entscheiden, ob ich die zweite Serie der Autorin teste. Meine anfänglich generelle Abneigung gegen deutsche Autoren im UF/RF Genre hat sich nach mehreren Tests zu einer vorsichtigen Skepsis gewandelt, die ab und zu von Hoffnung erleuchtet wird J . Wirklich gute Beispiele wie Jane Christo und Andrea Gunschera sind aber eher die Ausnahme. Wobei auch aus dem englischsprachigen Raum viele Romane in meine „Übel“-Sektion gewandert sind.

Folgendes wird wahrscheinlich eher ein Test als ein Vergnügen…aber man kann ja nie wissen

Krinar Chroniken 1. Gefährliche Begegnungen von Anna Zaires
Anna Zaires entführt ihre Leser in der deutschen Übersetzung ihres internationalen Bestsellers Close Liaisons in die nahe Zukunft der Erde. Die schönen aber gefährlichen Krinar haben sich auf der Erde niedergelassen und den Menschen ihre Alleinherrschaft entzogen. Die offizielle friedliche Koexistenz der beiden Rassen wird allerdings durch verschiedene Interessengruppen auf beiden Seiten untergraben, was zu unvorhersehbaren Verwicklungen führt. Von diesem Strudel der Ereignisse wird auch die schüchterne und introvertierte Studentin Mia Stalis erfasst, als sie eines Tages im Central Park dem geheimnisvollen aber höchst faszinierenden Krinar Korum begegnet. Für Korum ist es Begierde auf den ersten Blick und nichts und niemand kann ihn von seinem Vorhaben abbringen, Mia ganz für sich allein zu haben. Als Mia sich dagegen wehrt, setzt Korum all seine Verführungskünste ein, um der unerfahrenen Mia einen Einblick in die für sie völlig neue Welt der erotischen Leidenschaft zu geben. Allerdings hat diese unkonventionelle Beziehung der Beiden weit größere Auswirkungen auf die Zukunft ihrer Rassen, als sie denken... Wird Korum über Leidenschaft sein Ziel erreichen und Mia für sich gewinnen können? Wird Mia in Korum mehr als nur den Feind sehen können? Werden beide ihre persönlichen Interessen über die ihrer Rassen stellen, oder verfolgen sie ein höheres Ziel?

Und schließlich unternehme ich vielleicht noch einen Ausflug in die klassische Fantasy:

Gehetzt. Die Chronik des Eisernen Druiden 1 – von Kevin Hearne

Atticus O’Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2?100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus’ Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus’ Leben abgesehen …

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28. April 2014

Neue Rezension:
Elemental Assassin Spinnenkuss von Jennifer Estep

Da ich von Spinnenkuss richtig begeistert war, habe ich im Anschluss daran gleich noch drei weitere Bücher gelesen:

Blutschwur
von Kim Harison

Ein weiterer, guter Teil der Serie, der ich treu bleiben werde (bis zum Schluss, wann immer der auch sein mag). Ein bisschen ist so die Luft raus aus der Story, es zieht sich an einigen Stellen und Kim Harrison ringt um Inhalte. Dennoch lesenswert, auch wenn mir das Ende (und die ganze Verwicklung um Trent) nicht besonders gefällt.

Wolfsmagie
von Lori Handeland

Viele Stimmen mögen sich gegen die Werwolfromane von Lori Handeland aussprechen, ich finde sie immer noch toll. Einfach frisch und immer mit einer interessanten mythischen Komponente. Dieses Mal geht es um Loch Ness und die Legenden, die sich darum spinnen. Gewürzt mit einer Portion Erotik und ein bisschen Krimi...lockere Unterhaltung für zwischendurch.

Harmonys Spiel
von Lora Leigh

Was soll ich sagen...die Portion Hirn-aus-Erotik zum Entspannen? Genau richtig.

Nun sind ja solangsam auch die Herbst- und Winterprogramme der Verlage bekannt. Ein Blick auf meinen zusammengeschrumpften Wunschzettel:

- Betörende Dunkelheit (Cat und Bones Teil 7) von Jeaniene Frost im Dez 2014
- Bluthexe Rachel Morgan 12 im August 2014
- Rising Darkness Schattenrätsel von Thea Harrison
- Breeds: Kanes Verlangen und Kiowas Verhängnis von Lora Leigh
- Pfade im Nebel von Nalini Singh
- Stadt der Finsternis Tödliches Bündnis von Ilona Andrews

Tja, und dann bin ich noch am Überlegen, ob ich Kresley Cole und Kristen Callihan weiterlesen soll. Auch Kyndred hängt noch auf der Kippe. Von Alexandra Ivy habe ich noch drei Teile hier herumstehen, den siebten habe ich gerade angefangen. Mal schauen...

Was meint ihr dazu?



17. Februar 2014

Nach einer langen Durststrecke melde ich mich auch mal wieder...Nach vielen Jahren ununterbrochener Begeisterung für das Genre Urban Fantasy/Romantasy fand ich mich tatsächlich in einer Art Sinnkrise wieder, die sich auch darin widerspiegelte, dass mir kein Buch mehr wirklich gefiel.

Mein Wunschzettel ist auf ein Rekordminimum geschrumpft und so wenig wie in letzter Zeit habe ich glaube ich noch nie gelesen. Aber so ganz kann ich natürlich nicht aufhören, dafür bin ich schon zu lange und zu sehr Fan meiner Vampire, Werwölfe, Magier und Kick-Ass Heldinnen. Und auf letzteres sollte ich mich wohl mehr konzentrieren, denn das ist es, was mich letzten Endes wieder zurück geholt hat: die gute alte Urban Fantasy.

Elemental Assassin: Spinnenkuss
von Jennifer Estep

Eine begnadete Auftragskillerin genannt "Die Spinne" stellt sich ihren gefährlichen Feinden...eigentlich ein ganz bekanntes Format, aber von der Autorin spannend und actionreich umgesetzt. Ein flapsiger, temporeicher Ich-Erzähler, eine wendungsreiche Story und ein bisschen sexy Stimmung...was will der UF-Fan mehr?!

Was ich vor Spinnenkuss zum Lesen hatte, mag ich gar nicht so lang und breit ausführen, erst recht nicht in Form von Rezensionen. Zuerst habe ich mich durch die letzten beiden Bände der Tairen Soul Saga von C.L. Wilson geackert. Wenn man viel Geduld hat und klassische Fantasy mit wild-romantischem Touch liebt, kann man sich in diesen Romanen verlieren, aber für mich hat das die endgültige Entscheidung gebracht: klassische Fantasy ist nicht meins. Zu langsam. Zu episch. Zu malerisch.

Und dann kam der Abschuss.
Dream Guardians
von Sylvia Day

Das mag ja ein allseits hochgelobter Romantasy-Titel sein...für mich wars reiner, mit schlechtem Sex beladener Gehirnmüll. Aus irgendwelchen masochistischen Gründen habe ich das Buch sogar fertig gelesen bzw. überflogen, vielleicht haben mich einfach die 8,99 EUR so sehr geärgert. Leute, lasst die Finger davon, das ist ungefähr das Niveau von Coreene Callahans Feuer Reihe. Die Protagonistin hat mich mit ihrer infantilen Art fertig gemacht und die übermaskulinen, schillernden Attribute des Prachtkerls Aiden waren einfach nur lächerlich. Die kaum vorhandene Story strotzt nur so vor brachial unerotischen Sexszenen, während derer ich oft hilflos grinsen musste über die unterirdische Wortwahl. Hier nur kurz die Stilblüte am Ende: [...]"Heirate mich", flüsterte er an ihren Lippen. Sie küsste ihn liebevoll und lächelte. "Darauf kannst du wetten. Du, ich und mehr Orgasmen von der Sorte, und ich kann diese Welt und deine Welt erobern" [...]

Also ne, das geht überhaupt nicht, und mein Bedürfnis nach Erotic Fantasy ist erstmal ernüchtert, gibt es da überhaupt noch etwas Brauchbares?
Jedenfalls, wer Interesse an Sylvia Day hat, ich verschenke das Buch gern, inkl. Porto.

Also dann bis zur Rezi von Spinnenkuss.

Eure Armitage

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5. Januar 2014

Neue Rezension:
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